100 Dinge, die Sie über Daimler wissen sollten | #17

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Daimler schenkt ein Weihnachts-Lächeln

Tannenzweige, Lichterketten, Schoko-Nikoläuse. Ja, es ist wieder diese Zeit des Jahres: Es weihnachtet sehr! Jung wie Alt treffen die letzten Vorkehrungen für das große Fest. Kinder schmücken Weihnachtsbäume, Eltern legen Geschenke darunter. Aber was, wenn in der Familie das Geld für Geschenke knapp ist? Dann kann eine Daimler-Initiative helfen.

Einmal im Jahr, in der Zeit vor Weihnachten ist es bei Daimler Zeit für Schenk ein Lächeln. Kolleginnen und Kollegen aller möglichen Bereiche – egal ob Produktion oder Verwaltung, egal ob Azubi oder Vorstandsmitglied – packen Weihnachtsgeschenke. Die gehen dann per Sprinter oder FUSO Canter im Geschenke-Look zu Tafeln oder anderen caritativen Einrichtungen. Diese verteilen die Pakete dann an Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die sonst keine oder nur wenige Geschenke bekämen. Der Inhalt der Kartons ist dabei so bunt wie die Menschen, die bei Daimler arbeiten – meistens stecken aber Dinge wie Spielzeug, Malbücher und Süßigkeiten drin. Was genau in einem Paket landet, entscheidet der Päckchenpacker. Damit niemand bevor- oder benachteiligt wird, gibt es einen Richtwert von 20 Euro pro Paket.

2008 riefen Mitarbeiter von Daimler Financial Services und der Mercedes-Benz Bank Schenk ein Lächeln ins Leben. 2010 fand die Aktion das erste Mal in der Konzernzentrale statt. 1.200 Päckchen wurden damals gepackt. 2013 wurde Schenk ein Lächeln auf die Standorte Stuttgart und Sindelfingen ausgerollt. Dank eifriger Mund-zu-Mund-Propaganda zog die Idee immer weitere Kreise und über die Jahre beteiligten sich immer mehr Standorte, sowohl innerhalb als auch außerhalb von Deutschland. So kamen im Jahr 2019 konzernweit stolze 22.600 Geschenke zusammen. Treibende Kraft dabei waren und sind die Daimler-Beschäftigten – schließlich gäbe es die Aktion nicht, wenn sie nicht so eifrig Päckchen packen würden.

Während das Grundprinzip, nämlich Geschenke für Kinder aus sozial benachteiligten Familien packen, überall gleich ist, variieren die Feinheiten von Werk zu Werk. Und manchmal kommen die Kolleginnen und Kollegen auf ausgefallene Ideen, um Geld für die gute Sache zu sammeln: So half 2016 im Verwaltungsgebäude im Werk Esslingen-Mettingen der Plastikkollege Hari Bo aus. Wie der Name vermuten lässt, konnten Mitarbeiter und Besucher bei ihm, gegen eine Spende von zwei Euro, ihren Zuckerhaushalt decken. Der Erlös kam in diesem Jahr Schenk ein Lächeln zu Gute.

Hari Bo half 2016 bei „Schenk ein Lächeln“ mit.
Hari Bo half 2016 bei „Schenk ein Lächeln“ mit.

Nun ist das Ganze im Jahr 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie etwas komplizierter. Abstandsregeln und mobiles Arbeiten, wo immer es geht, machen ein reges Hin und Her sowie das gemeinsame Geschenkepacken nahezu unmöglich. Trotzdem war den Organisatoren in der Konzernzentrale und an den Standorten schnell klar: Schenk ein Lächeln kann und darf nicht einfach ausfallen! Einzelne Werke haben sich auch in dieser besonderen Situation dazu entschlossen, Schenk ein Lächeln in der bewährten Art und Weise umzusetzen – natürlich unter Einhaltung strenger Sicherheits- und Hygieneregeln. An anderen Standorten haben sich die Organisatoren etwas Neues überlegt: In Stuttgart und Sindelfingen fand die Aktion in diesem Jahr beispielsweise digital und kontaktlos unter dem passenden Namen Schenk ein Lächeln 2.0 statt. Wer wollte, konnte einen beliebigen Betrag an ausgewählte Gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel die Schwäbische Tafel e.V., das SOS Kinderdorf Stuttgart oder den Flüchtlingsrat Baden-Württemberg e.V. spenden. Eigens für diesen Zweck haben einige der Organisationen Spendenseiten eingerichtet. Damit auch in Zeiten wie diesen ein Weihnachts-Lächeln geschenkt werden kann. Frohes Fest!

Schenk ein Lächeln unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen bei Evobus in Neu-Ulm.
Schenk ein Lächeln unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen bei Evobus in Neu-Ulm.
Ein Sprinter im Werk Bremen, voll mit Geschenken.
Ein Sprinter im Werk Bremen, voll mit Geschenken.
Auch in Mannheim wurde das ein oder andere Päckchen gepackt.
Auch in Mannheim wurde das ein oder andere Päckchen gepackt.
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Schenk ein Lächeln ist ein Projekt der WE CARE WE DO WE MOVE-Initiative von Daimler. Sie umfasst alle Corporate Citizenship-Aktivitäten des Konzerns.

In dieser Kolumne stellen wir Ihnen interessante, kuriose oder weithin unbekannte Fakten aus der Welt von Daimler vor. Eine neue Folge von „100 Dinge, die Sie über Daimler wissen sollten“ erscheint regelmäßig im Daimler-Magazin.

Richard Herder

Hatte bei der Recherche auch das ein oder andere Lächeln im Gesicht. Einerseits aufgrund der bewegenden Geschichten, andererseits wegen der Möglichkeit der Veröffentlichung im Daimler Magazin. Es ließe sich also durchaus behaupten, dass Daimler auch ihm ein Weihnachts-Lächeln geschenkt hat.

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