„Für eine nachhaltige Entwicklung in China“ 5. Daimler Sustainability Dialogue in Peking

Im September 2017 fand in Peking der 5. Daimler China-Nachhaltigkeitsdialog statt. Rund 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs und Industrieverbänden diskutierten die nachhaltige Entwicklung des chinesischen Markts.

„Da wir in China immer stärker verwurzelt sind, arbeiten wir gemeinsam mit unseren Partnern kontinuierlich an einer nachhaltigen Entwicklung“, erklärt Hubertus Troska, Vorstandsmitglied bei Daimler und in dieser Funktion verantwortlich für die China-Aktivitäten. Der seit 2010 stattfindende China-Nachhaltigkeitsdialog bietet die Möglichkeit, mit chinesischen Stakeholdern in Kontakt zu treten und Herausforderungen und Chancen für das Land und Daimler zu diskutieren.

Wie auch im letzten Jahr hielt Liu Meng, Leiterin Asien und Ozeanien bei UN Global Compact, eine Keynote. In diesem Jahr sprach sie darüber, wie Firmen durch Innovationen den Weg zu denNachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen beschleunigen können. Als weltweit wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Corporate Governance bildet UN Global Compact einen wichtigen Rahmen für die Nachhaltigkeitsinitiativen bei Daimler. Daimler war einer der ersten, der den UN Global Compact im Jahr 2000 unterzeichnete, und ist Teil von dessen LEAD-Gruppe. Daimler richtet seine Geschäftstätigkeit an den Prinzipien des UN Global Compact aus.

Während des Dialogs teilten sich die Teilnehmer in die vier Arbeitsgruppen „Automobilwirtschaft“, „Umwelt“, „Personal“ sowie „Integrität und Recht“ und diskutierten mit Daimler-Vertretern über zukünftige Nachhaltigkeitsmöglichkeiten. Darüber hinaus stellte Daimler Greater China im Rahmen des Dialogs seinen Nachhaltigkeitsbericht für China vor.

Bei Daimler ist Nachhaltigkeit ein Schlüsselfaktor für unseren Erfolg. Corporate Social Responsibility ist und bleibt ein wichtiger Teil unserer Strategie. Neue Technologien, die die Automobilindustrie verwandeln, werden einen tiefgreifenden Einfluss auf die Nachhaltigkeit der Volkswirtschaften von morgen haben.

Renata Jungo Brüngger, Vorstandsmitglied für Integrität und Recht

Der „Daimler Sustainability Dialogue“ ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des offenen und konstruktiven Austauschs mit unterschiedlichsten Stakeholdern. Stakeholder (auch Anspruchsgruppen) sind Personen, Gruppen oder Institutionen, die von den Aktivitäten eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind oder die Interesse an diesen Aktivitäten haben. Hierzu zählen neben unseren Mitarbeitern, Kunden, Aktionären, Investoren und Lieferanten, auch weitere Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Daimlers Engagement für eine nachhaltige Entwicklung in China

Das Batteriewerk in Peking.

Daimlers lokales Engagement beginnt mit der Förderung der chinesischen Automobilindustrie. Im Juni dieses Jahres haben sich Daimler und BAIC darauf verständigt, die strategische Zusammenarbeit für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb weiter zu stärken und rund 5 Milliarden RMB (rund 655 Millionen Euro) in die Produktion batterieelektrischer Fahrzeuge und die Batterielokalisierung bei Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) zu investieren. Die Fertigung bei BBAC wurde auch nachhaltiger: 2016 wurden 13 Prozent weniger Energie pro produziertem Fahrzeug verbraucht als 2015, und die höhere Effizienz brachte eine Ersparnis über 10 Millionen kWh Strom. Dies wurde teilweise durch den verstärkten Einsatz von energieeffizienten Geräten und neuen, intelligenteren Produktionsmethoden erreicht.

Start von car2go in Chonquing

car2go, Daimlers Car-Sharing-Service in China, hilft, städtische Staus zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern. Bis August 2017 fuhren die Kunden in China über 11,7 Millionen Kilometer – genug, um die Welt fast 300 Mal zu umrunden.

Daimlers Nachhaltigkeits- und Ausbildungsprogramme in China wurden im Laufe der Jahre ausgebaut. Seit 2006 wurden mehr als 5.000 Jugendliche und rund 130 Lehrkräfte ausgebildet. In Zusammenarbeit mit 22 Berufsschulen im ganzen Land bietet Daimler ein duales Konzept, das sowohl theoretische als auch praktische Ausbildung bietet.

Seit 2007 unterstützt Mercedes-Benz kontinuierlich die soziale Entwicklung Chinas. Zusammen mit Händlerpartnern hat das Unternehmen eine Gesamtfinanzierung von über 100 Millionen RMB (über 12 Millionen Euro) für seine CSR-Projekte erreicht, die insgesamt über einer Million Menschen zugutegekommen sind.

Die Straßenverkehrssicherheit ist für Daimler als Automobilpionier von großer Bedeutung. Als Teil der weltweiten „Safe Roads“ Initiative konzentriert sich die lokale Safe Roads Initiative China darauf, die Öffentlichkeit für Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

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