Elektro-Offensive in der PKW-Produktion

Die Weichen sind gestellt: Mit den Werken Bremen, Sindelfingen, Rastatt und Hambach verfügt Daimler nun über vier Kompetenzzentren zur Produktion von Elektrofahrzeugen. Außerdem wird das Werk Untertürkheim zum Hightech-Standort für Elektrokomponenten weiterentwickelt. Ebenfalls beteiligt an der Produktion von EQ-Serienfahrzeugen wird das Mercedes-Benz Werk Hamburg sein.

Das erste EQ-Serienfahrzeug– der EQC – wird im Jahr 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen vom Band laufen. Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober- und Luxusklasse und im Mercedes-Benz Werk Rastatt werden künftig EQ-Modelle der Kompaktklasse produziert.

In Rastatt und in Hambach werden bereits heute die B-Klasse mit elektrischem Antrieb [Elektrischer Energieverbrauch: ab 16,6 kWh/ 100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km*] sowie die Modelle des smart electric drive produziert.

Mit der B-Klasse und dem Vorgängermodell des smart fortwo electric drive hat Daimler bereits Erfahrungen in der Integration von Elektrofahrzeugen in die Serienproduktion gesammelt. Auch die EQ-Modelle sollen in den bestehenden Werken in die laufende Serienfertigung integriert werden. Die neuen Elektrofahrzeuge basieren auf einer eigens für batterieelektrische Modelle entwickelten Architektur, die skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist.

Untertürkheim weitet seine Lead-Werk Funktion im Powertrain-Produktionsverbund auf den elektrifizierten Antriebsstrang aus. Hier sollen neben konventionellen Motoren, Getrieben und Achsen künftig Powertrain-Komponenten für Elektrofahrzeuge gefertigt werden. Dazu gehören auch eine neue Batterieproduktion am Standort. Die Antriebsmodule für Vorder- und Hinterachse von der Kompakt- bis zur Ober- und Luxus-Klasse der Produkt- und Technologiemarke EQ sollen künftig am Standort Untertürkheim montiert werden.

Im Werkteil Mettingen sollen Prototypen für den elektrischen Antrieb aufgebaut werden. Das sogenannte E-Technikum wird Anlauffabrik für künftige Schlüsseltechnologien.

Das Mercedes-Benz Werk Hamburg wird in Zukunft Hightech-Komponenten der Elektromobilität, beispielsweise Achsen für Elektrofahrzeuge der Produktmarke EQ, produzieren.

„Mercedes-Benz Cars setzt seine Offensive für die Produktion von Elektrofahrzeugen innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks fort. Damit nutzen wir die Chancen der Elektromobilität optimal und begrenzen den Investitionsbedarf deutlich. Wir haben weltweit frühzeitig in die Flexibilität und technische Ausstattung mit zukunftsweisenden Industrie 4.0-Lösungen investiert“, sagt Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion Mercedes-Benz Cars.

Daimlers deutsche Pkw-Werke sind Kompetenzzentren für E-Fahrzeuge

Alle fünf deutschen Pkw-Werke haben eine Schlüsselrolle für die Elektromobilität im globalen Produktionsnetzwerk. Damit stehen Bremen, Rastatt, Sindelfingen, Hamburg und Untertürkheim sowohl was das Produktionsportfolio als auch die Innovationsfähigkeit angeht auf einem wettbewerbsfähigen Fundament und bieten den Beschäftigten gute Perspektiven für die Zukunft.

Wichtiger Bestandteil der Elektrostrategie des Unternehmens ist die Deutsche ACCUMOTIVE in Kamenz, das Kompetenzzentrum für die globale Produktion von Lithium-Ionen Batterien. Noch in diesem Jahr soll am Standort Kamenz eine zweite Batteriefabrik entstehen.

Alle Aktivitäten rund um die Elektromobilität fasst Mercedes-Benz Cars unter der neuen Produktmarke EQ zusammen. Bis 2022 will Daimler mehr als zehn Elektro-Pkw auf den Markt bringen - in allen Segmenten von smart bis zum großen SUV.

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