Einbau der Batterie. Flexibel in die emissionsfreie Zukunft

Die Automobilindustrie ist in doppelter Hinsicht im Umbruch: Zum einen verändern flexible Produktionslinien mit vernetzten Anlagen und intelligenten Robotern die Fahrzeugproduktion, zum anderen fordert der Klimawandel, Mobilität neu zu denken. Doch laufen diese Entwicklungen wirklich unabhängig voneinander? Wir erklären den Zusammenhang.

Das Ziel ist klar: die emissionsfreie Mobilität. Dafür investiert Daimler massiv in CO2-neutrale Produktion und Fahrzeugflotten. „Electric first“ - der Weg dorthin: Bis 2030 will Mercedes-Benz Cars mehr als die Hälfte seiner Fahrzeuge mit Elektroantrieb verkaufen – hierzu zählen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in Hybride.

Doch der Umstieg in der Produktion von Verbrenner auf Elektroantrieb passiert nicht über Nacht. Die Infrastruktur in den Werken muss zuvor den neuen Anforderungen angepasst werden. Flexibilität ist hier das Zauberwort. Agile Produktionslinien ermöglichen nicht nur die Berücksichtigung individueller Kundenwünsche bei der Ausstattung, sondern auch Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebsarten auf derselben Linie zu fertigen. Wichtig ist diese Agilität auch im Hinblick auf den Einbau künftiger Batteriegenerationen. Denn: Insbesondere bei großen Technologiesprüngen, die im Anfangsstadium der Entwicklung keine Seltenheit darstellen, müssen die Anlagen den Veränderungen in kürzester Zeit angepasst werden können.

Wie Daimler den Übergang zur Elektromobilität konkret gestaltet, haben wir uns in Bremen angeschaut. Dort wird seit 2019 der EQC in die laufende Produktion integriert und die Antriebsbatterien der hundertprozentigen Mercedes-Benz Tochter Accumotive in Kamenz verbaut (mehr dazu lesen Sie hier).

Flexible Produktion - der Mercedes-Benz EQC (EQC 400: Stromverbrauch in kWh/100 km (kombiniert): 21,3-20,2; CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 0**) wird im Mercedes-Benz Werk Bremen produziert – ebenso die C-Klasse Limousine und Kombi, der GLC und das GLC Coupé.

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