Nachhaltigkeitsstrategie und Sustainable Development Goals

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie ist Teil der Unternehmensstrategie und verankert Nachhaltigkeit als Grundprinzip auf der Ebene der Umsetzung. Für jedes in der Strategie definiertes Handlungsfeld setzen wir uns Ziele und legen Zielindikatoren fest. Alle Ziele ergeben unser umfassendes, mittel - bis langfristiges Zielprogramm.

Zur Priorisierung der Handlungsfelder führen wir regelmäßig eine mehrstufige Wesentlichkeitsanalyse durch. Sie verbindet unsere eigene Bewertung mit der unserer Stakeholder. Zu Letzteren zählen neben unseren Mitarbeitern, Kunden, Aktionären und Lieferanten auch die Politik, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen sowie weitere zivilgesellschaftliche Anspruchsgruppen. Ihre Einschätzung ist stets auch gefragt, wenn es um die Fortschreibung und mögliche Anpassungen unserer Nachhaltigkeitsstrategie geht.

Refokussierung unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Im Berichtszeitraum haben wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie unter Einbeziehung unserer Stakeholder neu fokussiert. Mithilfe einer mehrstufigen Wesentlichkeitsanalyse wurden Fokusthemen und Handlungsfelder für Daimler priorisiert. Die so identifizierten Schwerpunkte der „Nachhaltigkeitsstrategie“ bilden auch den Rahmen für den vorliegenden Bericht, der erstmals nach den neuen Sustainability Reporting Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt wurde.

Unser Neufokussierungsprozess umfasst vier Stufen:

Handlungsfelder festlegen

Um ein möglichst genaues Bild von den Erwartungen an die Daimler AG zu erhalten, haben wir im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsstrategieprozesses unterschiedliche Quellen ausgewertet. Die Grundlage bildeten Experteninterviews mit etwa 70 internen und externen Stakeholdern. Weitere Impulse gewannen wir durch die Auswertung vergangener Stakeholder-Befragungen sowie durch Analysen der globalen Nachhaltigkeitsagenda (insbesondere der Sustainable Development Goals) und automobiler Trends. Die Ergebnisse dieser Analysen sind in die Vorauswahl der Fokusthemen und Handlungsfelder eingeflossen.

Wesentlichkeit validieren

Im zweiten Schritt wurde die Vorauswahl auf ihre Relevanz für die Auswirkungen der Daimler AG hin überprüft. Hierfür führten wir Gespräche mit Daimler-Fachabteilungen und befragten im Sommer 2017 unsere externen Stakeholder in einer international angelegten offenen Online-Befragung. Nach Abschluss der Befragung lagen uns mehr als 1.000 Einschätzungen verschiedener Stakeholdergruppen vor. Diese Ergebnisse haben wir dazu genutzt, die identifizierten Fokusthemen und Handlungsfelder nochmals mit einer möglichst breiten Auswahl an Stakeholder- Perspektiven abzugleichen und wo nötig anzupassen.

Die Strategie finalisieren

In einem dritten Schritt haben wir die als wesentlich eingestuften Themen in die finale Strategie überführt. Sie umfasst vier Fokusthemen und elf Handlungsfelder, die mit individuellen Kennzahlen und Zielen hinterlegt sind. Anschließend wurde die Strategie vom Vorstand beschlossen.

Konsequent handeln

Im Zuge des Strategieprozesses konnten wir unser Nachhaltigkeitsmanagement auf wichtige Zukunftsthemen hin neu ausrichten und intensivieren. Dies betrifft zum Beispiel unsere Aktivitäten zur Achtung und Wahrung der Menschenrechte sowie die Forschung und Entwicklung zu innovativen Antriebstechnologien und zur Sicherheit unserer Fahrzeuge. Zweck der Verankerung der Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 in einem internen Management- und Berichtssystem ist eine nachhaltige Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Sustainable Development Goals

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie 2030 unterstützt die im September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs). Zwar richten sich die SDGs zuallererst an Regierungen und Staaten, doch für die Erreichung der Ziele wird die Wirtschaft mit Ihrer Innovations- und Investitionskraft eine wichtige Rolle spielen müssen. Bei der Neuausrichtung der Daimler-Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns daher auch an den SDGs orientiert und eine Fokussierung auf jene SDGs vorgenommen, die durch unser Geschäftsmodell uns unsere Wertschöpfungskette maßgeblich beeinflusst werden und bei denen wir tatsächliche Veränderung bewirken können. Dies betrifft insbesondere die folgenden SDGs:

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