Blumenduft statt Büroluft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Jugenddörfer

Ab ins Beet hieß es im April 2016 für 20 IT-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Mercedes-Benz Werk Wörth und Daimler in Stuttgart. In den christlichen Jugenddörfern Neustadt und Germersheim verschönerten sie ein Außengelände und bauten einen Unterstand für Fahrräder.

Anstelle eines Betriebsausfluges oder einem Outdoor-Seminar entschied sich eine IT-Abteilung für ein soziales Projekt als Maßnahme für besseres Zusammenarbeiten. Die Abteilung ist auf die Standorte Stuttgart und Wörth aufgeteilt. Um sich besser kennenzulernen, bauten sie einen Tag lang in Gruppen an neun Projekten.

In Neustadt reinigten die IT-Fachleute die Terrasse, legten ein Blumenbeet an, bauten eine Nestschaukel sowie einen Carport und reparierten einen Billiardtisch. Das christliche Jugenddorf in Neustadt wird von sieben jungen Müttern und ihren Kindern sowie neun minderjährigen Flüchtlingen bewohnt. Der Carport dient nicht für ein Auto. Fahrräder, Roller, Dreiräder und Bobbycars der Kinder finden hier ab sofort einen Stellplatz.

In Germersheim renovierten die Mitarbeiter einen Freizeitraum und erstellten hierfür mobile Trennwände, errichteten eine Grillhütte und bauten eine neue Feuerstelle aus Natursandstein. In dem Jugenddorf lebt eine Wohngruppe mit Borderline-Patienten. Borderline ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung.

Praktikant Martin Christ packte auch mit an. Der 24-jährige studiert Informationsmanagement und darf für sechs Monate in der Abteilung arbeiten. „Heute trifft man hier Kollegen, die man noch nicht kannte oder die man nur am Telefon hatte. Das ist wichtig für die persönlichen Beziehungen“ sagt er. Andreas Gerbig, einer der Organisatoren, ist ebenfalls stolz:“ Ich freue mich, dass wir die Kollegen und Führungskräfte für den ersten sozialen Einsatz im Rahmen unseres Abteilungsworkshops begeistern konnten. Mit dieser besonderen Art des Teambuildings wurde nicht nur das bessere Kennenlernen und die Zusammenarbeit in der Abteilung gefördert. Sondern wir haben auch mit unserer Hände Arbeit zwei gemeinnützige Einrichtungen unterstützt und damit aktiv einen nachhaltigen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet. Und das finde ich großartig“

Am Ende des Tages kamen die Gruppen in Germersheim wieder zusammen, um gemeinsam mit den Bewohnern und Betreuern des Jugenddorfwerks die erfolgreiche Umsetzung der Projekte zu feiern. Das Team investierte nicht nur viel Muskelkraft und Schweiß in die Projekte. Auch das benötigte Material wurde über den Spendenbereich von Daimler finanziert.

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