Bewährte Partnerschaft Menschen mit Behinderungen fertigen Mercedes-Benz Komponente

Seit mehr als 40 Jahren pflegt Mercedes-Benz eine Partnerschaft mit der GWW (Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten) in Sindelfingen. Menschen mit Behinderungen fertigen zum Beispiel Teile und Komponenten der Mercedes-Benz E-Klasse.

In den 70er Jahren begann die bis heute andauernde Kooperation zwischen der GWW und Mercedes-Benz. Damals fertigten die Mitarbeiter Schlüsseltaschen. In den folgenden Jahren kamen weitere Umfänge hinzu. Seit Anfang 2016 stellen die Mitarbeiter Spoiler, Fußmatten, Verkleidungen der D-Säule oder Gepäckraumabdeckungen der Mercedes-Benz E-Klasse Limousine bzw. des T-Modells her. Künftig montieren die Mitarbeiter der GWW die automatische Leuchtweitenregulierung vor. Zusätzlich kommen im nächsten Jahr Montagearbeiten für die Kompaktklasse und die nächste SUV-Generation dazu.

Mit dieser langjährigen Geschäftsbeziehung leistet Daimler mehrere Beiträge für die ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit. Die GWW sitzt in unmittelbarer Nähe des Mercedes-Benz Werk Sindelfingen. Durch die kurze Entfernung von gerade einmal 5 Kilometer verursacht der Transport nicht nur wenige Emissionen, sondern auch geringe Kosten. Mit der Auftragserteilung an die GWW fördert Daimler zudem die Arbeitssicherung und die Teilhabe an der Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen. Rund 200 Menschen können durch die Daimler-Aufträge beschäftigt werden. Dies schafft vor allem für die Mitarbeiter der GWW ein Wertegefühl und Identifikation mit der Marke Mercedes-Benz.

Die Mitarbeiter der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten haben die Fertigung der Teile für die neue Mercedes-Benz E-Klasse erfolgreich und in bewährter Mercedes-Benz Qualität gemeistert.

Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität

Daimler fördert auch unternehmensintern Inklusion und ist davon überzeugt, dass mehr Vielfalt zu besseren Ergebnissen führt. Dass Menschen mit Behinderungen effizient und lösungsorientiert arbeiten, beweist auch die GWW. Die Mitarbeiter tragen mit neuen Ideen zur Prozessoptimierung bei. Beispielsweise bei der Montage des Wartungsdeckels der Tankpumpe in der E-Klasse. Ursprünglich mit einer starren Dichtung versehen und von Hand und mit viel Druck befestigt, trägt nun ein Roboter einen Schaum auf um die Teile zu befestigen – diese spart nicht nur Zeit und Kraft, sondern auch Schrauben.Trotz der Automatisierung vieler Prozesse und dem Einsatz von Robotern gilt es möglichst vielen Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen und Fähigkeiten einen Arbeitsplatz zu bieten.

Die Freude an der Kooperation beruht auf Gegenseitigkeit. „Die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz fördert zukunftsorientierte und flexible Arbeitsplätze. Es macht unsere Mitarbeiter stolz, für die Automobilindustrie und einen so namhaften Hersteller zu arbeiten“, erklärt Andrea Stratmann, Geschäftsführerin der GWW.

Dabei hat die GWW keinen Sonderstatus als Lieferant. Es gelten die gleichen Kriterien wie auch für andere Zulieferer. Dabei zeichnet sie sich besonders durch hohe Qualität, Zuverlässigkeit und ihre Wettbewerbsfähigkeit aus.

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