Mercedes-Benz Cars eröffnet Pkw-Werk in Russland

Mercedes-Benz Cars startet die Produktion im neuen Pkw-Werk Moscovia mit dem Anlauf der Mercedes-Benz E-Klasse Limousine für den lokalen Markt. Der E-Klasse werden SUV-Modelle folgen. Mercedes-Benz Cars investiert in das Werk in der Region Moskau insgesamt mehr als 250 Millionen Euro. Über 1.000 Mitarbeiter werden in Produktion und Verwaltung des neuen Mercedes-Benz Werks arbeiten.

Das Mercedes-Benz Werk Moscovia ist ein weiterer Baustein unserer Strategie, dort zu produzieren, wo unsere Kunden sind. Und davon profitieren beide Partner: Russland und Mercedes-Benz.

2017 hat Mercedes-Benz Cars den Grundstein für das neue Werk in der Region Moskau gelegt, das in weniger als zwei Jahren Bauzeit entstanden ist. Es befindet sich etwa 40 Kilometer nordwestlich der russischen Hauptstadt Moskau im Industriepark Esipovo und erstreckt sich über eine Fläche von 85 Hektar. Federführend für die neue Pkw-Produktion in Russland ist die eigens gegründete Produktionsgesellschaft Mercedes-Benz Manufacturing RUS (MBMR). Das Werk ist Teil des globalen Produktionsnetzwerks mit mehr als 30 Standorten weltweit.

Wirtschaftsmotor für die Region Moskau

Mit dem Start einer lokalen Mercedes-Benz Pkw-Produktion knüpft Daimler an das bisherige Engagement des Unternehmens in Russland an. Mit den neuen Kapazitäten sollen die in Russland besonders hohe Nachfrage nach Mercedes-Benz E-Klasse Limousinen und SUVs bedient werden. Daher wird das Werk zusätzlich zur E-Klasse auch SUV-Modelle fertigen. Damit werden die in Russland meistverkauften Pkw von Mercedes-Benz künftig direkt im vor Ort hergestellt. Mercedes-Benz ist seit 2013 die zulassungsstärkste Premiummarke unter den Automobilherstellern in Russland. In den vergangenen zehn Jahren hat das Unternehmen seinen Pkw-Absatz hier mehr als verdoppelt.

Die Produktion: hochflexibel, vernetzt und umweltfreundlich

Die Produktion im Mercedes-Benz Werk zeichnet sich durch modernste und innovative Industrie 4.0-Technologien aus. Fahrerlose Transportsysteme befördern die Karosserien zwischen den Gewerken. In der Montage werden zudem automatisierte Warenkorbsysteme genutzt. Dazu kommen zukunftsorientierte Lösungen zur Verbesserung von Ergonomie und Effizienz wie die Mensch-Roboter-Kooperation beim Einbau der Frontscheibe ohne Schutzzaun.

Zahlreiche umwelt- und ressourcenschonende Lösungen wie eine papierlose Dokumentation, emissionsfreie Elektro-Gabelstapler, Wärmerückgewinnung in den Gebäuden und die Verwendung wasserlöslicher Produkte in der Lackierung machen die Produktion nachhaltig und grün. Das „One-Roof-Konzept“ bündelt alle Arbeitsschritte unter einem Dach. Es ermöglicht kurze Wege und eine schnelle, direkte Kommunikation. Dieser Gedanke spiegelt sich auch in der Architektur: Glaswände dienen als verbindendes Element und gestalten den Raum zwischen den Arbeitsplätzen in der Verwaltung und der Produktion transparent.

Von mehr als 1.000 geplanten Beschäftigten hat etwa die Hälfte bereits die Arbeit aufgenommen. Die Recruiting- und Qualifizierungsmaßnahmen für die verbleibenden offenen Stellen in der Produktion laufen und werden in Kürze abgeschlossen. Die Belegschaft stammt überwiegend aus der Region und wurde gezielt in bestehenden Mercedes-Benz Werken in aller Welt sowie in Kooperation mit den lokalen Berufsschulen qualifiziert.

An der Eröffnung des neuen Werks nahmen Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Vladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Denis Manturov, Industrie- und Handelsminister der Russischen Föderation, Andrej Vorobjov, Gouverneur der Region Moskau, sowie Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain, Jan Madeja, CEO und Präsident von Mercedes-Benz RUS AO, und Axel Bense, CEO Mercedes-Benz Manufacturing Rus, teil.

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