100 Dinge, die Sie über Daimler wissen sollten | #18

Das erste Auto im „Tatort“ war ein Mercedes

Auch wenn seit Jahren immer wieder das Requiem auf das lineare Fernsehen angestimmt wird – in vielen deutschen Wohnzimmern gehört der Sonntagabend immer noch traditionell dem Tatort. Die Krimi-Reihe im Ersten läuft seit mehr als 50 Jahren, sie kennt verschiedene Schauplätze und dadurch wechselnde Ermittler, die wiederum verschiedene automobile Vorlieben haben. Das allererste Auto, das im Tatort gezeigt wurde, war aber ein Mercedes-Benz. Und zwar ein W108.

„Taxi nach Leipzig“ heißt der Fernseh-Krimi, der heute als allererste Episode der Tatort-Reihe gilt. Der Spielfilm des Norddeutschen Rundfunks (NDR), der am 29. November 1970 ausgestrahlt wurde, bot alles, was zu der Zeit zu einem Gassenfeger dazugehörte: Kommisar Paul Trimmel, der den TV-Zuschauern bereits aus einem anderen Streifen bekannt war. Ein Mord, bei dem die Leiche offenbar aus Westdeutschland stammt – aber auf ostdeutschem Gebiet gefunden wird. Und DDR-Behörden, die sich dem Hamburger Kriminalpolizisten bei seinen Undercover-Ermittlungen im anderen deutschen Staat in den Weg stellen. Stolze 61 Prozent Marktanteil erreichte das Erste Deutsche Fernsehen bei der Erstausstrahlung von „Taxi nach Leipzig“. Gut, zugegeben: Es war die Zeit, in der es auch nur drei Fernsehsender zur Auswahl gab.

In fast jeder Tatort-Folge wird Auto gefahren. Manche Fahrzeuge sind dabei selbst Kult geworden. Ein solcher Mercedes-Benz W 108 in „Taxi nach Leipzig“ ist zwar nur kurz zu sehen – aber dafür gleich in der ersten Einstellung. Damit ist er das erste Auto in der langen Historie der Krimi-Reihe.
In fast jeder Tatort-Folge wird Auto gefahren. Manche Fahrzeuge sind dabei selbst Kult geworden. Ein solcher Mercedes-Benz W 108 in „Taxi nach Leipzig“ ist zwar nur kurz zu sehen – aber dafür gleich in der ersten Einstellung. Damit ist er das erste Auto in der langen Historie der Krimi-Reihe.
In fast jeder Tatort-Folge wird Auto gefahren. Manche Fahrzeuge sind dabei selbst Kult geworden. Ein solcher Mercedes-Benz W 108 in „Taxi nach Leipzig“ ist zwar nur kurz zu sehen – aber dafür gleich in der ersten Einstellung. Damit ist er das erste Auto in der langen Historie der Krimi-Reihe.
In fast jeder Tatort-Folge wird Auto gefahren. Manche Fahrzeuge sind dabei selbst Kult geworden. Ein solcher Mercedes-Benz W 108 in „Taxi nach Leipzig“ ist zwar nur kurz zu sehen – aber dafür gleich in der ersten Einstellung. Damit ist er das erste Auto in der langen Historie der Krimi-Reihe.
1/0

Der Fall hat Fernsehgeschichte geschrieben und begründet: Vergangenes Jahr feierte der Tatort seinen 50. Geburtstag, mehr als 1.100 Spielfilme zählen inzwischen zu der Reihe. Seinem festen Sendeplatz am Sonntagabend um 20.15 Uhr ist der Tatort treu geblieben, bis heute erreichen seine Erstausstrahlungen in Deutschland regelmäßig mehr als acht Millionen Fernsehzuschauer. Selbst international hat die Krimiserie ihre Fans, einzelne Filme sind bereits in rund 50 Ländern im TV gelaufen. Auch die Tatort-Kommissare selbst ermitteln längst nicht mehr nur im wiedervereinigten Deutschland, sondern auch in Österreich und im deutschsprachigen Teil der Schweiz. Und sie fahren fast in jeder Episode Auto – manche der fahrbaren Untersätze sind dabei selbst Kult geworden, zum Beispiel der Citroën CX des Ruhrpott-Originals Horst Schimanski.

Das allererste Auto, das in einem Tatort zu sehen ist, war jedoch ein Mercedes. Und zwar nicht irgendeiner, sondern ein Modell der seit Mitte 1965 gebauten Mercedes-Benz Baureihe 108, einem Vorgänger der heutigen S-Klasse. Das Oberklasse-Modell hat seinen Auftritt bereits in den ersten Sekunden des Films: Er beginnt damit, dass ein vermögender Geschäftsmann mit dem grauen Oberklasse-Wagen die deutsch-deutsche Grenze passiert, wo sich der DDR-Grenzschützer ungefähr zwei Minuten lang der Motorhaube, dem Kofferraum und dem Handschuhfach des Fahrzeuges widmet. Das namensgebende Taxi nach Leipzig, in dem Kommissar Trimmel später als Passagier sitzt, ist allerdings stilecht ein Wartburg 353.

Auch in aktuelleren Folgen der Krimiserie sind immer mal wieder Mercedes-Benz Modelle zu sehen. Das liegt alleine schon darin begründet, dass Daimler mit den Fahrzeugen von Mercedes-Benz und den Leasingangeboten der Mercedes-Benz Bank auch im echten Leben ein starker Partner für zahlreiche Landes- und Bundesbehörden ist. Klassiker im Polizeieinsatz sind C- und E-Klasse als Streifenwagen sowie Vito und Sprinter als Transporter-Streife oder Gruppenwagen.

Nicht nur im TV-Krimi, sondern auch im echten Leben bietet Mercedes-Benz ein breites Pkw- und Van-Angebot für den Polizei-Einsatz.
Nicht nur im TV-Krimi, sondern auch im echten Leben bietet Mercedes-Benz ein breites Pkw- und Van-Angebot für den Polizei-Einsatz.
Nicht nur im TV-Krimi, sondern auch im echten Leben bietet Mercedes-Benz ein breites Pkw- und Van-Angebot für den Polizei-Einsatz.
Nicht nur im TV-Krimi, sondern auch im echten Leben bietet Mercedes-Benz ein breites Pkw- und Van-Angebot für den Polizei-Einsatz.
1/0

Mancher Mercedes-Auftritt aus dem Tatort ist dann aber doch eher im Reich der Fiktion anzusiedeln: Der Mercedes-Benz SLK, den der schrullige und sportwagenaffine Rechtsmediziner in einem der beliebten Tatorte aus Münster fährt, ist zumindest mit ziemlicher Sicherheit kein Dienstwagen des Landes Nordrhein-Westfalen.

In dieser Kolumne stellen wir Ihnen regelmäßig interessante, kuriose oder weithin unbekannte Fakten aus der Welt von Daimler vor.

Sven Sattler

ist kein Tatort-Junkie, sondern höchstens Gelegenheitsgucker. Trotzdem hat er (wie wahrscheinlich nahezu jeder Deutsche) Lieblings-Tatort-Ermittler. In seinem Fall sind das das Wiener Duo Eisner und Fellner sowie das Tandem Batic und Leitmayr, das in München ermittelt – auch wenn letztere üblicherweise mit Fahrzeugen des örtlichen Wettbewerbers unterwegs sind.

Mehr zum Autor

Alle Artikel dieser Serie

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.