Fünf meiner Highlights der IAA

Ola Källenius: LinkedIn-Beitrag vom 13.09.2019

Es ist IAA-Woche und egal, ob über unsere Branche geredet oder aus unserer Branche berichtet wird, ein Thema hat es bei allen auf die Hauptbühne geschafft: Transformation.

Aus guten Gründen. Wir wandeln uns gerade grundlegend – angetrieben von der Energie und Leidenschaft unserer Kolleginnen und Kollegen bei Daimler. Deshalb war mein persönlicher Lieblingsmoment, als die IAA Bühne nicht nur voller Autos stand, sondern voller Menschen, die diese Autos bei uns entwickeln, bauen und auf die Straßen bringen.

Die gesamte Pressekonferenz gibt es hier. Ich will mich an dieser Stelle auf fünf Punkte beschränken, die zeigen: Unsere Mannschaft macht gerade ordentlich Tempo!

Nummer Eins: E-Mobilität wird bei uns zum Kerngeschäft

Das unterstreicht der „Vision EQS“, den wir in Frankfurt präsentiert haben. Er zeigt, wie eine Oberklasse-Limousine in Zukunft aussehen könnte. Einer der wichtigsten Bausteine ist allerdings nicht sichtbar: unsere neue E-Plattform. Wir haben sie erstmals exklusiv für die Anforderungen an mittlere und große Elektro-Pkw entwickelt. Dass Luxus und Nachhaltigkeit keine Widersprüche sind, habe ich auch mit Robert Habeck, dem Vorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, diskutiert. Mein Fazit des Gesprächs: im Kern sind wir gar nicht so weit auseinander.

Nummer Zwei: Wir arbeiten an nachhaltigen Batterien

Nachhaltigkeit ist mehr als eine Frage des Antriebs. Es geht um das gesamte Paket. Ein Beispiel: Etwa 45 Prozent der CO2-Emissionen im Lebenszyklus eines E-Autos entstehen schon vor der ersten Fahrt. Insbesondere bei der Batterieproduktion ist noch viel zu holen. Deshalb haben wir für die nächste Generation unserer EQ-Modelle mit unseren Lieferanten Maßnahmen ergriffen, um einen Teil unserer Batteriezellen CO2-neutral zu fertigen. Damit reduzieren wir den CO2-Ausstoß dieser E-Fahrzeuge über die gesamte Lieferkette um zweistellige Prozentsätze.

Nummer Drei: Wir denken Sicherheit für autonomes Fahren voraus

Unsere Kunden vertrauen ihrem Mercedes das Wertvollste überhaupt an: ihr Leben und das Leben ihrer Liebsten. Deshalb haben wir Technologien wie Knautschzone, ABS oder ESP erfunden. Verkehrssicherheit noch weiter voraus denken unsere ESFs – die Experimental-Sicherheits-Fahrzeuge. Unser 2019er ESF stellt die Frage: Was müssen Sicherheitssysteme im Auto können, wenn Autos künftig vollautomatisiert unterwegs sind? Mehrere Sicherheitsfeatures aus diesem ESF werden wir in den kommenden 12 Monaten bei Mercedes-Benz in Serie bringen.

Nummer Vier: Wir bringen Elektro auf die Rennstrecke

Die Liebe zum Motorsport teilen viele von uns. Und auch dabei gehen wir neue Wege. Im November startet unsere erste Saison in der Formel E. Auf der IAA haben wir das komplette Team vorgestellt. Gleichzeitig bleibt die Formel 1 weiter eine Herzenssache bei Mercedes. In beiden Rennserien arbeiten unsere Teams Tag für Tag daran, das Beste noch besser zu machen.

Nummer Fünf: Unsere Technologie ist hollywoodreif

Es ist kein Geheimnis: Ich bin MBUX Fan. Spätestens nach diesem Clip mit Georges Massing, werden Sie es auch sein. Versprochen.

Ich kann Georges nur zustimmen – für MBUX und Daimler insgesamt: Unsere Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Gehen wir’s an. Ich freu‘ mich drauf!

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