Mercedes-Benz B-Klasse

Die Mercedes-Benz B-Klasse erfüllt nicht nur höchste Ansprüche in puncto Sicherheit, Komfort, Agilität und Design, sondern zeigt auch über den gesamten Lebenszyklus hinweg gegenüber dem Vorgängermodell deutliche Verbesserungen in den untersuchten Umweltkategorien.

Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus, bestehend aus Herstellung, Nutzung über 160.000 Kilometer und Verwertung, verursacht die neue B-Klasse B 180 rund 11 Prozent weniger CO2-Emissionen als der Vorgänger.

[1] Stand 360° Umweltcheck/Zertifizierungswerte 04/2019

Beim neuen B 180 wird ca. die Hälfte des Fahrzeuggewichtes (55,2 Prozent) durch die Stahl-/Eisenwerkstoffe definiert. Danach folgen mit 21,8 Prozent die Polymerwerkstoffe und die Leichtmetalle mit 10,0 Prozent. Betriebsstoffe liegen bei einem Anteil von etwa 4,7 Prozent. Die Anteile der sonstigen Werkstoffe (v. a. Glas) und Buntmetalle sind mit zirka 3,9 bzw. 2,8 Prozent etwas geringer. Die restlichen Werkstoffe Prozesspolymere, Elektronik und Sondermetalle tragen mit zirka 1,8 Prozent zum Fahrzeuggewicht bei.

Bei der neuen B-Klasse können insgesamt 75 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 39,2 kg anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen hergestellt werden. Damit konnte die Masse der freigegebenen Rezyklat Komponenten gegenüber dem Vor-gängermodell um 13 Prozent gesteigert werden.

Typische Anwendungsfelder sind Radlaufverkleidungen, Kabelkanäle und Unterbodenverkleidungen, welche überwiegend aus dem Kunststoff Polypropylen bestehen.

Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe konzentriert sich im Fahrzeugbau auf Anwendungen im Interieur. Als Naturstoffe kommen bei der neuen B-Klasse überwiegend Kokos- und Holz-fasern sowie Pappwaben in Kombination mit unterschiedlichen Polymerwerkstoffen zum Serieneinsatz.

In der neuen B-Klasse werden insgesamt 21 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 19,8 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit hat sich das Gesamtgewicht der unter Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen hergestellten Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 29 Prozent erhöht. Zur Tankentlüftung greifen die Mercedes-Ingenieure auf einen Rohstoff aus der Natur zurück: Als Aktivkohlefilter dient Koks auf Holzbasis. Das offenporige Material adsorbiert die Kohlenwasserstoff-Emissionen, wobei sich der Filter während des Fahrbetriebs selbstständig regeneriert.

Seit 2016 erhalten alle neuen Mercedes-Benz Modelle das Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF – European Centre for Allergy Research Foundation). Mit dem ECARF Qualitätssiegel zeichnet ECARF Produkte aus, deren Allergikerfreundlichkeit sie wissenschaftlich überprüft hat.

Mehr zur Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF)

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