Daniel Crampton. Podcast #02.01

25. November 2019 - Warum steckt in den Lieferketten von Daimler Kobalt aus dem Kongo? Wie versucht Daimler mit Partnern vor Ort, nicht nur Kinderarbeit zu verhindern, sondern auch systemisch etwas zu verändern? Darüber spricht Daniel Crampton, Menschenrechtsexperte bei Daimler, zum Start der zweiten Staffel des Daimler-Podcasts HeadLights. Er erklärt, mit welchem System Daimler versucht, seine Standards bis ins letzte Glied einer Lieferantenkette durchzusetzen und worin dabei die besonderen Schwierigkeiten liegen. Außerdem erzählt er von seinen Besuchen in Mica-Minen in Indien, von den Gesprächen mit den Arbeitern vor Ort und warum es besonders wichtig ist, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Rechte einzufordern und an der Veränderung selbst mitzuwirken.

Bei Menschenrechten ist es immer so, es dauert eine gewisse Zeit, bis sich wirklich etwas verändert. Davon darf man sich nicht entmutigen lassen. Sondern im Gegenteil, man muss sagen: Wir committen uns dazu, wir wollen, dass sich was verändert und wir werden das immer wieder fordern.

Daniel Crampton, Menschenrechtsexperte

Über Daniel Crampton

Daniel Crampton ist Menschenrechtsexperte und hat nach dem Studium „Human Rights & Humanitarian Law“ in Großbritannien zunächst für NGOs im Bereich Kriegsverbrechen Untersuchungen und Folterprävention unter anderem im Irak gearbeitet. Seit Ende 2015 ist er bei Daimler und hilft dort, Menschenrechte in der Wertschöpfungskette besser zu schützen und in die Unternehmensprozesse zu integrieren. Mittlerweile ist er Manager für Social Compliance & Menschenrechte in einer Abteilung, die Daimler eigens für dieses Thema geschaffenen hat.

Im Gespräch mit Daniel Crampton: Jessica Abt

Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.