Mobilität auf Knopfdruck Shared Mobility Experten

CASE steht bei Daimler für Connectivity (Vernetzung), Autonomous (autonomes Fahren), Shared & Services (flexible Nutzung) und Electric (elektrische Antriebe). Ziel ist es, alle vier Felder intelligent zu verknüpfen und damit eine intuitive Mobilität zu gestalten. Jörg Trienenjost und Matthias Markowitz arbeiten beide für die Abteilung Digital Mobility Solutions bei der Daimler Mobility Services GmbH und berichten über ihre Aufgaben, die Vernetzung und warum das Thema für die Zukunft so wichtig ist.

Jörg Trienenjost ist 2016 bei Daimler eingestiegen und leitet das Team “Portfolio Integration”

Hallo, bitte stellt Euch doch kurz unseren Leserinnen und Lesern vor.

Jörg: Mein Name ist Jörg Trienenjost und ich bin 2016 in den Daimler Konzern eingestiegen. Ich habe eine Ausbildung zum Elektrotechniker gemacht und darauf aufbauend ein Studium zum Betriebswirt. Bei der Daimler Mobility Services GmbH, einer Tochtergesellschaft der Daimler Mobility AG arbeite ich seit April 2017 und leite das Team „Portfolio Integration“. Das heißt, wir integrieren unsere Mobility Produkte und Dienstleistungen in andere Ökosysteme innerhalb der Konzernwelt.

Matthias: Mein Name ist Matthias Markowitz und ich habe Wirtschaftsingenieurwesen bei der Hamburger Fernhochschule studiert. Im Team Portfolio Integration bin ich u.a. für die Aufnahme unserer Mobility Services in das CASE Umfeld verantwortlich. Davor habe ich für Daimler bereits im Projektmanagement bei car2go (jetzt SHARE NOW) und als Scrum Master bei ehemals Daimler Financial Services gearbeitet.

Mit Shared Mobility bedient ihr quasi das „S“ bei CASE. Was sind eure Kernaufgaben?

Jörg: Wir betreuen den Auf- und Ausbau von Shared Mobility Services wie Ride-Hailing, Carsharing multimodalen Aggregationsplattformen sowie Parken & Laden. Ziel ist es, weltweit wettbewerbsfähig zu sein und unseren Kunden eine gesamtheitliche Lösung und bestmögliches Mobilitätsangebot liefern zu können.

Matthias: Wir schauen also, wie wir die CASE-Themen mit bestehenden Produkten aber auch neuen Services unterstützen und unser Produktportfolio erweitern können.

Matthias Markowitz ist stolz darauf, im Team „Portfolio Integration“ zu arbeiten.

Was genau ist der Unterschied zwischen Carsharing, Multimodaler Plattform, Ridesharing und Ride-Hailing?

Jörg: Beim Carsharing teilen sich mehrere Nutzer ein Auto in einer freien Fahrzeugflotte. Diese können in dem jeweiligen Geschäftsgebiet reserviert, genutzt und wieder abgestellt werden. Bei Ride-Hailing fährt man mit einem gebuchten Fahrer (z. B. FREE NOW). Wenn mehrere Nutzer gemeinsam eine Fahrt mit unterschiedlichen Start- und Endpunkten antreten (z. B. wie bei SSB Flex), dann nennt man das Ridesharing. Wer verschiedene Verkehrsmittel nutzen möchte, benutzt die neu fusionierte multimodale Plattform von REACH NOW (ehemals moovel), welche einem den schnellsten und effizientesten Weg anbietet. Dazu ist auch gleich das Buchen der Tickets möglich.

Was bietet Daimler hier an und wie werden diese von Kunden angenommen?

Jörg: Mit SHARE NOW (ehemals car2go) sind wir der weltweit führende Anbieter im flexiblen Carsharing. Es ist mittlerweile an über 30 Standorten verfügbar und zählt mehr als vier Millionen Nutzer.

Mittels REACH NOW bündeln wir unsere Mobilitätsservices auf einer multimodalen Plattform und bieten dem Kunden Optionen wie Carsharing, Bus, Bahn oder Citybikes und zeigen, wie man am besten von A nach B kommt.

Durch FREE NOW (ehemals mytaxi) werden dem Kunden Taxi- und Chauffeurdienste angeboten. Die Möglichkeit via App das Taxi zu bestellen, zu bezahlen und die Fahrt zu bewerten gibt es in 130 Städten.

Wie lassen sich diese Vorhaben mit den anderen drei Säulen von CASE verknüpfen?

Matthias: Die Marke Mercedes me spielt z. B. eine zentrale Rolle im Bereich Vernetzung (Connectivity). Die Kunden haben per App, Website oder direkt im Auto Zugriff auf ein umfassendes und personalisiertes Dienstleistungsangebot. Zum Beispiel, soll zukünftig die Suche nach einem Parkplatz dank „Community-based Parking“ vereinfacht werden. Über Sensoren erkennen unsere Fahrzeuge freie Parkplätze und übermitteln die Daten an andere Mercedes-Benz Fahrzeuge in der Umgebung.

Bei der Elektrifizierung (Electric) des Antriebsstrangs folgt Mercedes-Benz einem ganzheitlichen Ansatz und entwickelt die Marke EQ mit einem ganzheitlichen Ökosystem, das neben dem reinen Automobil ein umfassendes Angebot rund um die Elektromobilität enthält.

Bei dem Thema autonome Mobilität (Autonomous) gibt es Ende diesen Jahres ein Pilotprojekt in Kalifornien, USA. Hier sind unsere Mobility Kollegen in enger Abstimmung mit den technischen Ingenieuren bei Daimler, die die Hardware liefern. Unsere Teams testen und entwickeln die dazu benötigten Services.

Die CASE-Strategie ist der Rahmen aller Aktivitäten bei Digital Mobility Solutions.

Warum ist Shared Mobility so wichtig?

Jörg: Die Dichte der Menschen in Metropolen wird sich in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Für diese urbanen Räume benötigen wir dann die richtigen Mobilitätslösungen. Viele Unternehmen arbeiten bereits in dieser Richtung und auch wir bei Daimler stellen uns als ganzheitlichen Mobilitätsdienstleister auf. Das ist beispielsweise auch der Grund für das Mobilitäts-Joint Venture mit der BMW Group. Wir bündeln unsere Mobilitätslösungen, damit dem Kunden diese durchgängig zur Verfügung stehen. Egal wo und wann auf der Welt.

Wieso habt ihr euch für Daimler als Arbeitgeber entschieden?

Matthias: Für mich ist es beeindruckend, mit wie vielen spannenden Themen sich der Konzern heute schon beschäftigt, die zum Teil nichts mehr mit dem reinen Fahrzeug zu tun haben. Daimler arbeitet sehr strategisch und zukunftsweisend. Stichworte sind „künstliche Intelligenz“ oder „Advanced Analytics“. Hier werden Trends frühzeitig erkannt und wir blicken über den Tellerrand. Diese Haltung begeistert mich.

Welche Profile werden verstärkt in eurem Bereich gesucht?

Jörg: In unserem Bereich gibt es kein typisches Profil. Wir haben eine hohe Komplexität und arbeiten sehr fortschrittlich, selbständig und proaktiv. Zu uns passen Bewerber wie Business Developer, Product Owner, Projektmanager und Projektmanagerinnen oder Entwickler und Entwicklerinnen, und Menschen, die im Rahmen von Scrum oder agilen Arbeitsweisen arbeiten möchten.

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