Bewerbungsgespräch im Mercedes: Mitfahrt in den neuen Job. Dieter Zetsche | 27. November 2017

Wer eine Mitfahrgelegenheit nutzt, bekommt in der Regel einen günstigen Fahrpreis. Im besten Fall entwickelt sich obendrauf ein gutes Gespräch und vielleicht sogar eine langanhaltende Freundschaft. Ja, ich gebe zu: Ich bin aktuell bei keiner Mitfahrzentrale angemeldet. Trotzdem mag ich das Prinzip und war sofort neugierig, als ich hörte, dass unsere Kollegen aus der Forschung & Entwicklung erstmals Bewerbungsgespräche direkt im Mercedes führen wollen. Ziel: langfristige freundschaftliche Geschäftsbeziehungen zu talentierten Entwicklern für autonomes Fahren.

Darum habe ich beim Recruiting Day „Drive to your job“ von Daimler in Böblingen einfach mal vorbeigeschaut. Die Idee: Aus fast 1.000 Bewerbern haben HR und die Fachbereiche die rund 40 interessantesten Kandidaten ausgewählt – und die haben sich am Bewerbertag im Mercedes mit ihren möglichen zukünftigen Chefs unterhalten. Nach allem was ich gehört habe, waren sehr gute Gespräche dabei. Ich selbst habe auch mitgemacht und hatte eine sehr interessante Unterhaltung mit der Bewerberin Molka Elleuch und einen guten Eindruck von dieser neuen Art des Bewerbertags. Hier ein paar Impressionen:

Aus meiner Sicht ein wirklich gutes Format zum gegenseitigen Kennenlernen. Auf professioneller Ebene sind aus den Mitfahrten bereits weitreichende Beziehungen entstanden: Seit dem Bewerbertag bis heute haben wir 25 Bewerbern Angebote gemacht, 14 davon noch am gleichen Tag, im Grunde fast vom Beifahrersitz weg. Weitere Gespräche werden gerade geführt. Und ich freue mich sehr, dass wir auch Molka bald bei Daimler begrüßen dürfen.

Das alles zeigt: Ich bin offensichtlich nicht allein mit meiner Meinung, dass heute eine der spannendsten Zeiten überhaupt ist, in der Automobilindustrie einzusteigen. Und: nicht nur die Mobilität insgesamt, unsere Produkte und unsere Kultur ändern sich. Genauso ändert sich die Art, wie wir mit Talenten ins Gespräch kommen. Im letzten Jahr habe ich mit künftigen Azubis gechattet. Außerdem veranstalten wir regelmäßig Veranstaltungen wie unsere Hackathons.

Und auch die Idee, dass sich unsere künftigen Entwickler von der ersten Minuten an direkt im Mercedes mit unseren Produkten beschäftigen, halte ich für mehr als sinnvoll. Schließlich sind und bleiben unsere Autos und Technologien die besten Argumente für einen Einstieg bei Daimler. Ganz abgesehen davon, dass ich bei meinem eigenen Bewerbungsgespräch vor mehr als 40 Jahren auch nichts gegen Klimaanlage und Massagesitze gehabt hätte …

Prima Veranstaltung der HR- und RD-Kollegen und vielen Dank an alle Bewerber. Ich würde sagen: diese Art der Mitfahrgelegenheit hat auf jeden Fall Zukunft bei Mercedes.

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