Dr. Fritz Könecke Vorstandsvorsitzender 1953-1960

Dr. Fritz Könecke kehrt nach einer Lehre bei der Continental Gummi-Werke AG und dem betriebswirtschaftlichen Studium 1928 als Leiter der Verkaufsorganisation in seinen Lehrbetrieb nach Hannover zurück. Hier wird er 1934 ordentliches Vorstandsmitglied und 1938 zum Vorstandsvorsitzenden der Continental Gummi-Werke AG berufen.

Dr. Fritz Könecke

Nach Kriegsende wechselt Könecke 1952 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender zur Daimler-Benz AG und übernimmt ein Jahr später den Posten des Vorstandsvorsitzenden. Er führt das völlig zerstörte Unternehmen in den schwierigen Nachkriegsjahren mit Weitsicht; unter seiner Führung gelingt der erneute Anschluss an die internationale Automobilindustrie. Ihm ist vor allem die erfolgreiche internationale Ausrichtung der Daimler-Benz AG durch den Ausbau des Exports und der Errichtung von Montagewerken in Indien, Brasilien oder Argentinien zu verdanken. Unter Könecke wird die Daimler-Benz AG zum umsatzmäßig drittgrößten deutschen Industrieunternehmen.

Vorstandsvorsitzende Vorstandsvorsitzende gibt es bei der Daimler AG, damals noch Daimler-Benz AG, erst seit 1937. Wilhelm Kissel leitete die Vorstandssitzungen schon seit 1930 und wurde der erste von bis dato 13 Vorstandsvorsitzenden.

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