Einsatz im SOS-Kinderdorf Renovierungsarbeiten als Teamevent

Die Kolleginnen und Kollegen von Corporate Audit nutzten ihr diesjähriges Teamevent einmal mehr für einen guten Zweck: Zum „Social Responsibility Day 2015“ waren sie zu Besuch im SOS Kinderdorf in Schorndorf und packten bei verschiedenen Renovierungsprojekten mit an.

Bereichsleiter Rolf Huttelmaier freut sich über die vielen helfenden Hände.

Normalerweise überprüft das Team von Corporate Audit, ob Vorschriften und Regelungen im Daimler-Konzern eingehalten werden. Doch im Juni 2015 tauschte die Mannschaft Tastatur und Maus gegen Spaten und Hammer und kam bei den Renovierungsarbeiten im SOS Kinderdorf in Schorndorf ganz schön ins Schwitzen. Aufgeteilt in drei Teams machten die Kolleginnen und Kollegen den Fallschutz für den Rutschturm und die Kletteranlage wieder sicher, erledigten Gartenarbeiten und tauschten die alten Bänke des Atriums gegen neue aus. „Das war höchste Zeit“, meint Rolf Huttelmaier, Bereichsleiter in Schorndorf. „Letzte Woche ist ein Besucher in dem morschen Holz der Bänke eingebrochen.“

Nach einer kurzen Begrüßung mit Frühstück und Führung durch das SOS Kinderdorf machte sich das Team ans Unkraut jäten, Rindenmulch schaufeln, Hämmern und Holz schleppen. „Wir haben zwar Spaten, Rasenmäher und Bohrmaschinen, aber für solche Arbeiten braucht es einfach viele Hände. Als das Angebot kam, den Social Responsibility Day hier im SOS Kinderdorf zu veranstalten, war mir sofort klar: Das machen wir“, erzählt Huttelmaier begeistert.

Robin Riedel hilft bereits zum zweiten Mal: Letztes Jahr war das Team im Waldheim Degerloch aktiv.

Ein Ziel der Aktion war aber auch das Team Building. Robin Riedel findet die Idee klasse, das Teamevent mit einem sinnvollen Projekt zu verbinden: „Die Atmosphäre hier beim Arbeiten ist ganz anders. Alle sind motiviert und locker, man lernt sich viel besser kennen und spricht auch mal über private Themen.“

Es war nicht der erste Einsatz für das Team „Business Administration CA40“: Bereits im letzten Jahr renovierten sie ein Waldheim in Degerloch. „Nachhaltigkeit ist uns dabei wichtig: Wir wollen etwas Sinnvolles hinterlassen und regelmäßig dort helfen, wo Bedarf ist. Es ist schön zu sehen, was kleine Gesten da schon bewirken. Nach dem durchweg positiven Feedback unserer Aktion im letzten Jahr war für uns klar, dass wir auch mit unserem diesjährigen Teamevent etwas bewegen wollen“, sagt Michael Geisinger, der beim Renovieren der Kletteranlage half.

Ein Teil des Teams tauschte die alten Bänke des Atriums gegen neue aus.

Die 30 Kolleginnen und Kollegen arbeiteten bis in die frühen Abendstunden und sorgten damit auch für Aufmerksamkeit bei einigen der Kinderdorfbewohner, die sich nicht davon abhielten ließen, zum Schluss auch selbst mit anzupacken. „Wir hatten einige Baustellen hier im Dorf. Für uns ist es ein tolles Gefühl zu wissen, dass diese Bereiche jetzt wieder in Ordnung sind“, freut sich Huttelmaier, als er die Ergebnisse sieht.

Zum Abschluss wurde für die fleißige Truppe ein gemeinsames Grillen im Kinderdorf organisiert. Obwohl sie am Abend dieses langen Arbeitstages der etwas anderen Art ziemlich erschöpft waren, ist für sie klar: Auch im nächsten Jahr will das Team CA40 wieder mit anpacken, wo Hilfe benötigt wird.

Der deutsche SOS-Kinderdorf-Verein engagiert sich seit 1955 für das Wohl von Kindern, Jugendlichen und Familien und das sowohl im Inland als auch weltweit. Was mit der Vereinsgründung in München begann, entwickelte sich zu einem umfassenden Netzwerk aus Angeboten der Kinder-, Jugend-, Behinderten- und Familienhilfe. In eine SOS-Kinderdorf-Familie werden meist Kinder aufgenommen, von denen das Jugendamt glaubt, dass sie mittel- oder langfristig nicht in ihre eigentliche Familie zurückkehren können. Zusammen mit ihrer jeweiligen Kinderdorfmutter oder ihrem Kinderdorfvater leben die Kinder in Familienhäusern, die gemeinsam ein SOS-Kinderdorf bilden. Den Kindern und Jugendlichen soll so eine vertraute Umgebung und lebendige Gemeinschaft geboten werden.
Wir wollen etwas Sinnvolles hinterlassen und regelmäßig dort helfen, wo Bedarf ist. Es ist schön zu sehen, was kleine Gesten da schon bewirken.

Michael Geisinger

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