Die Mobilität von morgen auf die Spur bringen? Ideation & University Collaborations

Was sind die Trends der zukünftigen Mobilität? Und wo finden wir engagierte Mitarbeiter, die sich den Herausforderungen dieser Trends stellen? Benjamin Bhattacharya-Ghosh arbeitet im Daimler Start-up-Inkubator "Lab1886" und reist zu Universitäten weltweit, um mit Studentinnen und Studenten zu diesen Fragen zusammenzuarbeiten. In unserem Gespräch spricht er über seine Karriere bei Daimler und die Vorteile der Arbeit in einem innovativen Umfeld.

Die Zusammenarbeit mit Top-Universitäten, Professoren und Studenten ist Teil des Lab1886-Konzepts und täglichen Arbeit von Benjamin. Ein Eindruck von seinem Besuch am MIT Boston.

Hallo, bitte stellen Sie sich den Leserinnen und Lesern kurz vor.
Mein Name ist Benjamin Bhattacharya-Ghosh und ich bin Maschinenbauingenieur mit einem Doktortitel in biomedizinischer Technik vom University College London. 2015 wurde ich in das Daimler CAReer-Programm aufgenommen und bin anschließend im Einkauf bei Daimler eingestiegen. Seit drei Jahren arbeite ich nun im "Lab1886".

Bitte erzählen Sie uns etwas mehr über "Lab1886". Was sind deren Verantwortlichkeiten und wie arbeitet man dort?
Als Unternehmensinkubator der Daimler AG erschaffen wir neue Geschäftsmodelle und digitale Dienstleistungen. Car2Go, Moovel, Mercedes me und Startup Autobahn sind bekannte Projekte, die aus dem Lab1886 hervorgingen. Das Lab kombiniert das Beste aus zwei Welten: den Rückhalt eines globalen Unternehmens mit der Freiheit eines Start-ups. Unser Hauptsitz befindet sich in Stuttgart. Weitere Standorte sind Berlin, Peking und Atlanta.
Die agile Arbeitsweise und ein vielfältiges Team von Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie Managern aus der ganzen Welt prägen den Spirit von Lab1886 und machen es zu einer ganz besonderen Einheit bei Daimler.

Das LAB1886 bietet ein modernes Arbeitsumfeld.

Bitte erzählen Sie uns mehr über Ihre Aufgaben und das Team. Was ist an Ihrer Abteilung so interessant?
Die Entwicklung von der Idee zum Geschäftsmodell besteht aus drei Phasen: Ideenfindung, Validierung und Inkubation. Jede Phase wird von jeweils einem Team innerhalb von Lab1886 gehandhabt.
Ich arbeite für das Team "Ideation", das als erster Schritt bei der Entwicklung neuer Geschäftsideen für Daimler dient. Während wir hauptsächlich im Team interagieren und arbeiten, hat jedes Teammitglied seinen eigenen Schwerpunkt, um neue Ideen zu sondieren und zu analysieren. Von internen bis zu externen Quellen kooperieren wir auch mit anderen Industrieunternehmen und hochrangigen Universitäten.

Sie sind für das Thema "University Collaborations" im Lab1886 verantwortlich. Was beinhaltet Ihre Arbeit?
Eine unserer neu eingeführten Aktivitäten zur Ideenfindung im Lab1886 heißt "University Collaboration". Dabei arbeiten wir mit den besten Universitäten der Welt in verschiedenen Fachbereichen zusammen. Um Herausforderungen zu identifizieren und Lösungen innerhalb und außerhalb des Daimler-Ökosystems zu generieren, nehmen wir weltbekannte Professoren und ihre engagierten Studenten an Bord. Die Expertise und das Netzwerk, das die Professoren und Lab1886 den Studenten zur Verfügung stellen, ermöglichen es ihnen, Ideen und Projekte zu entwickeln, die für die Praxis relevant sind. Natürlich ist dies auch eine gute Möglichkeit, High Potentials und Studenten mit einer unternehmerischen Denkweise anzuziehen.

Benjamin besucht die Frankfurt School of Finance & Management.

Haben Sie eine persönliche Erfolgsgeschichte?
Dies wäre sicherlich der Beginn der Zusammenarbeit zwischen Lab1886 und dem University College London. Als Alumnus des UCL konnte ich eine Premiere zwischen zwei globalen Institutionen, Daimler AG und UCL, etablieren. Die nächsten großen Schritte für mich werden die Lab1886 Experience Days – ein zweitägiges Event, bei dem Studenten Projekte erarbeiten und einer Management-Jury vorstellen. Eine tolle Erfahrung, die spannenden Einblicke in die Welt von Mercedes-Benz bietet. Im Herbst kommt dann das nächste Highlight: Ein Pilotprojekt zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology und der Harvard-Universität in Boston, das mit einem exklusiven „Mercedes-Benz Experience Day“ startet.

Warum haben Sie sich für Daimler als Arbeitgeber entschieden?
Meine erste Begegnung mit Daimler hatte ich 2001 als Praktikant, gefolgt von Seminararbeiten und meiner Abschlussarbeit, alle bei Mercedes-Benz in Untertürkheim und Detroit. Die Stellenangebote bei Daimler hatten immer den „X-Faktor“, der sie für mich interessant machte. Für mich ergab sich durch die Ausbildung bei Daimler eine erstaunliche und einzigartige Gelegenheit, die so nicht viele Unternehmen bieten. Die Plattform ist unübertroffen und meine Entscheidung hat sich gelohnt.

Ihr Job in einem Satz?

Impression von Lab1886s jährlichen Experience Days 2019

Welche Art von Leuten suchen Sie am meisten in Ihrem Bereich?
Im Idealfall kreative und aufgeschlossene Persönlichkeiten, die nicht nur unsere Unternehmenswerte repräsentieren, sondern auch eine gewisse Erfahrung in der Generierung und Bewertung neuer Geschäftsmodelle mitbringen.

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