Umweltzertifikat Mercedes-Benz GLE

Der Mercedes-Benz GLE erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffe
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergiegeprüfter Fahrzeuginnenraum

Aufgrund der im Vergleich zum GLE 500 4MATIC (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 10,6–10,4 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 247–243 g/km*) nochmals deutlich verbesserten Effizienz in der Nutzungsphase, verursacht der neue GLE 500 e 4MATIC (Strom aus Wasserkraft, Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 3,7–3,3 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 84–78 g/km*) über den gesamten Lebenszyklus rund 58 Prozent (ca. 50 Tonnen; Strom aus Wasserkraft [1]) weniger CO₂-Emissionen. Auch auf Seiten der NOx-Emissionen konnte eine Reduktion gegenüber dem GLE 500 4MATIC um 36 Prozent (ca. 26 kg; Strom aus Wasserkraft [1]) erzielt werden.

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2015

Im Vergleich mit dem GLE 500 4MATIC zeigt der neue GLE 500 e 4MATIC einige Unterschiede im Werkstoffmix.

Aufgrund der alternativen Antriebskomponenten hat der GLE 500 e 4MATIC beispielsweise einen um rund 3 Prozent geringeren Stahlanteil, dafür ist der Anteil der Leichtmetalle um knapp 2 Prozent höher als beim Benziner.

Bei der Basisvariante des neuen GLE können insgesamt 37 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 37,1 Kilogramm anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten im Vergleich zum Vorgängermodell um 29 Prozent gesteigert werden.

Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen, Kabelkanäle und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen. So wird beispielsweise bei den vorderen Radlaufverkleidungen des GLE ein Rezyklat eingesetzt, das sich aus aufgearbeiteten Fahrzeugkomponenten zusammensetzt: Gehäuse von Starterbatterien, Stoßfängerverkleidungen aus dem Mercedes-Benz Recycling-System MeRSy und Produktionsabfälle aus der Cockpit-Fertigung.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe konzentriert sich im Fahrzeugbau auf Anwendungen im Interieur. Selbstverständlich kommen auch im GLE etablierte Naturmaterialien Kokos- und Olivenkernkoks sowie Pappwaben und Bastfasern zum Serieneinsatz.

In der Basisvariante des neuen GLE werden insgesamt 15 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 13,1 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 153 Prozent erhöht.

Auch den GLE hat das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation) erhalten.

Mit dem ECARF Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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