Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen: Sechs Porträts

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Mut und Macher

Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen mit Behinderungen. Die Vereinten Nationen machen jedes Jahr am 3. Dezember auf deren Belange und Rechte aufmerksam. Dabei geht es nicht nur um ein Verbot von Diskriminierung, sondern es geht vor allem um Inklusion: um gleichberechtigte Teilhabe an Bildung, Arbeit und am öffentlichen Leben. Sechs Daimler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter haben uns ihre persönlichen Mut- und Machergeschichten erzählt.

Benedikt Decker träumt von einem Roadtrip

Unbeschwert in den Urlaub fahren, am Wochenende eine längere Wandertour machen oder ausgiebig shoppen gehen – Benedikt Decker wünscht sich, was für viele von uns ganz normal ist. Er hat ein chronisches Nierenleiden und muss seit März 2015 viermal am Tag an die Dialyse. Benedikt macht die sogenannte Peritonealdialyse, das heißt, er tauscht über einen Zugang in den Bauchraum eine Flüssigkeit aus, durch die der Körper sein Blut reinigen kann. Die Dialyse führt er selbst durch.

Benedikt Decker muss viermal am Tag an die Dialyse.
Benedikt Decker muss viermal am Tag an die Dialyse.

Doch wie organisiert er das, mitten im normalen Arbeitsalltag bei Mercedes-Benz Vans und neben seinem berufsbegleitenden Studium? „Jeder Dialysevorgang dauert ungefähr eine halbe Stunde. Ich mache das direkt nach dem Aufstehen, um die Mittagszeit, am frühen Abend und nochmal vor dem Schlafengehen. Im Büro kann ich den Ruheraum nutzen, dort habe ich mein Equipment und bin ungestört.“ Bereits bei der Einstellung hat er alles mit seinem Vorgesetzten besprochen, im Team werden Termine entsprechend geplant, damit sie nicht mit der Dialyse kollidieren.

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie arbeitet Benedikt seit dem Frühjahr ausschließlich mobil von zuhause. Das macht bezüglich Dialyse einiges leichter – aber auch manches schwerer: „Ich habe mir eine Selbstisolation verordnet, denn mein Immunsystem ist geschwächt und ich bin anfällig für Infektionen.“ Das lässt erahnen, welch gewaltige mentale Herausforderung die Krankheit mit sich bringt. „Die Diagnose war ein harter Schlag. Jetzt gehört die Erkrankung zu meinem Alltag. Aber es gibt gute und schlechte Tage, mental wie körperlich. Meine größte Einschränkung ist aber die fehlende Flexibilität. Ich möchte einfach mal spontan sein. Die Krankheit hat bei mir zu einem Umdenken geführt: Früher waren mir materielle Dinge wichtig, heute ist es Zeit.“

Benedikt steht aufgrund der Erkrankung automatisch auf der Liste für eine Spenderniere. Die Wartezeit beträgt in der Regel sechs bis neun Jahre, es kann sogar noch länger dauern. Doch es gibt Grund zur Hoffnung: Sein Patenonkel wird ihm eine Niere spenden. Als wir das Interview mit Benedikt führen, steht die Transplantation kurz bevor. Was löst das in ihm aus? „Erleichterung, Freude, Aufregung, Angst.“ Medikamente wird er sein Leben lang nehmen müssen, damit der Körper das Spenderorgan nicht abstößt. Aber er wird seine alte Flexibilität zurückgewinnen. Und so gibt es auch schon Pläne für die Zukunft: „Einfach losfahren und einen Roadtrip bis zum Nordkap machen.“ Ohne strikte Zeitplanung. Und vor allem: ohne Dialyse.

Stefan Strobel steht am liebsten auf dem Treppchen

Stefan Strobel ist 24 Jahre alt, als er im September 1999 einen schweren Autounfall hat. Nach drei Wochen im Koma wacht er auf und kann sich von der Hüfte abwärts nicht mehr bewegen. Ein Lendenwirbel ist gebrochen, die Diagnose lautet: Querschnittslähmung. „Damals habe ich mich gefühlt als hätte ich keinen Wert mehr. Wenn man nur rumsitzt und feststellen muss, dass man auf einmal viel weniger Freunde hat“, erzählt er. Aber Aufgeben war keine Option.

Stefan Strobel trainiert sich fit und entdeckt den Tischtennis-Behindertensport.
Stefan Strobel trainiert sich fit und entdeckt den Tischtennis-Behindertensport.

Im Krankenhaus mit anschließender Reha lässt er den Kopf nicht hängen. In der Therapie reagiert sein kleiner Zeh auf einen Impuls. „Ich habe gespürt, dass da was geht. Ab dem Moment war für mich klar, dass ich meinen Körper gesund trainieren und aus der Reha nicht raus rollen, sondern raus gehen werde.“ Und das Schicksal belohnt seinen Willen auf ganz unvorhergesehene Art und Weise: In den letzten Reha-Tagen lernt er seine heutige Frau kennen.

Neun Monate nach dem Unfall zieht sich Stefan in der Werkstatt aus dem Rollstuhl an der Drehmaschine hoch und erklärt seinem Chef, dass er seinen Job auch weiterhin leisten kann und will. Vier Wochen dauert die Wiedereingliederung, seitdem arbeitet Stefan wieder in Vollzeit. In der Werkstatt am Standort Nabern bei Kirchheim/Teck ist er immer auf den Beinen, dank einer Fußheberschiene am rechten Bein sogar ohne Krücken. Dort bereitet er die neuen Generationen des elektrischen Antriebsstrangs für die Anlauffabrik vor.

„Irgendwann werde ich ein Spiel gewinnen.“ Mit dieser Einstellung ist Stefan 2014 in den Tischtennis-Behindertensport gestartet. Noch im selben Jahr belegt er bei den baden-württembergischen Meisterschaften den dritten Platz. 2018 gewinnt er die Deutsche Meisterschaft. „Da stehst du natürlich in der Zeitung, die Kollegen gratulieren. Und das hat mich richtig beflügelt: Du kannst auch mit Behinderung so viel machen!“ Neben Mono-Skifahren und Handbiken möchte er nun auch Wakeboarden und Kitesurfen im Sitzen ausprobieren. „No risk, no fun“, sagt er und lacht.

Ein Arzt hat einmal zu Stefan gesagt: Wäre er nicht so wie er ist, würde er heute immer noch im Rollstuhl sitzen. „Klar“, meint er. „Ohne meinen eisernen Willen hätte ich das alles nicht geschafft.“

Anne Becker entdeckt die Welt mit allen Sinnen

Können Sie sich vorstellen, mit 30 Jahren das erste Mal etwas zu hören? Für uns klingt das unvorstellbar. Aber genau das ist die Geschichte von Anne Becker. Anne wird gehörlos geboren. Als Kind lernt sie das Lippenlesen und dank intensiver logopädischer Frühförderung sogar das Sprechen. „Meine Mutter hatte einen unglaublich starken Willen, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre“, weiß Anne heute. Sie geht auf eine Regelschule. Eine prägende Erfahrung. Die anderen Kinder hänseln sie. Sie wird eher geduldet als akzeptiert, gehört einfach nicht dazu. „Früher hat man eben auch noch keine Textnachrichten geschrieben, um sich zu verständigen. Mein erster Freund musste mit meiner Mama telefonieren, um sich mit mir zu verabreden.“ Heute kann sie darüber lachen.

Anne Becker lernt nach mehr als 30 Jahren das Hören.
Anne Becker lernt nach mehr als 30 Jahren das Hören.

Anne gibt nicht auf und zieht die Schule durch. Im Anschluss beginnt sie ein duales Studium bei Daimler. Zu dieser Zeit denkt sie das erste Mal über Implantate nach, die ihr Hörvermögen verbessern könnten. Doch der Eingriff gilt damals als riskant und der Erfolg als ungewiss. Sie entscheidet sich dagegen. Anne schließt ihr BWL-Studium ab und steigt bei Daimler im Personalbereich ein. „Ich weiß sehr zu schätzen, welche Möglichkeiten mir damals eröffnet wurden. Deswegen würde ich mir wünschen, dass Unternehmen bei der Einstellung von Menschen mit Behinderungen noch mutiger sind und deutlich mehr Personen solche Chancen eröffnen.“ Im Job kommt Anne gut zurecht. Doch es strengt sie immer stärker an, sich nur so schwer verständigen zu können. Mit Ende 20 fühlt sie sich erschöpft, zieht sich beruflich und privat zurück. „Ich habe dieses hohe Maß an permanenter Konzentration, Disziplin und Unsicherheit, ob ich alles richtig verstanden habe, nicht mehr durchgehalten. Da wurde mir klar, dass ich etwas ändern muss.“

Anne denkt noch einmal über Implantate nach. Die Medizin hat sich in der Zwischenzeit deutlich weiterentwickelt und so entscheidet sie sich für Cochlea-Implantate. Doch wie fühlt es sich an, wenn man nach über 30 Jahren das erste Mal etwas hört? „Man muss das Hören ganz langsam erlernen und das Gehirn an die Verarbeitung der Reize heranführen. Bei mir hat das viele Monate gedauert. Es ist unglaublich, wenn du das erste Mal begreifst, wie viele Vögel es draußen gibt. Aber natürlich ist so eine Umstellung auch mit einigen emotionalen Tiefpunkten verbunden. Ich bin sehr dankbar, dass mein Team auf der Arbeit das damals über so einen langen Zeitraum mitgetragen hat.“

Das ist jetzt vier Jahre her. Mittlerweile ist Anne an guten Tagen bei 70 Prozent Hörfähigkeit. Und auch heute lernt sie immer noch dazu. „Ich genieße es, unter Menschen zu sein und heute viel leichter kommunizieren zu können. Neben der immens gesteigerten Lebensqualität ist die größte Verbesserung aber meine gewonnene Selbstständigkeit. Ich bin einfach nicht mehr so sehr auf die Unterstützung und Rücksichtnahme anderer angewiesen.“ Anne hat eine zweijährige Tochter. Eine wirklich fast unvorstellbare Geschichte, dass sie gemeinsam mit ihr die Welt mit allen Sinnen entdecken kann.

Ernest Molefi nimmt die Herausforderung an

Möglichst selbstständig sein – das ist das erklärte Ziel von Teboho Ernest Molefi. Er hat Phokomelie, eine angeborene Fehlbildung der Gliedmaßen. „Für meine Arbeit bei Mercedes-Benz Financial Services South Africa ist meine Behinderung kein Problem. Ich benötige nur zweimal am Tag kurz Hilfe vom Werkschutz, nämlich beim Ein- und Ausladen meines Rollstuhls“, erzählt er.

Ernest Molefi engagiert sich im internen Netzwerk für Menschen mit Behinderungen.
Ernest Molefi engagiert sich im internen Netzwerk für Menschen mit Behinderungen.

Ernest ist Mitglied im Netzwerk für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen. „Wir ermöglichen einen Austausch untereinander und kümmern uns um Barrierefreiheit am Arbeitsplatz. Außerdem sensibilisieren wir Menschen ohne Behinderung, sowohl im Unternehmen als auch in unserer Stadt. Und natürlich sind wir der Kontaktpunkt, wann immer Expertise für das Thema Behinderung benötigt wird.“ Zudem engagiert Ernest sich als Redner und Motivationstrainer für Veranstaltungen gemeinnütziger Organisationen. Am Wochenende unterstützt er seine Frau in ihrem Unternehmen. Sie kümmert sich um die Bestattung von benachteiligten Menschen. In seiner Freizeit ist Ernest leidenschaftlicher Fußballfan – auch wenn er selbst nicht spielen kann. „Ich gehe mit meiner Behinderung selbstbewusst um und isoliere mich nicht. Das ist aus meiner Sicht ganz entscheidend.“

Klingt so, als hätte er sich gut mit seiner Behinderung arrangiert. Oder? „Um ehrlich zu sein, ist es nicht immer leicht. Ein Leben mit Behinderung heißt erstens, sehr viel Geduld im Alltag zu haben. Ich stehe zum Beispiel deutlich früher auf als Menschen ohne Behinderung, um mich für die Arbeit fertig zu machen – einfach, weil ich mit meinen Einschränkungen sehr viel länger brauche. Zweitens heißt es, immer wieder den eigenen Stolz zu überwinden. Beispielsweise, wenn Gebäude nicht barrierefrei sind. Hier benötige ich Hilfe von Menschen, die mich die Treppe hoch- und runtertragen. Dafür bin ich sehr dankbar. Aber dass ich auf die Hilfe angewiesen bin, ist kein schönes Gefühl.“

Am Selbstbewusstsein von Ernest nagt das aber nicht. Im Gegenteil: Er sagt, seine starke Persönlichkeit habe er seinem verstorbenen Vater zu verdanken. „Mittlerweile weiß ich: Jeder ist anders und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Für mich ist meine Behinderung meine persönliche Herausforderung, nicht mein Schicksal. Deswegen habe ich beschlossen, sie auch nicht über meinen Lebensweg entscheiden zu lassen.“

Daniel Ludewig hat eine Aufgabe für die Seele gefunden

Vor ungefähr 15 Jahren sind sich die Kollegen Daniel Ludewig und Michael Leu im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen über den Weg gelaufen, beziehungsweise gerollt. Daniel hat bemerkt, dass Micha in der Mittagspause stets alleine in der Kantine saß. „Und da dachte ich: Jetzt frage ich ihn einfach mal, ob wir zusammen essen wollen. Und ob ich ihn schieben darf.“ Seitdem sind die beiden gute Kumpels.

Gute Kumpels: Daniel Ludewig (links) und Michael Leu (rechts).
Gute Kumpels: Daniel Ludewig (links) und Michael Leu (rechts).

Daniel ist damals völlig offen auf Micha zugegangen, aber trotzdem mit Bedacht. „Ich wusste ja nicht, wie er reagieren würde. Und ich wollte ihm auf keinen Fall das Gefühl geben, er sei hilfsbedürftig.“ Eine solche gesunde Sensibilität ist aus Daniels Sicht entscheidend, wenn man Menschen mit Behinderungen begegnet. „Hab‘ kein Mitleid, sondern Mitgefühl. Wenn du mit Mitgefühl auf jemanden zugehst, kannst du es eigentlich nur richtigmachen.“ Rückblickend hat er sich anfangs dennoch bei banalen, aber gewohnten Sätzen schwergetan. „Lass doch mal rüber laufen – das ist mir aus Gewohnheit so rausgerutscht und war mir richtig unangenehm.“ Unnötigerweise, wie er heute weiß. „Man ist manchmal selbst viel zu sensibel. Dem Micha hat das gar nichts ausgemacht.“

Aus seiner persönlichen Erfahrung rät Daniel, Menschen mit Behinderungen genauso zu begegnen wie man jedem anderen Menschen auch begegnen würde: mit Empathie. „Es macht keinen Unterschied, ob ich einer älteren Dame in der S-Bahn meinen Sitzplatz anbiete oder einem Rollstuhlfahrer beim Einsteigen in den Bus helfe.“ Und gerade bei der Arbeit ist es aus seiner Sicht ganz einfach, Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen mit einer Behinderung herzustellen. „Einfach mal mit ihnen unterhalten. Und wenn du merkst, dass jemand Hilfe benötigt: Hilfe anbieten und helfen!“

Durch seine Freundschaft mit Micha hat Daniel Kontakt zum Körperbehinderten-Verein Stuttgart aufgebaut, bei dem er seit Juli einmal in der Woche in deren Wohngemeinschaft unterstützt. Seine wöchentliche Arbeitszeit hat er dafür von 40 auf 30 Stunden reduziert. Ein großer Schritt, den er lange mit seiner Frau besprochen hat und dann ganz bewusst gegangen ist. „Das war eine der tollsten Entscheidungen, die ich in den letzten Jahren getroffen habe“, sagt er. Warum? „Weil es eine Aufgabe für die Seele ist.“

Julian Müller hört zu

Julian Müller arbeitet im Mercedes-Benz Werk Bremen in der Fahrzeugproduktion. Während der Schicht steht er am Band und in der Pause plaudert er mit seinen Kolleginnen und Kollegen – ganz normal. Doch eins unterscheidet ihn von seinen Kollegen. Der 19-Jährige ist seit seiner Geburt schwerhörig. Etwa 30 Prozent schlechter als ein „Hörender“ nimmt er Geräusche war. Ein Hörgerät hilft ihm, dieses Defizit auszugleichen.

Julian Müller ist seit seiner Geburt schwerhörig.
Julian Müller ist seit seiner Geburt schwerhörig.

„Anfangs sind Kollegen natürlich ein bisschen zurückhaltend, weil sie nicht wissen, wie sie mit einem umgehen sollen, aber, wenn man ganz normal mit ihnen quatscht und zuhört, dann gewöhnen sie sich schnell daran.“ Ganz normal. So will Julian auch behandelt werden, schlicht, weil er ganz normal ist. Wenn er doch mal etwas nicht richtig versteht, sprechen die Kollegen einfach ein wenig deutlicher. So kann er neben dem Hören auch Lippenlesen. Die Arbeit im Werk ist für ihn so, wie er sie sich vorgestellt hat.

Vor zwei Jahren hat sich Julian für eine Ausbildung bei Daimler beworben. „Beim Bewerbungsgespräch war ein Übersetzer für Gebärdensprache dabei, gebraucht habe ich den aber eigentlich nicht“, erinnert er sich. Nach erfolgreicher Bewerbung verlief die Ausbildung fast reibungslos. Julian erinnert sich an einen kleinen Zwischenfall: „Manche reagierten reserviert darauf, dass ich ein Hörgerät benötige. Ich bin einfach auf sie zugegangen und habe ihnen meine Situation erklärt. Daraufhin haben sie sich entschuldigt.“

Derartige Vorfälle sind nicht die Regel, dennoch kennt Julian diese Situationen. Er verließ seinen Fußballverein, weil er dort wegen seiner Behinderung gemobbt wurde. Jetzt spielt er bei einem Verein für Hörgeschädigte, wo er sich deutlich wohler fühlt. „Alle verstehen die eigene Situation und kicken können die auch.“ Der Werder-Fan lässt sich von solchen Dingen nicht den Mut nehmen. „Es bringt nichts, sich von der Vergangenheit runterziehen zu lassen. Man muss immer nach vorne gucken.“ Mit dem Abschluss seiner Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik unterstreicht er seine Einstellung. „Man hört sich“, verabschiedet sich Julian mit einem Grinsen aus dem Gespräch.

Inklusion bei Daimler

Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen steht bei Daimler bereits seit 2002 auf Grundlage einer Inklusionsvereinbarung. Das Unternehmen schafft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen und fördert ihre Weiterentwicklung. Zusätzlich eröffnet der Aktionsplan für Auszubildende jungen Menschen mit Behinderungen verschiedene kaufmännische und technische Berufe im Unternehmen.

Um Inklusion bei Daimler weiter voranzutreiben, ist das Unternehmen in diesem Jahr der Initiative „The Valuable 500“ beigetreten. Das Ziel der Organisation ist, gemeinsam mit 500 Unternehmen weltweit die soziale und wirtschaftliche Bedeutung von Menschen mit Behinderungen aufzuzeigen. Mit dem Beitritt zur Initiative ist Daimler eine konkrete Verpflichtung eingegangen. Der Fokus liegt darauf, sowohl eine befähigende und inklusive Arbeitsumgebung zu fördern als auch einen Beitrag zu gesellschaftlicher Inklusion zu leisten.

Redaktionsteam: Vivienne Brando, Richard Herder.

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Corinna Mergenthaler

Für Corinna Mergenthaler ist Diversity nicht nur ein Buzzword, sondern ihr tägliches Geschäft. Im Diversity & Inclusion Management setzt sie sich bei Daimler für eine vielfältige Belegschaft, Chancengleichheit und eine inklusive Unternehmenskultur ein. Dennoch bedient sie selbst ein paar gängige Frauenklischees: Sie liebt Pferde, hat eine Schwäche für Taschen und Schuhe und ihre Lieblingsfarbe ist Pink.

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