Umweltzertifikat Mercedes-Benz C-Klasse

Die Mercedes-Benz C-Klasse erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffe
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergiegeprüfter Fahrzeuginnenraum

Das Plug-In Hybrid-Modell der aktuellen C-Klasse, der C 350 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 2,4–2,1 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 54–48 g/km*), kombiniert einen 60 kW starken Elektroantrieb und eine extern aufladbare Batterie mit dem knapp zwei Liter großen Vierzylinder Benzinmotor mit 155 kW. In der Herstellung bedingt der C 350 e durch die zusätzlichen Hybrid-spezifischen Komponenten eine sichtbar höhere Menge Kohlendioxid-Emissionen. Erfolgt die externe elektrische Aufladung mit dem europäischen Strom-Mix, so können die CO₂-Emissionen gegenüber dem C 250 Benziner (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 5,8–5,3 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 135–123 g/km*) um rund 14 Prozent (ca. 5 Tonnen [1]) reduziert werden. Durch den Einsatz von regenerativ erzeugtem Strom aus Wasserkraft ist eine Reduktion um 41 Prozent (ca. 15 Tonnen [1]) möglich.

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2015

Im Vergleich mit dem C 250 zeigt der C 350 e einige Unterschiede im Werkstoffmix. Aufgrund der hybridspezifischen Umfänge hat der C 350 e einen um rund 1 Prozent höheren Anteil an Sondermetallen.

Bei der neuen C-Klasse können insgesamt 52 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 49,3 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden.

Damit konnte die Masse der für den Rezyklateinsatz freigege-benen Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 23 Prozent gesteigert werden. Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen..

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe konzentriert sich im Fahrzeugbau auf Anwendungen im Interieur. Selbstverständlich kommen auch in der C-Klasse etablierte Naturmaterialien wie Cellulose- und Holzfasern, Wolle, Baumwolle und Naturkautschuk zum Serieneinsatz. In der neuen C-Klasse werden insgesamt 76 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 26,3 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 55 Prozent erhöht.

Auch die aktuelle C-Klasse hat das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation) erhalten.

Mit dem ECARF-Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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