Der neue Actros. Weltpremiere mal vier

Mit der Vorstellung des neuen Actros kann Daimler Trucks gleich vier Weltpremieren feiern – und damit zu Recht behaupten, dass er mit mehr als 60 Neuheiten der modernste Lkw der Welt ist.

Bei der Entwicklung stand folgende zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie kann die nächste Lkw-Generation ein weiteres Mal spürbar effizienter, sicherer, leistungsfähiger gemacht machen – und attraktiver für den Fahrer? Die Antwort: Der Weg führt über die inneren Werte des Actros. Kurzum: Seine Sinne wurden geschärft und seine Synapsen vernetzt.

 

2014 wurde mit dem Mercedes-Benz Future Truck 2025 die Idee eines automatisiert fahrenden Lkw geboren. Jetzt geht mit dem neuen Mercedes-Benz Actros das weltweit erste Assistenzsystem für teilautomatisiertes Fahren (Level 2) in Serie: der Active Drive Assist. Es unterstützt den Fahrer, insbesondere auf monotonen Strecken im Fernverkehr und in lästigen Staus. Der Active Drive Assist kann nicht nur eigenständig beschleunigen und bremsen, er kann auch die Spur halten und Kurven fahren, und das bei hohen und bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Bisher einmalig in der Branche: Der Active Brake Assist 5 kann auf Fußgänger mit einer Vollbremsung reagieren – ganz gleich, ob sie vor dem Lkw herlaufen, dem Lkw entgegenkommen oder plötzlich die Straße queren. Diese Leistung ist alles andere als trivial – sie benötigt viel Rechenkapazität und viel Intelligenz im System.

Erstmalig wurden an einem Lkw die Außenspiegel – die sogenannten Elefantenohren – abgeschafft. Stattdessen verfügt der neue Actros serienmäßig über die Mirror Cam. Dadurch wird Kraftstoff gespart, denn der Luftwiderstand ist deutlich geringer ist als beim herkömmlichen Spiegel. Außerdem ist die Rundumsicht des Fahrers verbessert. Das System funktioniert so: Im Innenraum sieht der Fahrer über zwei Displays genau, was die Kameras am Fahrerhaus einfangen. Und er sieht noch mehr: Digitale Hilfslinien bieten ihm in verschiedenen Fahrsituationen zusätzliche Orientierung.

Die vierte Weltpremiere betrifft ganz konkret den Arbeitsplatz der Lkw-Fahrer. Das Cockpit im neuen Actros besteht in erster Linie aus zwei großen Farbdisplays – dem Primärfarbdisplay hinter dem Lenkrad und dem Sekundärdisplay, das als Touchscreen ausgeführt ist. Die bisherige Vielzahl an Schaltern, Knöpfen und Tasten sucht man vergeblich. Alle Funktionen sind über die Displays steuerbar – und zwar intuitiv, wie mit dem Smartphone. Obwohl die Zahl der Funktionen und Geräte im Fahrerhaus ständig zunimmt, wurde die Bedienung grundlegend vereinfacht.

Kraftstoffverbrauch weiter gesenkt

Der neue Actros verbraucht bis zu drei Prozent weniger Diesel im Fernverkehr und bis zu fünf Prozent weniger auf Überlandstrecken im Vergleich zu seinem Vorgänger. Das gelingt unter anderem deshalb, weil er hochauflösende digitale Straßenkarten verarbeitet. Dadurch kann der Tempomat Predicitve Powertrain, PPC, auch auf kurvigen Überlandstrecken arbeiten und Kreisverkehre berücksichtigen. Bislang war der Einsatz eines Tempomaten auf solchen Strecken nicht denkbar.

Für bestimmte Logistikaufgaben, in erster Linie für den schweren Verteilerverkehr, wird der neue Actros außerdem mit Erdgas-Antrieb angeboten. Dieser emittiert noch einmal weniger CO2 als die Dieselmotoren. Weitere Vorteile: niedrige Geräuschemissionen und keinerlei Feinstaubemissionen.

Wir verwenden Cookies

Damit wollen wir unsere Webseiten nutzerfreundlicher gestalten und fortlaufend verbessern. Wenn Sie die Webseiten weiter nutzen, stimmen Sie dadurch der Verwendung von Cookies zu.