Neugestaltung Pfarrer-Johann-Schiller Haus Wörth Ein bisschen Heimat schaffen

Das Pfarrer-Johann-Schiller Haus in Wörth bietet diese „Heimat“ für an Demenz erkrankte Senioren. Um ihnen Orientierung zu geben, wird das Haus mit vertrauten Fotomotiven tapeziert.

Demenzkranke Menschen sind orientierungslos, sehnen sich nach Heimat, ihrer gewohnten Umgebung. Fast 65% der Bewohner des Pfarrer-Johann-Schiller Haus in Wörth sind an Demenz erkrankt. Gerade Sie brauchen das Gefühl zu Hause zu sein.

Und genau da setzt das ProCent-Projekt von Daimler an. Es bezieht die gesamte Bewohnerschaft mit ein. Schwerpunkt sind jedoch die Senioren mit Demenzerkrankung. Die Idee: Der Innenbereich des Pfarrer-Johann-Schiller Hauses wird mit vertrauten Motiven aus der gewohnten Umgebung der Bewohner tapeziert, so, dass sie sich bewusst zuhause fühlen.

Einige Bewohner des Pfarrer-Johann-Schiller Hauses

Auch aus therapeutischer Sicht ist die Umgebung des Heims so anregender und fördert die Erinnerung an vergangene, schöne Momente. Desorientierte Bewohner werden nach der Methode der Validation der amerikanischen Gerontologin Naomi Feil betreut. Diese beinhaltet eine konstante Bestärkung der Bewohner in ihrem Selbstwertgefühl und der Versuch ihnen ein Stück weit ihre Lebensqualität zurückzugeben. Ihre Fähigkeiten fördern und ihre Sinne anregen.

Das ist auch das Ziel des ProCent-Projekts. Insgesamt werden 88,45 qm Fototapete professionell von einem Fachbetrieb an die Wände gebracht. ProCent beteiligt sich mit 2.800,- Euro an der Umsetzung.

Link zum Landesverein für innere Mission Pfalz e.V.

http://www.lvim-pfalz.de/senioren/woerth-pfarrer-johann-schiller-haus/einrichtung.html

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