Die Geschichte des Automobilbaus vom Einzelstück zu Industrie 4.0

Das TECHNOSEUM in Mannheim eröffnet seinen neuen Ausstellungsbereich zum Automobilbau. Daimler unterstützt das Museum finanziell, damit die Dauerausstellung realisiert werden kann.

Im Januar 1886 meldete Carl Benz seinen Motorwagen zum Patent an. Das war die Geburtsstunde des Automobils. Seit dem hat sich der Automobilbau zu einer Schlüsselindustrie in Deutschland entwickelt. Das Technoseum in Mannheim widmet sich jetzt mit einer Dauerausstellung dieser bewegten Geschichte – von den Anfängen in Mannheim bis hin zu den Zukunftsaussichten der Branche.

Das TECHNOSEUM würdigt in der neuen Ausstellungseinheit Mannheim als Wiege des Autobaus. Das wird möglich durch zahlreiche Objekte und Archivalien, die aus dem Nachlass der Familie des Auto-Erfinders Carl Benz stammen

Hajo Neumann, Referent am TECHNOSEUM und Kurator der Ausstellung zum Automobilbau.

Der Abschnitt Automobilbau zeigt neben Autos und Zweirädern auch diverse interaktive Stationen. Beim Rundgang können die Besucher selbst aktiv werden und beispielsweise in einer virtuellen Automobil-Manufaktur von 1914 arbeiten. Dabei zeigt sich, dass die Fertigung am Fließband zwar deutlich schneller ist, damit aber auch weniger auf individuelle Kundenwünsche eingegangen werden kann. Zumindest damals.

An einer von der Daimler AG finanzierten Mitmach-Stationen können Besucher das Fahrgefühl der Autopioniere nachempfinden, die noch mit Stahlfelgen übers Kopfsteinpflaster holperten. An einer anderen gemeinsam mit einem Fertigungsroboter ein Modellauto aus Komponenten bauen, die zuvor am 3D-Drucker ausgedruckt wurden.

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