Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats

Uebergabe_Bischoff-Pischetsrieder

Manfred Bischoff übergibt an Bernd Pischetsrieder

Auf der gestrigen virtuellen Hauptversammlung der Daimler AG endete eine Ära: Der langjährige Vorsitzende Manfred Bischoff verlässt den Aufsichtsrat nach 15 Jahren, davon 14 als dessen Vorsitzender. Zu seinem Nachfolger wurde Bernd Pischetsrieder gewählt.

Fast ein halbes Jahrhundert lang waren Manfred Bischoff und der Mercedes-Stern untrennbar verbunden. Für seine vielfachen Verdienste für den Konzern dankte Ola Källenius dem scheidenden Aufsichtsratschef gestern mit den Worten: „Manfred Bischoff hat ein Stück deutsche Wirtschaftsgeschichte geprägt und viel für unser Unternehmen getan. In seiner Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender hat er viele wichtige Weichenstellungen vorangetrieben – so auch die Entscheidung, E-Mobilität ins Zentrum unserer Strategie zu rücken.“

Der Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats ist auch uns im Daimler Magazin mehr als eine Randnotiz wert. Wir haben mit Manfred Bischoff und Bernd Pischetsrieder gesprochen und ihnen jeweils drei Fragen gestellt. Herausgekommen ist nicht nur der Blick zurück auf vergangene Zeiten und ein Blick nach vorne auf die vor uns liegenden großen Herausforderungen, sondern auch eine ganz persönliche Bestandsaufnahme:

Drei Fragen an Manfred Bischoff

Manfred Bischoff
Manfred Bischoff

1. Herr Bischoff, Ihre Daimler-Karriere hat 1976 begonnen – das war vor 45 Jahren. Zuletzt waren Sie 14 Jahre lang Chef des Aufsichtsrats. Wie lautet Ihre ganz persönliche Bilanz, wenn Sie zurückblicken?

Daimler hatte für mich schon von Kindheit an einen besonderen Klang, dazu eine kleine Anekdote: Als ich in Hirsau bei Calw im Nordschwarzwald eingeschult wurde, musste jeder aufstehen und sagen, was sein Vater beruflich macht. Der Kleinste in der Klasse stand auf, drückte die Brust raus und sagte voller Stolz: „Mei Vadder schafft beim Daimler.“ Er blickte in die Runde. Es war alles gesagt. Jetzt war er der Größte. Ich habe es nie bereut, mein Habilitationsvorhaben im Jahr 1976 für eine Aufgabe bei der damaligen Daimler-Benz AG aufgegeben zu haben. Auch weil ich das große Glück hatte, als kaufmännischer Koordinator für die Zusammenarbeit mit Steyr-Daimler-Puch für die G-Klasse tätig zu werden. Besonders beeindruckt haben mich dabei zwei Dinge: Zum einen die große Unterstützungsbereitschaft aller involvierten Bereiche, die für mich bis heute ein wesentliches Merkmal von Daimler ist: Wenn es darauf ankommt, stehen wir zusammen! Und zum anderen, dass trotz starker Hierarchie-Ausprägung, die es damals bei Daimler durchaus gab, man sich auch durch Sachkenntnis, gute Argumente und Standfestigkeit durchsetzen konnte. Nach meinem Ausscheiden aus dem Daimler-Vorstand hatte ich nicht damit gerechnet, dass Hilmar Kopper mich fragen würde, ob ich sein Nachfolger als Aufsichtsratsvorsitzender werden möchte. Welch eine Ehre! Wenn ich zurückblicke, meine ich, dass wir vieles richtig und gut gemacht haben. Und dort, wo wir falsch lagen, haben wir die Fehler eingesehen und möglichst rasch korrigiert. Ob der Fokker- oder der Chrysler-Erwerb, unser Unternehmen hat viele Krisen überstanden. Es ist ein großartiges Unternehmen und der Stern ist mir für alle Zeit auf der Stirn eingebrannt.

2. Daimler-Benz, DaimlerChrysler, Daimler, perspektivisch Mercedes-Benz und Daimler Truck: Allein der Unternehmensname hat sich seit dem Beginn Ihrer Laufbahn im Unternehmen mehrmals geändert. Sie haben zahlreiche Strategien und Ausrichtungen erlebt und mitgestaltet. Welche Weichenstellungen waren dabei besonders entscheidend?

Wenn man so eine lange Zeit im Unternehmen verbracht hat, dann gab es viele folgenreiche Entscheidungen, die immer mit der Absicht getroffen wurden, das Beste für das Unternehmen und seine Belegschaft zu erreichen. Dazu gehören auch Edzard Reuters Strategie des integrierten Technologie-Konzerns mit dem Ausflug in die Luft- und Raumfahrt und die Elektronik-Industrie sowie das Zusammengehen mit Chrysler. Aus damaliger Sicht schienen die Wege richtig, auch wenn man die Dinge mit dem Wissen von heute anders bewerten würde. Aber wer ein Unternehmen voranbringen will, der muss auch Risiken eingehen und Neues wagen. Sehr oft lagen wir dabei auch goldrichtig: Nehmen Sie die Entscheidung, das Produktprogramm um die C-Klasse zu erweitern, den damaligen 190er, der uns ganz neue Kunden einbrachte und das Image von Mercedes-Benz verjüngte ebenso wie später die A-Klasse mit ihrem revolutionären Konzept. Damit haben wir viele überrascht. Oder in der letzten Dekade Dieter Zetsches Wachstumsstrategie und sein Ziel, größter Premium-Hersteller der Welt zu werden – verbunden mit einer neuen Designsprache, die erstmals 2013 in der S-Klasse der Baureihe W222 umgesetzt wurde. Zuletzt die Entscheidung für batterieelektrische Antriebe und Digitalisierung und die klare Fokussierung auf Nachhaltigkeit, die durch die „Ambition 2039“ zum Ausdruck gebracht wird. Wenn ich sehe, wo unser Unternehmen heute steht, welche Entscheidungen wir in jüngster Zeit getroffen haben – ob strategisch, strukturell, personell oder operativ – und welche Weichenstellungen wir für die Zukunft vorgenommen haben, bin ich stolz und zufrieden, dass ich meinen Teil dazu beitragen durfte.

Eine Nachfrage dazu: Warum ist die aktuelle Strategie – gerade auch mit Blick auf „Projekt Fokus“ die richtige?

Die Strategie, CO₂-frei zu werden, ist für unsere Hauptmärkte zwingend, die Digitalisierung im Auto und im Unternehmen ist ebenfalls zwingend, wenn wir nicht zum – wie man im Schwäbischen sagt – bloßen „Blechbatscher“ degradiert werden wollen. Unser Hauptaugenmerk im Pkw-Bereich wieder auf unsere DNA, nämlich auf Luxus zu richten, ist ebenso sinnvoll und richtig. Denn wenn wir uns die Entwicklung auf den Weltmärkten ansehen, zeigt sich, dass sich immer mehr Menschen ein Premium-Fahrzeug leisten können und auch wollen. Das heißt: Die Nachfrage ist da. Und wir haben die richtigen Produkte. Auch den Fokus auf das Ergebnis und nicht allein auf Absatzzahlen zu legen ist richtig, weil es das Unternehmen dauerhaft weniger angreifbar und krisenfester macht.

Und warum ergibt „Projekt Fokus“ Sinn? Wenn Sie heute auf den Nutzfahrzeugmarkt schauen, dann sehen Sie, dass die konzernunabhängigen reinen Nutzfahrzeuggesellschaften am erfolgreichsten sind. Zudem erfordert die Transformation unserer Branche jetzt mehr denn je Geschwindigkeit und die ungeteilte Aufmerksamkeit für Innovationen. Mercedes-Benz und Daimler Truck sollten künftig ihre ganze Energie auf die Entwicklung ihres eigenen Geschäfts mit spezifischen Produkten, Technologien und Geschäftsstrukturen setzen können. Mit der klaren Konzentration auf Nutzfahrzeuge auf der einen und Premium-Pkw und Vans auf der anderen Seite, wollen wir für die Zukunft wirtschaftlich erfolgreichere Unternehmen und damit auch Beschäftigungssicherheit schaffen.

Manfred Bischoff in den Räumlichkeiten der GFG Gemeinschaftsunternehmen der Daimler-Benz AG und der Steyr Daimler Puch AG im Jahr 1979.
Manfred Bischoff in den Räumlichkeiten der GFG Gemeinschaftsunternehmen der Daimler-Benz AG und der Steyr Daimler Puch AG im Jahr 1979.

3. Es heißt ja: „Niemals geht man so ganz“. Was wünschen Sie sich für „Ihr“ Unternehmen in der Zukunft, gerade auch mit Blick auf die technologischen und globalen Herausforderungen?

Ich wünsche zunächst einmal meinem Nachfolger Bernd Pischetsrieder alles Gute im Amt und ich bin überzeugt: Er ist genau der Richtige für die Herausforderungen der Transformation. Für „mein“ Unternehmen wünsche ich mir Folgendes:

Dass wir unsere Unternehmenswerte leben, den eingeschlagenen Weg bezüglich Elektrifizierung und Digitalisierung konsequent weitergehen und unsere strategischen Bausteine konsequent umsetzen. Allen im Konzern muss bewusst sein, dass wir mindestens so schnell sein müssen, wie unsere alten und neuen Mitbewerber. Ein besonderes Anliegen ist mir zudem, dass wir die gute Atmosphäre zwischen Arbeitnehmervertretern, Vorstand und Aufsichtsrat gerade wegen der extremen Herausforderungen erhalten können. Alle, die Verantwortung tragen, sollten stets die erfolgreiche Zukunft des Ganzen im Blick haben. Nur ein erfolgreiches Unternehmen kann am Kapitalmarkt bestehen und bietet sichere und gute Arbeitsplätze. Und last but not least: Ich wünsche mir, dass auch künftig möglichst viele Erstklässler mit demselben Brustton der Überzeugung und Stolz, wie mein ehemaliger Klassenkamerad, sagen werden: „Mei Eldern schaffen beim Daimler!“ - oder in Zukunft auch: „bei Mercedes oder bei Daimler Trucks“.

Drei Fragen an Bernd Pischetsrieder

Bernd Pischetsrieder
Bernd Pischetsrieder

1. Herr Pischetsrieder, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Daimler AG! Für die, die Sie nicht kennen: Wie würden Sie sich beschreiben? Und was fasziniert Sie nach über vier Jahrzehnten in der Branche noch immer an der Autoindustrie?

Zunächst einmal danke ich meinen Aufsichtsratskolleginnen und -kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen. Mein Dank und meine höchste Anerkennung gilt auch ausdrücklich meinem Vorgänger, Dr. Manfred Bischoff. Manfred hat das Unternehmen seit Jahrzehnten an entscheidenden Stellen mitgeprägt und die Arbeit des Aufsichtsrats als dessen Vorsitzender in den letzten 14 Jahren perfekt orchestriert. Es ist mir eine Ehre, in seine Fußstapfen zu treten.

Zur eigentlichen Frage: In wenigen Worten vorstellen würde ich mich als „weltoffener Bayer“, „Ingenieur mit Leib und Seele“ und „Auto-Enthusiast, der ein immenses Interesse an dessen technischer Fortentwicklung hat“. Ähnlich wie bei Manfred ist das Thema Automobil eines, das mich von frühauf begleitet: Mein Großonkel ist der Erfinder des Mini Cooper. Nicht nur deshalb war für mich klar, dass ich Maschinenbau studieren will. Zudem wollte ich schon immer Dinge gestalten und die Weichen für die Zukunft stellen: Das hat mich zunächst zu BMW, dann zu VW geführt, wo ich jeweils zum Vorstandsvorsitzenden berufen wurde. Seit 2014 bin ich Mitglied des Aufsichtsrats der Daimler AG. Ganz ehrlich, ein Branchenwechsel kam für mich nie in Frage: Die Autoindustrie war und ist heute mehr denn je ein Treiber für Fortschritt und Innovation. Deshalb wird sie für mich auch nie an Faszination verlieren. Gerade die Elektrifizierung und Digitalisierung bieten jetzt unglaublich viele neue Möglichkeiten, die es zu gestalten gilt. Und gerade deshalb ist es mir ein Herzensthema, unser Unternehmen in die Zukunft zu begleiten. Ich kann mir keine spannendere Aufgabe vorstellen!

2. Was bedeutet diese Neuerfindung des Automobils, von der oft gesprochen wird, für die programmatischen Schwerpunkte des Aufsichtsrats in den kommenden Jahren?

Das Auto hat sich immer weiterentwickelt, doch jetzt steht es vor der größten Transformation seit 135 Jahren. Die zentralen Herausforderungen sind Dekarbonisierung und Digitalisierung. Wir haben nun zwei Möglichkeiten: Diesen Herausforderungen mit Skepsis entgegenzublicken und der vermeintlich „guten alten Zeit“ hinterher zu trauern – oder sie mit Mut, Freude und Entschlossenheit anzunehmen. Ich persönlich stehe für Letzteres. Und das Feld ist ja auch gut bestellt: Gemeinsam mit dem Vorstand hat der Aufsichtsrat unter Leitung von Manfred Bischoff viele Initiativen auf den Weg gebracht – gerade was Digitalisierung und Elektrifizierung angeht: Von der Elektro- und Software-Offensive bis hin zu wichtigen strategischen Partnerschaften. All das werden wir weiter forcieren und die Chancen, die sich daraus für uns ergeben, aktiv angehen.

Natürlich ist der Aufsichtsrat gefordert, die Transformation von der Spitze zu fördern und auch einzufordern. Ein Aufsichtsratschef muss in solchen Zeiten großer Veränderung aber auch Mittler und Vermittler sein. Was ich damit sagen will: Die Transformation wird nur gelingen, wenn Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Kapitaleigner in die gleiche Richtung marschieren. Besonders wichtig ist es mir, die Belegschaft auf diesem Weg mitzunehmen. Es bedarf nicht nur Investitionen in Technologien und Standorte, sondern auch in die Qualifikation. Hier sind sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter einig. Wir alle haben eines fest im Blick: Eine erfolgreiche und unabhängige Zukunft für dieses großartige Unternehmen. Die Umsetzung von „Projekt Fokus“ ist dabei ein ganz wichtiger Faktor, weil die Einzelunternehmen dadurch noch gezielter investieren können, große unternehmerische Freiheit bekommen und ihre Stärken voll ausspielen können. Deshalb unterstütze ich das Vorhaben mit ganzer Kraft.

3. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten für Daimler oder Mercedes, weil sie Autos lieben. Sie selbst beschreiben sich als „Auto-Enthusiasten“. Was entgegnen Sie Kolleginnen und Kollegen, die auch mit Skepsis sehen, was das Auto der Zukunft und auch ihren künftigen Platz im Unternehmen betrifft?

Wer mich kennt, der weiß, dass ich durchaus ein Faible für ältere Autos habe. Doch das eine schließt das andere ja nicht aus. Im Gegenteil: Nur, wenn man sich der Tradition des Automobils und seiner gesellschaftlichen Bedeutung bewusst ist, kann man auch dessen Zukunft erfolgreich gestalten. Das Auto war schließlich schon immer auch der Spiegel der Gesellschaft und hat sich mit ihr und den Bedürfnissen der Menschen gewandelt. Heute weist der Weg ganz klar in Richtung CO₂-Neutralität und digitaler Vernetzung. Was bleibt, ist der Wunsch nach individueller Mobilität.

Bei Daimler haben wir diesen Spurwechsel beherzt eingeschlagen. Wer noch zweifelt, dem sage ich aus eigener Erfahrung: Ein E-Auto kann genau so viel Spaß machen wie ein V8-Zylinder, und ist zudem besser für Klima und Umwelt. Auch kann man an einem schönen Sonntag schon mal dem Charme eines älteren Automobils erliegen; im Alltag bin ich aber froh über die vielen digitalen Helfer, die das Fahren in einem Mercedes von heute so viel komfortabler und sicherer machen. Ich bin sicher: In spätestens 25 Jahren ist der Verbrenner höchstens noch etwas für Sammler und Nostalgiker. Bei Mercedes verharren wir nie im Hier und Jetzt, sondern sind Pioniere wie Generationen vor uns in diesem Konzern. Bei Daimler und Mercedes-Benz haben wir die allerbesten Vorrausetzungen, um auch in Zukunft weiterhin an der Spitze zu stehen: Tradition und Erfahrung, Innovationsstreben und Ingenieurkunst, ein Management, das vorausschauend handelt und das wichtigste: engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum Teil seit Jahrzehnten den Stern im Herzen tragen. Wer bei Daimler, Daimler Truck oder Mercedes-Benz arbeitet, der hat allen Grund mit Zuversicht nach vorne zu blicken!

Dr. rer. pol. Manfred Bischoff wurde 1942 in Calw geboren. Nach Abschluss seines Studiums und seiner Promotion trat er 1976 als Projektkoordinator für die Zusammenarbeit mit Steyr-Daimler-Puch, insbesondere für den Geländewagen G, in die Daimler-Benz AG ein. 1981 übernahm er die Verantwortung für Beteiligungen, Mergers & Acquisitions im Ressort Finanzen, und wurde 1985 Fachbereichsleiter.

1988 wurde Dr. Bischoff als CFO Mitglied der Geschäftsführung der Mercedes-Benz do Brasil und 1989 in den Vorstand der Deutsche Aerospace (später DaimlerChrysler Aerospace AG) als CFO berufen. 1995 wurde er Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz Aerospace (später DaimlerChrysler Aerospace AG) und Mitglied des Vorstandes der Daimler-Benz AG.

Nach der Gründung der EADS im Jahre 2000 übernahm Dr. Bischoff die Funktion des Chairman der EADS. Am 15. Dezember 2003 schied er aus dem Vorstand der DaimlerChrysler AG aus.

Am 12. April 2006 wurde Dr. Bischoff in den Aufsichtsrat der DaimlerChrysler AG gewählt und am 4. April 2007 vom Aufsichtsrat zu dessen Vorsitzenden gewählt.

Dr. Ing. e.h. Dipl.-Ing. Bernd Pischetsrieder wurde 1948 in München geboren. Er schloss 1973 ein Maschinenbaustudium an der Technischen Universität in München ab.

Im Jahr 1973 trat er in die Fertigungsplanung der BMW AG ein. Seine Laufbahn führte ihn von 1982 bis 1985 als Technischer Direktor nach Südafrika. 1989 wurde er in den Vorstand der BMW AG berufen, dessen Vorsitz er 1993 übernahm.

Im Jahr 2000 wechselte Dr. Pischetsrieder als Mitglied des Vorstands zur Volkswagen AG und war von 2002 bis 2006 Vorsitzender des Vorstands der VW AG. Nach seiner Vorstandstätigkeit war Dr. Pischetsrieder von 2007 bis 2012 als Berater des Vorstands der VW AG tätig.

Dr. Pischetsrieder ist ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrats der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, Aktiengesellschaft in München und seit 2014 Mitglied des Aufsichtsrats der Daimler AG als Anteilseignervertreter.

Christian Scholz

Als Kind schaffte er es in den 80er Jahren einmal mit einer Autozeichnung ins Mercedes-Benz Magazin. Er kreuzte damals Geländewagen und Coupés miteinander. Völlig verrückt! Und so nutzte er nach dem Politik- und Management-Studium den Bleistift doch lieber zum Texten als zum Zeichnen. Nach verschiedenen Stationen in der internen und externen Kommunikation bei Eastman Kodak und Wüstenrot & Württembergische schreibt er seit 2012 für Daimler.

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