Unter Strom

Lieber leise und lokal emissionsfrei: Unterwegs mit Elektropionier Bruno Hänle. Der ehemalige Daimler-Mitarbeiter berichtet von seinen positiven Erfahrungen mit der Elektromobilität.

„Die Idee, auf ein Elektroauto umzusteigen, reifte schon länger in mir“, beschreibt Bruno Hänle seinen persönlichen Weg zur Elektromobilität. Der ehemalige Daimler Mitarbeiter blinzelt in die Morgensonne. Vor seinem Haus in Sindelfingen parken zwei Elektroautos, die er sein Eigen nennt: ein schwarzer smart fortwo electric drive (Stromverbrauch kombiniert: 13,1 - 12,9 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km*) und eine silberne B-Klasse mit dem Typkennzeichen B 250 e (Elektrischer Energieverbrauch: ab 16,6 kWh/ 100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km*).

Bruno Hänle

„In den meisten Fällen lade ich die Batterien der beiden Autos zuhause über meine eigene Photovoltaikanlage auf dem Hausdach auf“, erzählt Bruno Hänle. „Am Anfang war es ungewohnt für mich häufiger zu laden, aber man kommt schnell super zurecht, wenn man sein Auto einfach ‚anstöpselt’ und nach gewisser Zeit in ein geladenes Auto einsteigen kann.”

Auch anderswo ist “volle Ladung” garantiert. „An den Ladesäulen im Großraum Stuttgart nutze ich eine Prepaid-Karte des örtlichen Stromanbieters.“

Auf der Fahrt zum Sindelfinger Marktplatz genießt Bruno Hänle die Stille an Bord des B 250 e: „Dass man so gut wie kein Motor­geräusch hört, finde ich prima.“ Als die Ampel von rot auf grün springt, huscht kurz ein Lächeln über sein Gesicht – das souveräne Drehmoment (340 Nm) lässt den flüsterleisen Sports Tourer aus dem Stand nach vorne schnellen. So hört und fühlt sich umweltschonender Fahrspaß an.

Elektroautos sind für mich günstiger als Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb.

Bruno Hänle, smart fortwo electric drive- und B 250 e-Fahrer

Neben der Umwelt hat Bruno Hänle auch den wirtschaftlichen Aspekt der Elektromobilität im Blick: „Da habe ich viel hin und her gerechnet – die Elektroautos sind trotz des etwas höheren Anschaffungspreises im Unterhalt für mich günstiger als Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb.“ Ein nicht nur für Schwaben schönes Zuckerle seien die kostenlosen Parkplätze für Elektroautos, die es im Großraum Stuttgart gibt. Ein weiterer Anreiz: Bei einer Erstzulassung zwischen 2016 und 2020 sind Elektrofahrzeuge für fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

„Seit ich zusätzlich zum smart fortwo electric drive auch noch den B 250 e fahre, war ich an keiner normalen Tankstelle mehr“, be­schreibt Bruno Hänle eine interessante Veränderung in seinem Leben als Elektropionier. Wenn man jetzt mal den Reifendruck prüfen wolle, bekäme man dem Tankwart gegenüber schon fast ein schlechtes Gewissen – weil man außer etwas Luft nichts benötigt.

Bruno Hänle hofft, dass sich künftig noch mehr Menschen zu einem Umstieg entscheiden: „Elektroautos sind eine saubere Sache. Schilder mit dem Hinweis ‚Bitte vorwärts einparken!’ werden überflüssig, wenn man mit einem Stromer unterwegs ist – kein Auspuff bedeutet ja auch: keine Abgas-Rückstände an der weißen Hauswand.“

Die drei neuen electric drive Modelle von smart – fortwo coupé, fortwo cabrio und forfour – die im September auf dem Autosalon in Paris vorgestellt wurden, haben es Bruno Hänle angetan: „Die Chancen, dass wir schon bald einen neuen smart mit Elektroantrieb fahren, stehen sehr gut.“

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