Umweltzertifikat Mercedes-Benz CLA

Der Mercedes-Benz CLA erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffe
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergiegeprüfter Fahrzeuginnenraum

Über den gesamten Lebenszyklus des CLA 180 (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 5,7–5,4 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 133–125 g/km*) ergeben die Berechnungen der Sachbilanz einen Umwelteintrag von rund 30 Tonnen CO₂ [1] sowie 18 kg NOx [1].

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2013

Bei dem CLA wird etwas mehr als die Hälfte des Fahrzeuggewichtes (54,9 Prozent) durch die Stahl-/Eisenwerkstoffe definiert. Danach folgen die Polymer-werkstoffe mit 19,6 Prozent und als drittgrößte Fraktion die Leichtmetalle (12,7 Prozent).

Bei dem CLA können insgesamt 42 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 30,8 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe konzentriert sich im Fahrzeugbau auf Anwendungen im Interieur. Selbstverständlich kommen auch beim CLA eta-blierte Naturmaterialien wie Kokos-, Cellulose- und Holzfasern, Wolle und Naturkautschuk zum Serieneinsatz. Bei dem CLA werden insgesamt 16 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 19 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt.

In der Motorabdeckung des neuen CLA (Benzinmotor M 270) kommt bei Mercedes-Benz ein Biopolymer zum Einsatz. Das Polyamid zur Herstellung der Motorabdeckung für den CLA besteht zu rund 70 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen. Diese werden aus den Samen der Rizinuspflanze gewonnen. Bei der Herstellung einer CLA Motorabdeckung aus diesem Biopolyamid fallen nur noch rund 40 Prozent der Menge an Kohlendioxid-Emissionen an, die zur Herstellung desselben Bauteils aus einem konventionellen Polyamid erforderlich wären. Pro Bauteil ergibt sich ein Unterschied von rund 6,5 kg Kohlendioxid- Emissionen. So leistet diese Technologie einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Seit 2016 erhalten alle neuen Mercedes-Benz Modelle das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation).

Mit dem ECARF Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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