Zwischen Strategie und Gamedesignern Projektkoordinator im Getriebebereich

Fabian Bach hat bei Daimler ein Duales Studium absolviert. Seit seinem Abschluss ist er als Projektkoordinator für die Produktion von Neuprodukten im Getriebereich tätig. Nebenher macht er berufsbegleitend seinen Master und ist auch bei Leadership 2020 aktiv. Ein Einblick in seinen Arbeitsalltag.

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Hi, mein Name ist Fabian Bach und ich bin 25 Jahre alt. Ich habe in meinem Dualen Studium Maschinenbau studiert und meine Praxiseinsätze dabei bei Daimler absolviert. Seit 2015 arbeite ich als Projektkoordinator für die Produktion eines neuen Getriebeproduktes im Konzern.

Warum haben Sie sich für Daimler als Arbeitgeber entschieden?

Als es 2011 auf das Abitur zuging, habe ich in den Ferien in einer Maschinenbaufakultät der TU Dortmund gearbeitet. Für mich war dadurch recht schnell klar, dass ich auch später gerne in diesem Bereich arbeiten möchte. Daimler hat mir dabei das beste Paket mit dem Dualen Studium geboten: Der Theorieteil findet an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg statt und in den sechs Praxisphasen erhält man Einblicke in die unterschiedlichsten Themenfelder im Konzern. Das ist eine tolle Mischung.

Parallel machen Sie einen berufsbegleitenden Master mit einer Masterthesis zum Thema eMobility. Wie läuft das Studium berufsbegleitend ab?

Daimler bietet für Mitarbeiter, die berufsbegleitend studieren, ein Förderprogramm an. Zum einen wird man hier finanziell unterstützt, zum anderen bieten die Daimler Academic Programs in diesem Zeitraum interessante Schulungen an. Ich habe mich für einen Master in Wirtschaftsingenieurwesen entschieden, weil das Studienmodell sehr flexibel ist und man aus unterschiedlichen Kursen sein ideales Studium zusammenstellen kann. Ungefähr einmal im Monat findet dann ein Vorlesungsblock von drei Tagen statt. Für meine Masterthesis bearbeite ich nun mit dem Thema „Ersatzteil-Strategie für Fahrzeugbatterien“ ein sehr zukunftsträchtiges Thema in der Produktionsstrategie.

Außerdem sind Sie bei Leadership 2020 aktiv. Was genau machen Sie dort?

Mit Leadership 2020 stoßen wir bei Daimler den Kulturwandel an und arbeiten an einer neuen Führungskultur. Wichtig ist, dass diese neue Kultur von allen Mitarbeitern gelebt wird. Zum einen bin ich im sogenannten „Squad“ für den Powertrain, also den Produktionsstätten für Motor, Getriebe und Achsen, aktiv. Das ist ein kleines Team aus der Produktion und Planung. Hier arbeiten wir gemeinsam daran, den Wandel in den Köpfen und Herzen aller Mitarbeiter zu verankern. Dazu haben wir von Kreativräumen bis hin zu konkreten Schulungen unterschiedlichste Arbeitspakete definiert und setzen diese nun um.

Wie bekommen Sie Ihren Job und das Studium unter einen Hut? Bleibt da noch genügend Zeit für ein Privatleben?

Zugegeben, ohne ein wenig Zeitmanagement geht das nicht. Ich habe aber das Glück, dass mir meine Chefs die Freiheit lassen meine Zeit flexibel einzuteilen. So kann ich genau dann Schwerpunkte auf die wichtigen Themen legen, wenn es notwendig ist. Mein Privatleben kommt dabei dennoch nicht zu kurz.

Sie sind für das Thema „Projektkoordination für die Produktion von Neuprodukten im Getriebebereich“ bei Daimler zuständig. Was versteht man allgemein darunter?

Als Projektkoordinator übernehme ich erfolgskritische Aufgaben, die je nach Projekt und je nach Fortschritt variieren. Permanente Aufgaben sind bei mir das Projektcontrolling sowie die Versorgung von Bauteilen bei der Maschinenerprobung. Dazu kommen noch diverse Sonderthemen je nach Projektphase. So habe ich zum Beispiel einen Kick-Off Workshop mit 100 Teilnehmern in Rumänien organisiert. Mittlerweile sind wir mitten im Produktionsanlauf und da sind meine Aufgaben eher im Anlaufmanagement angesiedelt. Ich bin also häufig in Rumänien, wo wir das Produkt industrialisieren und für die Serie vorbereiten.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrer Arbeit?

Am meisten gefällt mir der Teamgeist. Die Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen, auch wenn diese nicht im selben Projekt tätig sind, ist großartig. Auch hierarchieübergreifend begegnen wir uns auf Augenhöhe und leben eine tolle Führungskultur in unserer Abteilung.

Erzählen Sie uns bitte ein bisschen mehr über Ihr Team und Ihre Aufgaben. Wie setzt sich das Team zusammen? Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Der Altersdurchschnitt in unserem Team ist recht jung und alle die etwas über dem Durchschnitt liegen, sind definitiv jung geblieben. Dadurch macht die Zusammenarbeit immer Spaß. Einen typischen Arbeitsalltag gibt es bei mir eigentlich nicht. Das finde ich super! Generell ist es aber so, dass ich viele Meetings habe und dort gemeinsam mit meinen Kollegen Lösungen für unser Projekt erarbeite. Es kann sein, dass ich gerade noch die Strategie für die kommenden Produktionstests vorstelle und mich im Anschluss mit Gamedesignern eines Escape Rooms für Leadership 2020 treffe.

Welche Profile werden verstärkt in Ihrem Bereich gesucht?

Alle, die Lust haben in einem agilen Umfeld zu arbeiten und sich gerne einbringen, sind hier herzlich willkommen. Ich denke, dass jeder der dieses Interview gelesen hat und sich dachte: „Das klingt interessant und könnte etwas für mich sein“ bei uns perfekt in die Abteilung passt.

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