Umweltzertifikat Mercedes-Benz CLS

Die Mercedes-Benz CLS erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffe
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergiegeprüfter Fahrzeuginnenraum

Aufgrund der im Vergleich zum Vorgänger nochmals deutlich verbesserten Effizienz in der Nutzungsphase, verursacht der CLS 350 BlueEFFICIENCY (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,5-5,3 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 142-137 g/km*) über den gesamten Lebenszyklus rund 30 Prozent weniger CO₂-Emissionen (ca. 24 Tonnen [1]) als der Vorgänger. Auch auf Seiten der NOx-Emissionen konnte eine Reduktion gegenüber dem Vorgänger um 21 Prozent (8 kg [1]) erzielt werden.

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2010

Im Vergleich mit dem Vorgänger zeigt der CLS 350 BlueEFFICIENCY einige Unterschiede im Werkstoffmix.

Der neue CLS hat mit rund 53,5 Prozent einen um zirka 3 Prozent geringeren Stahlanteil, dafür ist der Anteil an Leichtmetallen mit 16,3 Prozent um 2 Prozent höher als beim Vorgänger.

Bei der Basisvariante des neuen CLS können insgesamt 61 Bauteile mit einem Gesamt-gewicht von 49 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten im Vergleich zum Vorgängermodell um 96 Prozent gesteigert werden.

Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen, Kabelkanäle und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen. So wird beispielsweise bei den vorderen Radlaufverkleidungen des CLS ein Rezyklat eingesetzt, das sich aus aufgearbeiteten Fahrzeugkomponenten zusammensetzt: Gehäuse von Starterbatterien, Stoßfängerverkleidungen aus dem Mercedes-Benz-Recycling-System und Produktionsabfälle aus der Cockpit-Fertigung.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe konzentriert sich im Fahrzeugbau auf Anwendungen im Interieur.Selbstverständlich kommen auch im CLS etablierte Naturmaterialien Leder, Cellulose-, Baumwoll-, Flachs-, Sisal-, Kenaf- und Wollfasern zum Serieneinsatz.

In der Basisvariante des neuen CLS werden insgesamt 56 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 30,8 kg unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 9 Prozent erhöht.

Seit 2016 erhalten alle neuen Mercedes-Benz Modelle das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation).

Mit dem ECARF Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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