Umweltschutz Moore mit Stern

Daimler unterstützt den Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg und ermöglicht mit einer Spende die Moore im Schwarzwald und im Allgäu zu renaturieren.

Im Namen von Moorfrosch, Bekassine und Sonnentau bedanken wir uns bei der Daimler AG dafür, dass sie es ermöglicht, wertvolle Moorflächen wiederherzustellen und der Natur zurückzugeben.

(NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel)

Über das Projekt "Moore mit Stern"

Ziel des Projekts „Moore mit Stern“ ist es geschädigte Moore wiederherzustellen. Die wichtigste Maßnahme ist dabei alte Entwässerungsgräben mit Sperren zu verschließen, um das Wasser wieder im Moor zu halten.

Das Bodenmöser bei Isny im Allgäu. (Quelle: NABU)

Neben der Verbrennung von Kohle und Öl ist die fortschreitende Zerstörung der Moore mit einer der größten Klimaschädlinge. Weltweit stammen zehn Prozent des freiwerdenden Kohlendioxids aus geschädigten, entwässerten Mooren. Global betrachtet binden Moore mehr Kohlenstoff als Wälder.

„Unser Unternehmen hat den Aspekt der Nachhaltigkeit als festen Bestandteil seines täglichen Handelns verankert“, betont Lothar Ulsamer, Leiter föderale und kommunale Projekte bei Daimler. „Wir investieren nicht nur in die Senkung des CO2-Ausstoßes unserer Fahrzeugflotte, sondern auch in umweltschonende Produktions- und Verfahrenstechniken. Wir unterstützen daher gerne dieses wichtige Projekt des NABU zur CO2-Reduzierung in der Region.“

Das Hochmoor in Hinterzarten. (Quelle: NABU)

Bis vor 200 Jahren war Baden-Württemberg reich an Mooren. Leider kann davon heute keine Rede mehr sein, so NABU-Geschäftsführer Prietzel. Etwa 95 Prozent der baden-württembergischen Moore wurden bereits zerstört, entwässert, abgetorft und in Acker- und Grünlandflächen umgewandelt, sagt er.

Der NABU hat gemeinsam mit dem für Naturschutz zuständigen Landesministerium geeignete Flächen ausgewählt: das Hinterzartener Moor und das "Bodenmöser" bei Isny im Allgäu. Wichtig war den Projektpartnern die Einbindung regionaler Interessensvertreter aus Verwaltung, Forst- und Landwirtschaft. Der NABU wird die Renaturierungsarbeiten voraussichtlich im Winter 2016/2017 abschließen

Wir bewahren die Vielfalt natürlicher Lebensräume. Seit vielen Jahren unterstützen wir deshalb Projekte und Initiativen von Umweltorganisationen in aller Welt. So tragen wir dazu bei, dass unsere Erde auch morgen noch ein lebenswerter Planet ist.

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