Minusgrade und vereiste Straßen? Durch Schnee und Eis mit dem neuen Actros

18. Februar 2020 - Minusgrade und vereiste Straßen, kurze Tage und schlechte Sicht: Der Winter bedeutet für Trucks und Fahrer immer eine besondere Herausforderung. Das finnische Transportunternehmen Vähälä mit 65 eigenen Trucks setzt den neuen Actros tagtäglich unter extraharten Bedingungen ein, die auf dem übrigen Kontinent weitgehend ihresgleichen suchen. So gibt es Tage im finnischen Winter, an denen die Fahrer morgens im Süden des Landes bei Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt starten – und abends zum Beispiel die gut 900 Kilometer nördlich gelegene Provinzhauptstadt Rovaniemi bei minus 40 Grad erreichen.

Bei Vähälä Logistics ist der neue Actros bei Temperaturen bis minus 40 Grad zuverlässig im Einsatz.

Einsatz als „High-Capacity Truck“ – die MirrorCam macht’s problemlos möglich

Vähälä setzt den Actros 2663 in der Konfiguration als „High-Capacity Truck“ mit zwei Semitrailern ein. Solche Gespanne mit bis zu 34,5 Metern Länge und 76 Tonnen Gesamtgewicht sind in Finnland seit Anfang 2019 zugelassen. Der neue Actros ist als Zugmaschine für solche Lkw prädestiniert. Denn der Gesetzgeber des nordeuropäischen Landes schreibt ab einer Zuglänge von 28 Metern ein digitales Kamerasystem vor – das der neue Actros mit der MirrorCam serienmäßig an Bord hat.

Die MirrorCam ersetzt die Haupt- und Weitwinkelspiegel außen am Truck durch zwei kompakte, stromlinien-förmige Kameraarme am Dachrahmen. Deren Bilder werden auf Displays an den A-Säulen im Blickfeld des Fahrers übertragen. Das System hilft zum Beispiel in Kurven, indem das kurveninnere Bild mitschwenkt. So hat der Fahrer das Trailer-Ende stets im Blick. Oder auch beim Rückwärtsrangieren, bei dem die große Anzeige in einen Weitwinkelmodus wechselt, der dem Fahrer eine bessere Übersicht verschafft.

Lichtstarke Kameras, wenig Verschmutzung – im Winter ein echtes Plus

Von diesen Features profitieren grundsätzlich alle Trucker. Doch wer an finsteren finnischen Wintertagen mit entsprechend eingeschränkten Sichtverhältnissen sicher navigieren und rangieren muss, und das auch noch mit einem extralangen Truck, der weiß die Unterstützung ganz besonders zu schätzen.

Speziell in den Wintermonaten bietet die MirrorCam aber noch weitere Vorteile. So funktioniert das System auch bei Kälte zuverlässig, weil die Kameralinsen bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius beheizt werden. Darüber hinaus sorgt die Lichtstärke der MirrorCam selbst bei Dunkelheit für gute Sicht. Und: Die kompakten Kameras sind im Vergleich viel weniger anfällig für Verschmutzung zum Beispiel durch Schneematsch.

Klare Sicht durch die lichtstarken Kameras und geringe Verschmutzung der MirrorCam im neuen Actros.

Active Drive Assist unterstützt in allen Geschwindigkeitsbereichen

Neben der MirrorCam wartet der neue Actros mit etlichen weiteren Innovationen auf – die sich insbesondere unter winterlichen Bedingungen bezahlt machen. So etwa das neue Assistenzsystem Active Drive Assist, das den Fahrer in allen Geschwindigkeitsbereichen beim Bremsen, Gasgeben und Lenken unterstützt. Oder dem Active Brake Assist 5, der Notbremsassistent der neuesten Generation.

Die intelligente Tempomat- und Getriebesteuerung Predictive Powertrain Control arbeitet im neuen Actros in verbesserter Version. Dank erweitertem Kartenmaterial bietet sie sich auch für Überlandstrecken an. Ein großes Plus, besonders bei Touren in Finnlands dünn besiedelten Regionen. Nicht zu vergessen das neue Multimedia-Cockpit mit zwei Digitalbildschirmen, das dem Fahrer intuitiv bedienbaren Anzeigenkomfort bietet.

Das neue Multimedia-Cockpit mit zwei Digitalbildschirmen im Actros bei Vähälä Logistics in Finnland.

Stellhebel für niedrigen Verbrauch werden voll ausgenutzt

Predictive Powertrain Control erhöht neben der Sicherheit auch die Kraftstoffeffizienz. Weitere Stellhebel dafür sind sparsame Euro VI-Motoren, fein abgestimmte Antriebsstrangkonfigurationen und eine nochmals optimierte Aerodynamik, nicht zuletzt dank des Verzichts auf die Außenspiegel. Vähäläs 65 eigene Trucks legen pro Jahr insgesamt acht bis neun Millionen Kilometer zurück. Da macht sich der gesenkte Verbrauch deutlich auf der Diesel-Rechnung bemerkbar.

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.