Mercedes-Benz Werk Untertürkheim 100 Jahre Ausbildung

16.000 junge Menschen erlernten in den letzten 100 Jahren ihren Beruf im Mercedes-Benz Motorenwerk in Untertürkheim.

Im Juli 1916 hat alles begonnen. Mercedes gründete am Standort Stuttgart-Untertürkheim eine eigene Ausbildungsabteilung für Schlosser und Dreher.

Seit einhundert Jahren bieten wir Jugendlichen in Untertürkheim eine umfassende, qualifizierte Ausbildung mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und damit einen optimalen Start ins Berufsleben. Die Ausbildung ist das Herzstück unserer Nachwuchsförderung und bildet die Basis für den Erfolg unseres Unternehmens.

Wilfried Porth, im Vorstand unter anderem zuständig für Personal

Ab 1941 kamen dann noch die Mechaniker, Werkzeugmacher, technische Zeichner, Modellbauer und Elektriker dazu. Zwischenzeitlich lernen die Auszubildenden auf 15.000 Quadratmetern an den modernsten Werkzeugen und Maschinen ihre Berufe. "Mit Begeisterung und großer Leidenschaft für den Stern bin ich damals hier als Werkzeugmacher-Azubi in mein Berufsleben gestartet", erinnert sich Thomas Weber, bis Ende 2016 Daimler-Vorstand für Forschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. "Genau diese Leidenschaft spüre ich auch heute bei den Auszubildenden hier am Standort. Das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben." Im Stammwerk werden aktuell rund 190 Ausbildungsplätze für zehn Berufe im technischen und kaufmännischen Bereich angeboten.

Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheimerläuterte erläuterte: „Eine fundierte Ausbildung liegt uns im Unternehmen besonders am Herzen, denn die Entwicklung der Automobilbranche birgt spannende Herausforderungen und bietet unseren Beschäftigten viele Optionen. Wir sind mit unserer umfassenden Nachwuchsförderung bestens auf die Zukunft darauf vorbereitet, denn nur mit den entsprechenden Fertigkeiten und dem nötigen Wissen ist sichergestellt, dass wir weiterhin Premium-Pkw in Top-Qualität produzieren können.“

Große Praxisnähe und das Arbeiten mit modernster Produktions- und Fertigungstechnologien bereiten die jungen Leute bestmöglich auf die berufliche Praxis vor. Ein neues Industrie 4.0-Labor im Ausbildungsbereich, ermöglicht unter anderem die Darstellung einer vernetzten Produktion in einer virtuellen Informations- und Kommunikationswelt.

Zusätzlich unterstützt Daimler auch die Stuttgarter Wilhelm-Maybach Schule mit einer Spende von 8.000 Euro für die Beschaffung des Trainings- und Experimentiersystems „Sicherer Umgang mit HV-Systemen“. Dies ist eine Unterrichtseinheit im Rahmen der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkt Hochvolt- und Systemtechnik. Bei dem Trainingssystem stehen die Arbeitssicherheit an Hochvoltfahrzeugen und die Gefahren der Körperdurchströmung im Vordergrund.

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