Kultur der Integrität

Ethische Grundwerte lassen sich nicht vorschreiben. Deshalb fördern wir integres Verhalten mit zahlreichen Initiativen und einem kontinuierlichen Dialog.

Als erster Automobilhersteller hat Daimler im Jahr 2011 ein Vorstandsressort für „Integrität und Recht“ eingerichtet. Die vielfältigen Initiativen des Ressorts tragen dazu bei, integres Verhalten nachhaltig im gesamten Unternehmen zu verankern.

Kontinuierlicher Dialog und gemeinsame Grundsätze

Zu den gemeinsamen Grundsätzen gehören Fairness, Verantwortung und gegenseitiger Respekt.

Um die Kultur der Integrität stetig weiterzuentwickeln, pflegt Daimler einen kontinuierlichen Dialog mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Ein Ergebnis dieses konzernweiten Dialogs ist unsere Richtlinie für integres Verhalten, die im Jahr 2012 in Kraft getreten ist. Sie basiert auf einem gemeinsam mit unserer Belegschaft erarbeiteten Werteverständnis und legt die Grundsätze unseres Handelns im Geschäftsalltag fest, wie etwa Fairness, Verantwortung, gegenseitigen Respekt, Transparenz, Offenheit und die Achtung von Gesetzen und Rechten. Die konzernweit gültige Richtlinie steht in 23 Sprachen zur Verfügung. Unterstützung bei der Anwendung in konkreten Alltagssituationen bietet eine Orientierungshilfe, die auf häufig gestellte Fragen eingeht. Zusätzlich beantwortet ein Expertenteam Fragen zur Richtlinie.

Der regelmäßige Austausch zu Fragen der Integrität ist selbstverständlicher Teil des Arbeitsalltags. Wir kommunizieren Integritätsthemen regelmäßig in unseren internen Medien und stellen für unsere Unternehmensbereiche vielfältige Materialien bereit. Zudem legen wir Wert auf den persönlichen Austausch. Aus diesem Grund führen wir weltweit Dialogveranstaltungen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Hierarchiestufen und mit externen Stakeholdern durch.

Darüber hinaus bieten wir modulare, zielgruppenorientierte Integritätsveranstaltungen an. Für praxisnahe Hilfe in kleinen Gruppen haben wir interaktive Fallbeispiele entwickelt. Diese Beispiele aus dem Alltag helfen dabei, verschiedene Blickwinkel einzunehmen und besser zu verstehen, wo und wann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Integritätsfragen in Berührung kommen.

Schulungen und kompetente Beratung zu Integrität

Um regelkonformes Verhalten sicherzustellen und zu fördern, werden alle Beschäftigten im Rahmen eines weltweiten Trainingsprogramms zu Integrität und Compliance intensiv geschult.

Unser umfangreiches Schulungsangebot beruht auf der Richtlinie für integres Verhalten. Wir legen unser integriertes Trainingsprogramm auf Basis eines jährlichen Planungszyklus fest – von der Bedarfsanalyse über die Durchführung bis zum Monitoring-Prozess. Es umfasst unter anderem die Themen Integrität, Compliance, Datenschutz und Kartellrecht. Je nach Zielgruppe bieten wir Präsenzschulungen oder digitale Lernmethoden wie zum Beispiel webbasierte Trainings an.

Seit März 2015 gibt es an den deutschen Standorten eine zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Fragen zu Integrität. Dieser „Infopunkt Integrität“ steht unserer Belegschaft für alle Fragen zur Verfügung. Das Team vom Infopunkt gibt Rat, hilft bei Integritätsanliegen im Geschäftsalltag oder vermittelt, wenn erforderlich, den richtigen Ansprechpartner.

Daimler Compliance Akademie

Das Programm der Daimler Compliance Akademie richtet sich an externe Compliance-Praktiker aus Unternehmen aller Branchen. Ziel ist es, eine Plattform für den Erfahrungsaustausch über Compliance-Trends und -Herausforderungen zu schaffen. Im Mittelpunkt stehen der interaktive Austausch und die Vermittlung von Praxiswissen anhand von fiktiven Fallbeispielen.

Kritischer Blick von außen

Ein wichtiger Impulsgeber bei Daimler ist seit 2012 der Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung. Ihm gehören unabhängige Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Nichtregierungsorganisationen an, die über einen großen Erfahrungsschatz in Fragen ethischen Verhaltens verfügen. Sie begleiten den Integritätsprozess bei Daimler aus der Außenperspektive kritisch und konstruktiv.

 

  • Prof. Dr. jur. Kai Bussmann, Leiter des Economy & Crime Research Centers, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Prof. Dr.-Ing. Helmut Holzapfel, Leiter des Fachgebiets für integrierte Verkehrsplanung und Mobilitätsentwicklung der Universität Kassel
  • Dipl.-Volksw. Renate Hornung-Draus, Geschäftsführerin Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Leiterin der Abteilung Europäische Union und Internationale Sozialpolitik
  • Prof. Dr. Michael Kittner, früher Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Kassel und Justiziar der IG Metall
  • Prof. Dr. Catrin Misselhorn, Inhaberin des Lehrstuhls für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie und Direktorin des Instituts für Philosophie der Universität Stuttgart
  • Prof. Pierre Sané, Vorstandsmitglied des UN Global Compact
  • Sylvia Schenk, Rechtsanwältin in Frankfurt, früher Vorsitzende von Transparency Deutschland, Vorstandsmitglied Deutsche Olympische Akademie
  • Prof. Dr. rer. nat. Ernst Ulrich v. Weizsäcker, Umweltwissenschaftler, Klimaexperte und Mitglied des Bundestages a.D.

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