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Avatar, Pandora & warum dies Daimlers Zukunft ist

CES aka die Consumer Electronic Show in Las Vegas. Was hier immer anfangs eines jeden Jahres in der Wüste Nevadas aufgefahren ist, gibt den Takt für diverse Branchen vor. Displays, Smart Home-Plattformen und – zumindest seit einigen Jahren – auch Autos beziehungsweise Mobilitätslösungen.

Die 2020er Ausgabe hat aber für unseren Konzern noch eine ganz andere Ankündigung im Köcher gehabt und die stellt sich für mich fernab der grandiosen Präsentation des neuen Showcars dar. Nein, die Kooperation mit Starregisseur James Cameron, seinem Team und dem faszinierenden Avatar-Universum geht in meinen Augen viel, viel tiefer. Hier geht es nicht nur um Kulturwandel, sondern fast um eine Art Bewegung, die uns wieder näher und intensiver mit der Natur und unserer Umwelt verbindet.

Lasst mich ein wenig ausholen: Ich habe Avatar drei Mal im Kino gesehen und das innerhalb von zehn Tagen. Nach jeder Vorstellung fühlte sich für mich der Asphalt unter meinen Schuhen so deplatziert an. Die Schuhe wollte ich ausziehen und über Waldböden ferner Planeten rennen. Die frische Luft genießen und immer mal wieder stehen bleiben, um die beeindruckenden Zusammenhänge von Flora und Fauna aufzusaugen.

Vielleicht hat sich auch die Hauptfigur Jake Sully ein wenig so gefühlt, als er seine ersten Erfahrungen im Avatar eines Na'vi, den humanoiden Ureinwohnern von Pandora, gemacht hat. Vielleicht beschreiben seine horizonterweiternden Eindrücke ganz wunderbar, wie alles miteinander verknüpft ist und dass wir auf diesem Planeten Erde nur eine Zukunft haben, wenn wir dies nicht nur erkennen, sondern auch tagtäglich umsetzen.

Jetzt muss man ganz klar sagen, dass unsere Designer schon seit vielen Jahren von der Natur inspiriert werden. Das sieht man an diversen Elementen von Showcars und natürlich auch beim Mercedes-Benz Vision AVTR, dessen Reifen mich an die illuminierten Quallen auf Pandora erinnern; oder wenn wir Sitze zeigen, die fast die Formen von Blumen annehmen.

Nein, ich glaube einfach, dass die Avatar-Story und die Wandlung von Jake Sully auch den Kulturwandel innerhalb unseres Konzerns, der Branche, ja vielleicht sogar der gesamten Gesellschaft spiegelt. Wer sich in Zukunft nicht mit unserer Umwelt arrangiert, keine nachhaltigen Strategien vorweisen kann und mit einer “nach mir die Sintflut”-Mentalität meint bestehen zu können, der wird in diesen transformativen Jahren nicht nur abgehängt werden, sondern um das Fortbestehen des Unternehmens fürchten müssen.

Und genau deshalb ist für mich diese Kooperation nicht nur einfach eine typische Marketing-Nummer, nein das ist für mich Purpose und zwar in seiner Reinform. Warum? Weil ich weiß, wie die Kolleginnen und Kollegen dahinterstehen und wie sie sich davon inspirieren lassen.

Produktdesign, Forschung & Entwicklung und die Art und Weise, wie wir letztendlich mit den Ergebnissen unsere Kundinnen und Kunden begeistern wollen: DAS definiert die Zukunft dieses Konzerns.

Und hier können wir mit nachhaltigem Luxus, mit einer Strategie, die sich zu einer ressourcenschonenden Produktion bekennt, nicht nur punkten, wir können aktiv die Zukunft dieses Planeten positiv beeinflussen.

So wie Hauptdarsteller Jake Sully dies auf Pandora geschafft hat!

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Sascha Pallenberg

Mit vier saß Sascha zum ersten Mal beim 24h Rennen an der Nordschleife. Zehn Jahre später, 1985, ging er zum ersten Mal online. Zumindest für einen Monat, denn dann überraschte die Telefonrechnung seine Eltern. Zumindest aber bildet diese Zeit auch heute noch das Fundament für seine Leidenschaft zur Schnittmenge aus Mobilität und der digitalen Welt.

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