Umweltzertifikat Mercedes-Benz S-Klasse

Die Mercedes-Benz S-Klasse erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffzusammensetzung
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergiegeprüfter Fahrzeuginnenraum

Das Plug-In-Hybrid-Modell der aktuellen S-Klasse, der S 500 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 2,8 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 65 g/km*), bündelt einen 85 kW starken Elektroantrieb und eine extern aufladbare Batterie mit dem 3,0-Liter-V6-Turbomotor. In der Herstellung bedingt der S 500 e durch die zusätzlichen Hybrid-spezifischen Komponenten eine sichtbar höhere Menge CO₂-Emissionen. Erfolgt die externe elektrische Aufladung mit dem europäischen Strom-Mix, so können die CO₂-Emissionen gegenüber dem S 500 (Kraftstoffverbrauch kombiniert (Benzin): 8,9–8,2 l/100 km, CO₂-Emissionen kombiniert: 206–192 g/km [1]) um rund 34 Prozent (27,5 Tonnen [1]) reduziert werden. Durch den Einsatz von regenerativ erzeugtem Strom aus Wasserkraft ist eine Reduktion um 56 Prozent (45,4 Tonnen [1]) möglich.

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2015

Im Vergleich mit dem S 500 zeigt der S 500 e einige Unterschiede im Werkstoffmix. Aufgrund der hybridspezifischen Umfänge hat der S 500 e einen um rund 1 Prozent höheren Anteil an Sonder-metallen.

Bei der neuen S-Klasse können insgesamt 51 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 49,7 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 134 Prozent gesteigert werden. Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen.

Selbstverständlich kommen auch in der S-Klasse etablierte Naturmaterialien wie Kokos-, Cellulose- und Holzfasern, Wolle und Naturkautschuk zum Serieneinsatz. In der neuen S-Klasse werden ins-gesamt 87 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 46,1 kg unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 8 Prozent erhöht.

Erstmals erhält Mercedes-Benz für die S-Klasse das Qualitäts-siegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF - European Centre for Allergy Research Foundation).

Mit dem ECARF-Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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