Umweltzertifikat Mercedes-Benz SL

Der Mercedes-Benz SL erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

  • Ökobilanz
  • Werkstoffzusammensetzung
  • Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe
  • Allergiegeprüfter Fahrzeuginnenraum

Aufgrund der im Vergleich zum Vorgänger nochmals deutlich verbesserten Effizienz in der Nutzungsphase, verursacht der SL 350 BlueEFFICIENCY (Kraftstoff kombiniert: 7,5-6,8 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 176-159 g/km*) über den gesamten Lebenszyklus rund 37 Prozent (ca. 40 Tonnen [1]) weniger CO₂-Emissionen als der Vorgänger. Auch auf Seiten der NOx-Emissionen konnte eine Reduktion gegenüber dem Vorgänger um 32 Prozent (ca. 17 kg [1]) erzielt werden.

[1] Stand Umweltzertifikat/Zertifizierungswerte: 2012

Im Vergleich mit dem Vorgänger zeigt der neue SL 350 BlueEFFICIENCY einige Unterschiede im Werkstoffmix. Aufgrund der zahlreichen Leichtbaumaßnahmen im Bereich der Karosserie und des Fahrwerks hat der neue SL 400 einen um rund 19,2 Prozent geringeren Stahlanteil. Dafür steigt der Anteil der Leichtmetalle um rund 15,7 Prozent.

Bei der Basisvariante des neuen SL können insgesamt 78 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 32,6 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat-Komponenten im Vergleich zum Vorgängermodell um 112 Prozent gesteigert werden. Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen, Kabelka-näle und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen.

Neu ist der Prozess zur Herstellung von Batteriehalterungen für den SL. Hierfür werden Abfälle aus der Instrumenttafelproduktion der E-Klasse aufbereitet, um daraus den hochwertigen Kunststoff zurückzugewinnen. Dieser wird anschließend im MuCell®-Verfahren (Micro Cellular Foam Injection Moulding) weiter verarbeitet. In diesem Verfahren werden feinste Gasbläschen in den Kunststoff eingearbeitet, wodurch dessen Dichte und in der Folge das Gewicht der daraus gefertigten Bauteile abnimmt.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe konzentriert sich im Fahrzeugbau auf Anwendungen im Interieur. Selbstverständlich kommen auch im SL etablierte Naturmaterialien wie Holz , Kokos-, und Cellulosefasern, Schur-, und Baumwolle zum Serieneinsatz. In der Basisvariante des neuen SL werden insgesamt 28 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 17,6 kg unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 41,7 Prozent erhöht.

Seit 2016 erhalten alle neuen Mercedes-Benz Modelle das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation).

Mit dem ECARF Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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