Daimler Sustainability Dialogue 2019

Am 20. und 21. November 2019 fand die 12. Ausgabe des Daimler Sustainability Dialogue im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum statt. Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, von NGOs, Verbänden, Gewerkschaften und Kommunen diskutierten über Chancen und Herausforderungen für eine neue Ära nachhaltiger Mobilität.

„Nie war dieser Dialog relevanter als heute“, sagte Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, gleich zu Beginn seiner Rede am Vorabend des Dialogs. Es gehe darum, wachsenden Mobilitätsbedarf mit Klimaschutz, Ressourcenschonung, Verkehrssicherheit, Datenverantwortung und wirksamen Sicherungen für die Einhaltung der Menschenrechte zu vereinbaren. Schon der schnelle Übergang zur Elektromobilität erfordere eine grundlegende Transformation. Daimler sei dazu bereit, könne den Erfolg aber nicht im Alleingang garantieren. Notwendig seien Bündnisse zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, so der CEO.

Renata Jungo Brüngger und Markus Schäfer hatten in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Daimler Group Sustainability Board, zu dem jährlich stattfindenden Nachhaltigkeitsdialog eingeladen. Mehr als 100 Gäste waren nach Stuttgart gekommen, um sich über die nachhaltige Geschäftsstrategie von Daimler zu informieren und ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

Neben Podiumsdiskussionen mit internationalen Experten am presse-öffentlichen Vorabend, darunter die Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe, Dr. Sigrid Nikutta, der Stadtplaner Jeff Risom sowie die Mobilitätswissenschaftler Helmut Holzapfel und Peter Jones, stand an Tag zwei vor allem die Arbeit an konkreten Maßnahmen und Projekten im Fokus.

In sieben nicht-öffentlichen Arbeitsgruppen widmeten sich die Teilnehmer Themen wie der Ethik des Automatisierten Fahrens, Umweltherausforderungen beim Transport in Innenstädten oder Datensicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Renata Jungo Brüngger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, verantwortlich für Integrität und Recht, zeigte sich von der Diskussionskultur in den Arbeitsgruppen beeindruckt: „Wir sind nicht in allem einer Meinung. Aber gerade die vereinbarte Vertraulichkeit der Gespräche fördert die Bereitschaft, unterschiedliche Standpunkte auszuhalten und an praktischen Lösungen zu arbeiten.“

Der Sustainability Dialogue 2019 wurde klimaschonend geplant. Die anfallenden CO2-Emissionen wurden durch Verzicht auf Papier und regionales Catering reduziert. Auf- und Abbau, die Reisen und Verpflegung der Teilnehmer sowie die Veranstaltungsdurchführung wurden mit einer Spende an ein Klimaprojekt kompensiert.

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