Kunst aus dem Holocaust Yad Vashem

Daimler förderte gemeinsam mit der Deutschen Bank eine Ausstellung mit Kunstwerken aus dem Yad Vashem, der israelischen Gedenkstätte des Holocausts.

Im Frühjahr 2016 zeigte das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit der Bonner Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und auf Initiative der BILD-Zeitung erstmals in Deutschland 100 Kunstwerke aus der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Die einzigartige Ausstellung „Kunst aus dem Holocaust“ haben Daimler und die Deutsche Bank gefördert. „Kunst ist eine mächtige Antwort gegen Unterdrückung und Terror“, betont Walter Smerling, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Filmemacher. „Diese Ausstellung ist eine Mahnung, die Würde des Menschen hochzuhalten, denn sie ist der unantastbare Kern unseres Daseins.

Gezeigt wurden überwiegend grafische Blätter, die von Häftlingen aus verschiedenen Konzentrationslagern, Arbeitslagern und Ghettos angefertigt wurden. Die Zeichnungen sind oft im Geheimen und unter unmenschlichen Bedingungen entstanden, in größter Lebensgefahr. Von den 50 präsentierten Künstlern wurden 24 von den Nationalsozialisten ermordet.

In einem kompromisslosen Akt des Widerstands zeichneten und malten die Künstlerinnen und Künstler unter Lebensgefahr. Einige schilderten deutlich die Grausamkeiten und Erniedrigungen, die sie erdulden mussten, andere widersetzten sich der fortschreitenden Entmenschlichung, indem sie das Individuelle und das innere Seelenleben betonten

Eliad Moreh-Rosenberg von Yad Vashem, die Kuratorin der Ausstellung

Yad Vashem will ein breites Publikum erreichen. Einen Dialog zum Thema Holocaust ermöglichen. Deshalb bietet die Gedenkstätte Wanderausstellungen an, um den Gedankenaustausch zu erhalten.

Die Bilder aus Yad Vashem zeigen eindrucksvoll, wozu Kunst imstande ist: die Menschlichkeit zu verteidigen – auch unter den unmenschlichsten Bedingungen. Für mich ist diese Ausstellung ein beeindruckendes Zeichen der Stärke und der Freiheit des menschlichen Geistes. Eine Freiheit, die sich unter keinen Umständen brechen lässt.“ so Dieter Zetsche Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, Leiter Mercedes-Benz Cars im Geleitwort zum Ausstellungsbuch „Kunst aus dem Holocaust, 100 Werke aus der Gedenkstätte Yad Vashem“.

Daimler macht mit seiner Förderung deutlich, wie bedeutsam es ist, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Es ist ein Lernen für das Heute und Morgen. Das Thema Holocaust wird durch bewegende Zeugnisse der Zeit wachgehalten. Der unzerstörbare menschliche Geist wird sicht- und erlebbar gemacht.

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