Augmented Reality – New Customer Experience Produktmanagerin für B-Klasse & GLA

Virtuell konfigurieren - überall erleben. Dafür steht die neue Mercedes cAR App, die seit April 2018 erfolgreich auf dem Markt ist. Vom Sofa aus bequem alle Modelle betrachten und das Lieblingsauto gleich in der Garage stehen haben? Mit Augmented Reality und der neuen App wird das nun zum 3D-Spaß für jeden Nutzer. Seit der Entstehung der Ursprungsidee arbeitet Marie Struck, 27 Jahre, an der Entwicklung der App.

Hallo, bitte stellen Sie sich kurz vor.

Struck: Ich bin 2010 nach Berlin gezogen und habe dort mein Duales Studium in International Business Administration bei der Daimler Financial Services AG begonnen. Nach meinem Abschluss habe ich im Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland angefangen und dort vier Jahre lang im Team Marketingprogramme gearbeitet. Seit einem guten halben Jahr bin ich jetzt im Produktmanagement für Mercedes-Benz Cars tätig. Die Entwicklung der Mercedes cAR App - das AR steht für Augumented Reality - ist dabei ein „berufliches Hobby“.

Wie kann man sich das genau vorstellen? Ein „berufliches Hobby“?

Wir betreuen die App während der Arbeitszeit neben unseren eigentlichen Jobs. Wir – das sind Sarah, Andreas, Oliver und ich – kennen uns schon einige Jahre und haben uns 2016 für einen internen Ideenwettbewerb wiedergefunden. Gesucht wurden Ideen, die zur Best Customer Experience bei Mercedes-Benz beitragen. Daraufhin gründeten wir eine Task Force und sind nun zu viert mit der Mercedes cAR App beschäftigt. Wir haben das Projekt eineinhalb Jahre lang pilotiert, Kundenfeedback gesammelt und dabei gelernt, wie Nutzer mit Augmented Reality umgehen. Aus diesen Erkenntnissen haben wir schließlich die App Mercedes cAR entwickelt. Wir glauben an die Idee und arbeiten mit viel Freude in unserer „freien Zeit“ an Mercedes cAR – also immer dann, wenn es im Büro etwas ruhiger ist. Die Themen unseres regulären Jobs haben natürlich Priorität, aber wir müssen uns immer zu 100 Prozent aufeinander verlassen können. Ist jemand im normalen Job gefordert, springen die anderen ein!

Was macht die Mercedes cAR App genau?

In der App Mercedes cAR zeigen wir unsere Fahrzeuge in einer herausragenden 3D-Qualität und nutzen eine Technologie, die Usern Spaß macht: Augmented Reality. Nutzer können sich von überall ihr Wunschfahrzeug in der App bauen, sich über Sonderausstattungen informieren und dann einfach in den Online-Konfigurator springen. Besonders cool ist, dass man sein Auto auch einfach durch den Raum fahren lassen kann. Damit haben wir die erste App entwickelt, die sich nahtlos in die Customer Journey von Mercedes-Benz integriert.

Wer ist als User vorgesehen?

In erster Linie wollen wir damit unsere Kunden für unsere Produkte begeistern. Doch die App kann auch hervorragend von Verkäufern genutzt werden. Zum Beispiel, um unsere Fahrzeuge mit der App ganz neu zu visualisieren und im besten Fall hilft Mercedes cAR so aktiv beim Verkauf von Fahrzeugen.

Erzählen Sie uns bitte ein bisschen über Ihr Team und Ihre Aufgaben rund um die Mercedes cAR App. Wie setzt sich das Team zusammen und was ist das Spannende in Ihrem Team?

Wir vier kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Marketing, IT und Produktmanagement. Bei uns gibt es keine Hierarchien und jeder hat seinen Aufgabenbereich, für den er primär verantwortlich ist. Ich bin zum Beispiel für die 3D-Modelle und die Organisation im Hintergrund verantwortlich. Entscheidungen treffen wir zusammen. Es ist ein bisschen wie die Arbeit in einem Schwarm.

Bleibt Ihnen bei der Doppelbelastung aus regulärem Job und Mercedes cAR noch genug Freizeit?

Wir beschäftigen uns super gerne mit der App und jeder von uns nimmt die Mehrarbeit gerne in Kauf. Alle sind von der Idee überzeugt, haben Spaß daran und das positive Feedback motiviert uns! Wir sind echt ein gutes Team, da wir gemeinsam auf ein Ziel hin arbeiten und nahtlos füreinander einspringen. Somit entsteht keine zu hohe Belastung.

A 250 (165 kW/224 PS, 350 Nm; Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,2 - 6,5 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 141 - 149 g/km*)

Die App ist seit Ende April online, wie geht es jetzt damit weiter?

Wir arbeiten bereits an einem Roll-Out für weitere Länder und wollen zum Jahresende die nächsten Baureihen integrieren. Anfang 2019 werden wir ein ganz besonderes Highlight in der App einbauen. Was genau, werde ich noch nicht verraten – es lohnt sich also auf jeden Fall die App herunterzuladen!

Inwieweit trägt aus Ihrer Sicht Mercedes cAR dazu bei, Daimler zukünftig noch zukunftsorientierter zu machen?

Für Mercedes cAR haben wir mit dem Einsatz von Augmented Reality auf eine Zukunftstechnologie gesetzt. Wir sind dabei einer der ersten Automobilhersteller, der eine AR-App auf den Markt gebracht hat. Ich würde sagen: Das ist zukunftsorientiert und bringt uns in der Customer Experience noch ein Stück weiter voran.

Welche Profile werden verstärkt in Ihrem Bereich gesucht?

Bei uns werden kreative Köpfe gesucht, die über den Tellerrand hinaus denken können und keine Angst vor Arbeit haben. Viel gearbeitet wird bei uns immer – aber wir haben sehr viel Spaß dabei!

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