Künstlerische Zugangsweisen zur Technik Daimler fördert die berufliche Orientierung junger Frauen

Im Bereich der Ingenieurwissenschaften besteht nach wie vor Fachkräftemangel. Mit ein Grund dafür ist, dass die Ausbildung schwerpunktmäßig auf die männliche Zielgruppe ausgerichtet ist. Die Initiative GirlsLab des Instituts für Berufspädagogik und Allgemeine Gestaltung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich dieser Thematik angenommen.

Zu diesem Zweck werden dort Lehrveranstaltungen in Projektform durchgeführt: Studentinnen und Studenten des KIT erproben mit Schülerinnen von Partnerschulen ästhetisch künstlerische Lehr- und Lernkonzepte. Die Schülerinnen werden dabei nicht durch traditionelle Vermittlungsformen an die Technologien herangeführt, sondern über künstlerische Kontexte und Arbeitsweisen. Beispielsweise durch die Gestaltung eines interaktiven Massage-Schals, bei welchem durch das Einnähen eines MiniComputers, einem sogenannten LilyPad Mainboard, der Massageeffekt gesteuert wird. Oder durch das Einarbeiten von LEDs in Armstulpen, die über das LilyPad Mainboard mit dem PC verbunden sind, um die Programmierung individuell zu steuern.

Somit wird Technik erlebbar. Die Mädchen können sich in Form von interaktiven Arbeiten mit Kunst, Design, Forschung und Informatik zu den Themen auseinandersetzen.

Daimler unterstützt das Bildungsprojekt im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements und fördert damit den Zugang der jungen Frauen zur Technik mit Hilfe interaktiver Medien. Der Förderzeitraum ist auf zwei Jahre anberaumt.

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