COVID-19-Pandemie: Daimler beschließt Maßnahmen

23. März 2020 - Aufgrund der Verschärfung der weltweiten COVID-19-Pandemie hat Daimler entschieden, den Großteil seiner Produktion sowie die Arbeit in ausgewählten Verwaltungsbereichen zu unterbrechen. Der Konzern orientiert sich dabei an den Empfehlungen der internationalen, nationalen und lokalen Behörden.

Die Arbeitsunterbrechung ist an den meisten Standorten zunächst für zwei Wochen vorgesehen und betrifft Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens in Europa. Eine Verlängerung dieser Maßnahmen hängt von der weiteren Entwicklung ab. Überall dort, wo der Betrieb aufrechterhalten werden muss, wie zum Beispiel bei Notbetrieb, wichtigen Anlaufthemen oder im Kundenservice, hat das Unternehmen entsprechende Vorkehrungen zum Infektionsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen.

Mit diesen Maßnahmen leistet das Unternehmen seinen Beitrag, die Belegschaft zu schützen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung dieser Pandemie einzudämmen. Gleichzeitig trägt diese Entscheidung dazu bei, Daimler auf eine Phase vorübergehend niedrigerer Nachfrage vorzubereiten und die Finanzkraft des Unternehmens zu sichern. Mit Blick auf die aktuelle Ausbreitung von COVID-19 lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Daimler derzeit weder hinreichend ermitteln noch verlässlich beziffern.

Das Daimler-Management beobachtet die Lage stetig und wird, wenn notwendig, weitere Maßnahmen einleiten. Sollte sich die Lage entspannen, wird der Betrieb wieder vollständig aufgenommen.

Dieser Beitrag wurde am 23. März 2020 aktualisiert.

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