Supplier Ambition Rating für nachhaltige Lieferketten

09. März 2021 - Nachhaltigkeit ist Leitprinzip unserer Geschäftsstrategie und damit Kern unseres unternehmerischen Handelns. Dieser Anspruch prägt auch die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Um die Nachhaltigkeitsleistung unserer direkten Lieferanten zu bewerten, haben wir ein übergreifendes ‚Supplier Ambition Rating‘ entwickelt, in dem wir verschiedene Methoden zur Bewertung von Klima-, Umwelt- und Menschenrechtsaspekten zusammenführen.

Als OEM sind wir Teil einer komplexen Wertschöpfungskette. Ein erheblicher Teil der Wertschöpfung für die Mercedes-Benz Pkw-Flotte liegt bei unseren Lieferanten. In unserem Transformationsprozess zur CO₂-Neutralität‚ unserer „Ambition2039“, berücksichtigen wir deshalb auch die Nachhaltigkeitsleistung unserer direkten Lieferpartner. Hier kommt das Ambition Rating zum Einsatz: Basierend auf unterschiedlichen Indikatoren ermitteln wir den Nachhaltigkeits-Score unserer Lieferanten und können das Lieferantennetzwerk von Mercedes-Benz so umfassend bewerten. Neben der Reduktion von Treibhausgas-Emissionen liegt der Fokus dabei auf dem umweltschonenden Umgang mit Ressourcen sowie dem sozialverträglichen Abbau von Rohstoffen. Die Ergebnisse des Ambition-Ratings sind ab diesem Jahr ein wichtiges Kriterium für Vergabeentscheidungen.

Elemente des Ambition Ratings

Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Pkw-Neuwagenflotte haben wir unsere rund 2.000 Lieferanten bei Mercedes-Benz dazu aufgefordert, uns ab spätestens 2039 nur noch mit CO2-neutral produzierten Produkten zu beliefern. Ein Großteil unserer Lieferanten – insgesamt stehen sie für mehr als 75 % des jährlichen Einkaufsvolumens der Mercedes-Benz AG - haben den Ambition Letter bereits unterschrieben und zugestimmt, den Weg mit uns zu gehen. Mit einem Tracking-System verfolgen wir, wie sich die Emissionen im Laufe der Zeit reduzieren. Bei neuen Auftragsvergaben berücksichtigen wir künftig nur noch Lieferanten, die den Ambition Letter unterzeichnen. Weitere Informationen finde Sie hier.

Wir sind aktuell dabei ein externes Dienstleistungsunternehmen zu beauftragen, den Anteil an Ökostrom zu ermitteln, den unsere direkten Lieferanten bereits heute in ihrer Produktion nutzen.

Dieses nutzen wir, um Transparenz über den CO₂-Fußabdruck von Lieferanten zu schaffen. Nur wenn wir die Umweltauswirkungen unserer Lieferkette kennen, können wir gezielt in den Dialog mit unseren Lieferanten gehen und Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen ergreifen.

Wir fordern unsere Lieferanten auf, uns Auskunft über ökologische, soziale und ethische Aspekte ihres unternehmerischen Handels zu geben. Dazu stellen wir den Lieferanten über die Plattform von NQC Fragebögen zur Selbsteinschätzung zur Verfügung.

Über einen selbst entwickelten Fragebogen beurteilen wir unsere Lieferanten in Bezug auf den verantwortungsvollen Umgang mit kritischen Rohmaterialien. Menschenrechtsaspekte stehen dabei im Fokus. Ziel ist, mehr Transparenz in die Lieferketten für Rohstoffe zu bringen, die das Unternehmen als potenziell kritisch identifiziert hat und mögliche Risiken zu beseitigen.

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