Design aus einer weit, weit entfernten Galaxis Highspeed-Studien von Studierenden und Mercedes-Benz Designern

Perspectives

Mit atemberaubender Geschwindigkeit rasen die Pods durch die Schluchten Tatooins. Von allen gejagt: zwei silberglänzende Gleiter – einer davon mit Stern auf der Haube. Es gibt kaum einen Film, der die Fangemeinde so spaltet wie „Star Wars – Die dunkle Bedrohung“, dem ersten Teil der Prequel-Trilogie. Für die einen eine Zumutung (Stichwort Jar Jar Binks), für die anderen der würdige Auftakt zur Weltraum-Saga. In einem Punkt sind sich die Sci-Fi-Enthusiasten allerdings einig: Die Tricktechnik ist richtig gut. Das Podrennen auf Tatooine gilt als Meilenstein der Computeranimation und sorgt heute immer noch für ungläubiges Staunen – fast 20 Jahre nachdem der Film in die Kinos kam. Wie weit diese Begeisterung geht, zeigen Studierende der Fakultät für Design der Hochschule für angewandte Wissenschaften München und Mercedes-Benz Exterieur Designer. Inspiriert vom Rennen durch die Schluchten des Wüstenplaneten ließen sie ihren Gedanken freien Lauf. Heraus kamen Entwürfe und Modelle, die für jedes intergalaktische Podrennen eine Bereicherung sind. Und der Antrieb? Kyber-Kristalle? Fusions- oder Ionentriebwerk? Dunkle Materie? Natürlich elektrisch! Was auf den ersten Blick ausschaut wie die Spielerei von ein paar Filmfreaks, hat einen handfesten Hintergrund.

Natürlich machen solche freien Entwürfe auch Spaß. Doch Filme wie Star Wars mit ihre Fülle an Ideen und technischen Entwicklungen sind eine ganz besondere Inspiration für uns Designer.

Vorbild: Mercedes-Benz T 80

Die intergalaktischen Film-Racer sind freilich nur eine Quelle. Gestalterische Anleihen nahmen die Münchener Nachwuchsdesigner auch bei einem ganz realen, irdischen Gefährt: Dem Mercedes-Benz T 80 von 1939. Das sechsrädrige Fahrzeug mit Stromlinienkarosserie (8,24 Meter Länge) wurde von einem 3.500 PS starken Flugzeugmotor angetrieben und sollte Geschwindigkeiten von über 600 km/h erreichen. Zur geplanten Rekordfahrt kam es aufgrund des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Heute ist der T 80 im Mercedes-Benz Museum ausgestellt.

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