Unser soziales Engagement in der Lieferkette

Mit sozialen Projekten in der Demokratischen Republik Kongo und in Indien schafft Daimler zusammen mit den Nichtregierungsorganisationen Bon Pasteur und Terre des Hommes Niederlande Zukunftschancen für die Bevölkerung vor Ort. Dafür stellen wir insgesamt über 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Mehr als 60 Prozent der weltweiten Kobaltförderung stammt aus der Demokratischen Republik Kongo. Um Menschenrechtsrisiken wirkungsvoll und langfristig entgegenzutreten, haben wir das Human Rights Respect System entwickelt, mit dem systematisch und risikobasiert menschenrechtliche Standards in den Lieferketten kontrolliert werden. Um die Situation der Menschen in der Bergbauregion Kolwezi mit Bildungsmaßnahmen zu verbessern, führen wir eine Projektkooperation mit der Organisation Bon Pasteur. Ziel ist es, bis 2022 Verbesserungen für mehr als 19.000 Menschen zu erreichen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt ist erfolgreich angelaufen und hat nach gut einem Jahr wichtige Meilensteine erreicht.

Schulbesuch und Aufbau alternativer Lebensgrundlagen

Dank der Kooperation mit Bon Pasteur im Kongo konnten in den letzten zwölf Monaten über 300 Kinder die Schule besuchen. Über 50 von ihnen hatten vorher in Minen gearbeitet. Zusätzlich zur Schulbildung erhalten die Kinder eine Krankenversicherung. Ein weiterer Fokus liegt auf der Schaffung von alternativen Lebensgrundlagen besonders für Frauen, etwa durch den Aufbau von nachhaltiger Landwirtschaft. Über 50 Frauen erhielten eine Ausbildung in Landwirtschaftstechnik. Zusätzliche Meilensteine im vergangenen Jahr waren Erziehungsberatungen für Eltern, Aufklärung über Kinderrechte und Ausbildungen zum Konfliktmanagement.

Nachhaltige Projekte in der Landwirtschaft und alternative Lebensformen wurden eigens für die Frauen geschaffen.

Bon Pasteur ist eine gemeinnützige Organisation und wurde von den Schwestern vom Guten Hirten gegründet, einem Orden mit Vertretungen in 73 Ländern. Ziel der Organisation ist die Unterstützung von Programmen für Kinder, Mädchen und Frauen. Der Fokus liegt dabei Armut zu bekämpfen und alle Formen von Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen zu beenden.

Mit Terre des Hommes gegen Kinderarbeit in Glimmer-Minen

Die Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation Terre des Hommes in Jharkhand (Indien) hat das Ziel, Kindern im Umfeld von Glimmer (Mica)-Minen den Schulbesuch zu ermöglichen und deren Familien wirtschaftlich zu unterstützen. Mit dem Rohstoff Mica wird unter anderem der schimmernde Effekt bei Fahrzeuglacken erzielt. Das Projekt soll verhindern, dass Eltern ihre Kinder zur Arbeit in Glimmer-Minen schicken müssen. Gleichzeitig erhöht eine gute Ausbildung die Chance, dass die Kinder später als Erwachsene ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können und die Familie nicht auf Einnahmen durch Kinderarbeit angewiesen ist. Zusätzlich zu den Bildungsangeboten für Kinder sollen auch lokale Strukturen gestärkt und über Kinderrechte aufgeklärt werden. Dafür arbeiten Daimler und Terre des Hommes auch mit regionalen Hilfsorganisationen zusammen. Das von Daimler unterstützte Projekt läuft zunächst bis 2022.

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