Wenn Science-Fiction zur Realität wird Mercedes-Benz User Experience

MBUX steht für Mercedes-Benz User Experience. Ein intuitives, lernfähiges und auf künstlicher Intelligenz basierendes Multimediasystem, das in der neuen A-Klasse 2018 in Serie geht. Einzigartig an MBUX sind das hochauflösende Widescreen-Cockpit, das intuitive Bedienerlebnis und die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen. Marco Santi, 39 Jahre, ist mit seinem Team maßgeblich für die Entwicklung des MBUX verantwortlich und gibt im Interview einen Einblick in seinen Arbeitsalltag.

Stellen Sie sich bitte kurz vor.

Ich bin Teamleiter im Entwicklungsbereich und verantworte in der Abteilung „User Interaction“ die Entwicklung des Kombiinstrumentes und des Head-Up Displays der neuen Infotainment-Generation MBUX. Außerdem sind wir für die Displaytexte aller Mercedes-Benz PKW zuständig. Wir konzipieren die Texte, beauftragen die Übersetzungen und liefern sie an die jeweiligen Software-Projekte.

Was bedeutet User Experience bei Daimler?

Spätestens seit der Erfindung des Smartphones weiß jeder, dass ein schlüssiges Bedien- und Anzeigenkonzept für den Erfolg am Markt essentiell ist. Eine intuitive und einfache Bedienung wird von Kunden nicht nur geschätzt, sondern auch gefordert. Das gilt insbesondere für den Umgang im Auto. Bei unserer täglichen Arbeit lassen wir uns deshalb immer von der Kundenperspektive leiten. So stellen wir sicher, dass unsere Produkte auch den Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Am besten sogar übertreffen. Kurz gesagt: Wir gestalten die Zukunft der User Interaction innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs.

Erzählen Sie uns etwas mehr zum Entwicklungsprozess des MBUX. Wie kam das Projekt zustande?

Die Entwicklung von MBUX hat vor drei Jahren angefangen. Wir wollten etwas Neues entwickeln, das sich nahtlos in die Welt unserer Kunden integriert. Gleichzeitig sollte es elegant, einfach und intuitiv sein. Wir wollten Science-Fiction zur Realität machen und mit permanenter Konnektivität die ultimative mobile Erfahrung schaffen.

Was waren hierbei die Herausforderungen?

Die Ziele waren gleichzeitig auch die größten Herausforderungen. Es ist schwierig, etwas Neues zu schaffen, das nicht nur am Anfang attraktiv ist, sondern auch über eine lange Nutzungsdauer den unterschiedlichen Anforderungen unserer Kunden gerecht wird. Mit MBUX haben wir das geschafft.

Erzählen Sie uns bitte ein bisschen mehr über Ihr Team und Ihre Aufgaben. Was ist das Spannende an Ihrem Job?

Spannend ist bei uns so ziemlich alles. Wir kümmern uns um die Erstellung von Interaktionskonzepten, implementieren diese in die Software und testen die Umsetzung. Das Team setzt sich aus Experten verschiedener Fachrichtungen zusammen, denn nur so können wir unterschiedliche Sichtweisen einfließen lassen. Dabei sind wir auch eng mit unseren Kollegen aus dem Vertrieb, dem Qualitätsmanagement und der Fahrzeug- und Komponentenprojekte vernetzt.

Welche Profile werden verstärkt im Bereich User Interaction gesucht? Welche Skills sollte man mitbringen?

Wir suchen Menschen, die ihr Handeln an den Anforderungen unserer Kunden orientieren und die Zukunft gestalten möchten. Man sollte Bestehendes hinterfragen, sich von verschiedenen Meinungen nicht verunsichern lassen, als Teamplayer agieren, Verantwortung übernehmen, Initiative zeigen, fortwährend dazulernen wollen und stets auf der Suche nach den besten, intuitivsten und erfolgversprechendsten Interaktionskonzepten sein. Da wir MBUX selbst entwickeln, suchen wir Menschen, die neben diesen Eigenschaften auch Skills aus der Software-Entwicklung mitbringen.

Warum haben Sie sich für Daimler als Arbeitgeber entschieden?

Ich war als Student schon von den Themen, den Möglichkeiten und den Menschen bei Daimler begeistert. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich hier arbeiten möchte. Meinen ersten Kontakt mit dem Konzern hatte ich 2003 als Diplomand während meines Psychologie-Studiums. Der Diplomarbeit folgten eine Werkstudententätigkeit und ein Auslandspraktikum in Portland, USA. 2009 bin ich dann in der Entwicklung bei „User Interaction“ in Sindelfingen eingestiegen.

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