Umweltzertifikat Mercedes-Benz GLC

Der Mercedes-Benz GLC erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffe
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergie-geprüfter Fahrzeuginnenraum

Aufgrund der im Vergleich zum Vorgänger nochmals deutlich verbesserten Effizienz in der Nutzungsphase, verursacht der neue GLC 220 d 4MATIC (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Diesel): 5,5–5,0 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 143–129 g/km*) über den gesamten Lebenszyklus rund 20 Prozent (ca. 10 Tonnen [1]) weniger CO₂-Emissionen als der Vorgänger.

Auch auf Seiten der NOx-Emissionen konnte eine Reduktion gegenüber dem Vorgänger um 27 Prozent [1] erzielt werden.

Das Plug-In Hybrid-Modell GLC 350 e 4MATIC (Kraftstoff-verbrauch kombiniert (Benzin): 2,7–2,5 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 64–59 g/km*) , kombiniert einen 85 kW (116 PS) starken Elektro-antrieb mit einem knapp zwei Liter großen Vierzylinder Benzin-motor mit 155 kW (211 PS). In der Herstellung bedingt der GLC 350 e 4MATIC vor allem durch die zusätzlichen hybrid-spezifischen Komponenten eine sichtbar höhere Menge Kohlendioxid-Emissionen. Über den gesamten Lebenszyklus, bestehend aus Herstellung, Nutzung über 200.000 Kilometer und Verwertung, ergeben sich jedoch klare Vorteile für den Plug-In Hybrid.

Erfolgt die externe elektrische Aufladung mit regenerativ erzeugtem Strom aus Wasserkraft, so können die CO₂-Emissionen gegenüber dem GLK 350 4MATIC um rund 62 Prozent (41 Tonnen [1]) reduziert werden.

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2015

Im Vergleich mit dem Vorgänger zeigt der neue GLC 220 d 4MATIC einige Unterschiede im Werkstoffmix. Aufgrund der zahlreichen Leichtbaumaß-nahmen im Bereich der Karosserie und des Fahrwerks hat der neue GLC 220 d 4MATIC einen um rund 6 Prozent geringeren Stahlanteil. Dafür steigt der Anteil der Leichtmetalle in etwa gleicher Größenordnung.

Bei der Basisvariante des neuen GLC können insgesamt 34 Bau-teile mit einem Gesamtgewicht von 41,3 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten auf dem hohen Niveau des Vorgängermodells gehalten werden.

Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen, Kabelkanale und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen.

Bei den Interieur-Zierhölzer kommen im neuen GLC sogenannte Fineline Furniere zum Einsatz. Dabei werden zumeist Furnierblätter aus Schalfurnier in einem speziellen Verfahren erneut zu Furnierblocken verleimt und unter Variation des Schnittwinkels wieder zu Furnier gemessert

So entstehen Holznachbildungen, etwa mit Streifen-, Blumen- oder Maserstrukturen, aber auch exklusive Designfurniere mit Fantasiedekoren. Das Verfahren eignet sich somit auch dazu seltene oder geschützte Tropenholzer mit heimischen Holzarten (Linde, Pappel) nachzubilden und dadurch die Umwelt zu schonen und die heimische Holzwirtschaft zu stärken.

Gemeinsam mit den Zierteillieferanten und verschiedenen Furnierproduzenten wurden bereits individuelle Designs umgesetzt und Furniere entwickelt, die den hohen technischen Anforderungen im Automobilbereich genügen.

In der Basisvariante des neuen GLC werden insgesamt 70 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 24,9 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 21 Prozent erhöht.

Auch der GLC hat das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation) erhalten.

Mit dem ECARF Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF).

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