Daimler und Caritas Projektkooperation Wasser zum Leben

Daimler und Caritas International wollen die kommenden drei Jahre miteinander kooperieren. Es geht um Wasserprojekte in semi-trockenen Gebieten in Indien, Brasilien und Mosambik.

Ein Anfang ist gemacht...

"Unser Ziel ist es das Leben dort zu verbessern und neue Perspektiven zu eröffnen,“ so Ingmar Neumann, verantwortlich für Unternehmenskooperationen bei Caritas International. Er war mit einem 25-köpfigen Projektteam in Indien vor Ort. Die gewählten Projektstandorte von „Wasser zum Leben“ sind in Indien, der Distrikt Jahuba im Bundesstaat Madhya Pradesh, die Dürreregion in Nordostbrasilien und im Westen Mosambiks, die Distrikte Tambara und Guro in der Provinz Manica. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Halbwüsten.

Übersicht Projektstandorte

Ein Überleben ist nur möglich, wenn sich alle Bewohner der Region, ob Mensch oder Tier, an die gegebenen Bedingungen anpassen. Das bedeutet etwa mit den unregelmäßigen Niederschlägen und längeren Trockenzeiten zu leben. Dazu sind Kenntnisse zum semiariden Klima notwendig. In semiariden Regionen regnet es im Schnitt drei bis fünf Monate im Jahr und die restliche Zeit übersteigt die Verdunstung die Niederschläge. Die Felder müssen anders bestellt werden als in Regionen mit ausreichender Flüssigkeitsversorgung der Böden. Die Projektregionen in Brasilien, Indien und Mosambik gehören auch zu den jeweils Ärmsten der Länder, deshalb muss hier besonders auf ressourcenschonenden Anbau geachtet werden.

Eines der drei Projekte ist das sogenannte „Dürrevieleck“ Brasiliens. Es erstreckt sich über ca. 1,1 Millionen Quadratkilometer in acht Bundesstaaten mit über 1.300 Landkreisen und über 28 Millionen Einwohnern. Jahrelang anhaltende Dürreperioden gefährden die Wasserversorgung extrem, das El niño-Phänomen schlägt hier besonders hart zu. Die Armut in dieser Region ist, aufgrund der Schwierigkeiten die Felder zu bestellen, groß. Die Elendsviertel der Städte sind jedoch keine Alternative für die Menschen. Ziel des Projektes „Wasser zum Leben“ ist den Kleinbauern in der Region adequates Wissen zu vermitteln. So können sie selbst Pflanzen wie Tamarinde oder Maracuja anbauen, die ohne zusätzliche Bewässerung auskommen.

Eigenproduktion von Honig und Fruchtsaftkonzentraten

Zwanzig Kleinbauerngemeinschaften mit durchschnittlich sechs Familien sollen gegründet werden. Jeweils ein Schüler aus den Gemeinschaften soll die landwirtschaftliche Schule besuchen, um das dort erlernte Wissen an die anderen zu vermitteln. Produziert werden sollen Honig, Heilpflanzen und Fruchtsaftkonzentrate. Staatliche Förderprogramme unterstützen die Bauern in der Vermarktung der erzeugten Produkte. Damit sie mit einem Zusatzeinkommen ihre Familien besser ernähren können.

Das ist nur ein Beispielprojekt von insgesamt drei Projekten. In Indien, Distrikt Jahuba, sind ähnliche Herausforderungen wie in Brasilien, für das Projekt „Wasser zum Leben“, zu meistern. Mehr Informationen dazu im Blogbeitrag zum Besuch des Indien-Projektes, von Ingmar Neumann, Caritas International, Link Blog Daimler.com oder in diesem Blogbeitrag Link Wasser zum Leben, Blogbeitrag

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