Partnerschaft: Daimler und Engineers without Borders Ein Gemeindehaus für das indische Dorf Hudisahi

Bei den „Engineers without Borders“ (EWB), engagieren sich Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit weltweit. Dabei setzen sie ihr Ingenieurwissen ein, um mit der einheimischen Bevölkerung nachhaltige Verbesserungen der Lebensbedingungen vor Ort auf den Weg zu bringen.

Das Dorf Hudisahi in Odisha, Indien, bewohnen mehrheitlich Stammesvölker, genannt Adivasi. Die acht- bis zwölfköpfigen Familien leben dort in ärmlichen Verhältnissen unter einem Dach, ohne Anschluss an ein Stromnetz oder sanitäre Anlagen. Auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist nur begrenzt. Ziel des Gramodaya-Projekts ist es, dass Dorfleben in Hudisahi nachhaltig zu verbessern und für die Stammesbewohner einen Ort der Gemeinschaft zu schaffen. „Gramodaya“ ist ein von Mahatma Gandhi geprägter Begriff und steht für die nachhaltige Entwicklung des Dorfes aus der Mitte der Gemeinschaft heraus.

Schritt für Schritt entsteht das Gemeindehaus

Bau der Biogasanlage in Hudisahi, Indien.

Das Projekt geplant und organisiert hat ein 35-köpfiges Studententeam des KIT. Nach dem ersten Besuch hat das Team der EWB mit den Dorfbewohnern beschlossen, ein Gemeindehaus mit solarer Stromversorgung zu errichten. Ein zweiter Schwerpunkt des Projekts: eine Biogasanlage, die das Kochen ohne Feuerholz ermöglicht. Die Anlagen sind einfach und ermöglichen den Dorfbewohnern, das Konzept selbst umzusetzen und weiter zu verbreiten. Das Gemeindehaus mit einer Photovoltaikanlage wurde bereits Ende März 2017 eingeweiht. Sie ermöglicht die Versorgung des Hauses mit Elektrizität. Zudem wurde das endgültige Biogaskonzept etabliert.

Die Dorfkinder haben Spass.

Das Gemeindehaus bietet jetzt Raum für Dorfversammlungen und ermöglicht es Schülern abends bei Licht zu lernen. Zusätzlich werden in dem Gebäude Seminare zu nachhaltiger Landwirtschaft, Gesundheitsvorsorge und Frauenrechten stattfinden. Um die Bewohner des Stammes der Adivasi aufzuklären und Ihnen notwendiges Wissen zu vermitteln, hält die ACM (Antyodaya Chetana Mandal), eine Partnerorganisation des EWB, auch Seminare im Gemeindehaus.

Im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements fördert Daimler einige Projekte und Vorhaben der Engineers without Borders in den Bereichen Wasserversorgung, Energiegewinnung, Bildung und Infrastruktur. So auch beim Projekt „Gramodaya“.

Weitere Informationen

Blog zum Gramodaya Projekt

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