SpurWechsel. Daimler Nachhaltigkeitsbericht 2020

1994 hat Daimler seinen ersten Umweltbericht veröffentlicht. Seit 2006 gibt es einen Nachhaltigkeitsbericht. Die jüngste Version ist gerade erschienen. Doch warum gibt es einen solchen Bericht überhaupt? Was steht drin? Und was hat es mit dem Titel auf sich? Das haben wir die Co-Vorsitzenden des Group Sustainability Boards, Renata Jungo Brüngger und Markus Schäfer, gefragt – mit der Bitte um kurze Antworten, wie beim Speed Date.

Was ist für Sie die wichtigste Info aus dem Nachhaltigkeitsbericht?

Markus Schäfer: Dass wir die strengen europäischen CO₂-Ziele für 2020 erreicht haben (vorbehaltlich der behördlichen Bestätigung).

In einem Satz: Was ist Ihr Nachhaltigkeits-Highlight 2020?

Renata Jungo Brüngger: Dass wir im vergangenen Jahr beschlossen haben, das Thema Menschenrechte in den Lieferantenverträgen festzuschreiben und künftig nur noch Batteriezellen mit Kobalt und Lithium aus zertifiziertem Abbau zu beziehen.

Welche Botschaft soll der Bericht aussenden?

Renata Jungo Brüngger: Die wichtigste Botschaft ist, dass wir Nachhaltigkeit konsequent mitten in unserem Kerngeschäft verankert haben. Und, dass wir in allen strategischen Handlungsfeldern wichtige Fortschritte gemacht haben.

Warum heißt der Bericht „SpurWechsel“?

Markus Schäfer: Als SpurWechsel bezeichnen wir die nachhaltige Transformation von Daimler – wir wechseln quasi die Spur. Der Bericht ist sozusagen ein Zwischenstand auf dem Weg dorthin.

Und wie weit sind wir?

Markus Schäfer: Ich würde sagen: Wir sind auf einem guten Weg. Wir haben 2020 einige wichtige Etappen erreicht, aber am Ziel sind wir natürlich noch nicht.

Renata Jungo Brüngger und Markus Schäfer, Daimler-Vorstandsmitglieder und Co-Vorsitzende des Group Sustainability Boards.

Warum braucht es einen Nachhaltigkeitsbericht?

Renata Jungo Brüngger: Mit dem Bericht schaffen wir Transparenz über die Auswirkungen unseres Geschäfts auf Umwelt und Gesellschaft. Wir zeigen, wo wir heute stehen, welche Fortschritte wir gemacht haben und was die nächsten Schritte sind.

Warum sollte man den Nachhaltigkeitsbericht lesen?

Renata Jungo Brüngger: Weil man sich ein Bild machen kann, was wir auf dem Gebiet Nachhaltigkeit schon alles tun.

Und warum sollte man ihn lesen, selbst wenn man sich gar nicht dafür interessiert?

Markus Schäfer: Weil er viele spannende Zahlen und Fakten enthält. Im Kern ist er ein großes, digitales Nachschlagewerk zum Nachhaltigkeitsengagement von Daimler.

Wird es auch 2030 noch einen Nachhaltigkeitsbericht geben?

Renata Jungo Brüngger: Wir werden sicher nach wie vor über unsere Aktivitäten auf dem Gebiet Nachhaltigkeit berichten. In welcher Form, können wir heute noch nicht abschätzen.

Angenommen es gibt 2030 noch einen, was wird das Highlight sein?

Markus Schäfer: Dass wir ein weiteres wichtiges Zwischenziel auf dem Weg zur CO₂-Neutralität erreicht haben und ein Großteil unseres Pkw-Absatzes aus Plug-in-Hybriden und rein elektrischen Fahrzeugen besteht.

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