Jüdische Kulturwochen

Jüdische Kulturwochen in Stuttgart. Daimler unterstützt die israelitische Religionsgemeinschaft mit einer Spende für zwei Veranstaltungen.

Die israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) ist die jüdische Gemeinde für den württembergischen Landesteil Baden-Württembergs. Ihre Wurzeln reichen bis Anfang des 19. Jahrhunderts zurück, als formell die jüdische Gemeinde in Stuttgart entstand.

Die IRGW betreut über Zweigstellen in einer Reihe von Städten, u.a. in Ulm, Heilbronn und Esslingen Gemeindemitglieder in ganz Württemberg. Mit Kindergarten, Jüdischer Grundschule Stuttgart und Jugendzentrum bietet die IRGW darüber hinaus für Familien in Baden-Württemberg eine jüdische Erziehung der Kinder an.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeiten der IRGW sind die jährlichen jüdischen Kulturwochen in Stuttgart. 2016 standen sie unter dem Motto „Tendenzen der Ausgrenzung – neue Herausforderungen für die jüdische Kultur in Europa“. „Damit möchte die Gemeinschaft die aktuelle Entwicklung in Europa und auch konkret in Baden-Württemberg aufgreifen. Terrorgefahr, Brandstiftungen gegen Flüchtlingsunterkünfte, fremdenfeindliche Tendenzen signalisieren wie wichtig es ist, immer wieder miteinander ins Gespräch zu kommen sowie einander besser kennen zu lernen und zu verstehen.“ so heißt es im Vorwort des Programmhefts der Kulturwochen. Daimler unterstützte eine Lesung und ein Symposium der jüdischen Kulturwochen.

Die Lesung zu dem Buch „Wir sehen uns am Meer“ fand gemeinsam mit der Autorin Dorit Rabinyan, der Moderatorin Prof. Anat Feinberg und der Schauspielerin und Sprecherin Barbara Stoll Barbara Stoll statt. Im Symposium mit dem Titel „Das Ghetto - Wandlung eines Begriffes“ wurde von der Ausgrenzung über Einsperrung bis zu Migrantenwohnort diskutiert.

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