Der Mercedes-Benz Elektro-Lkw. Connectivity trifft eMobility

Er zeigt die faszinierenden Möglichkeiten der Vernetzung, von elektrischem Antrieb, künftiger Anzeige- und Bedientechnik, von Telematik und von einer weitgehend autarken Stromversorgung auf: Der Mercedes-Benz Elektro-Lkw definiert den Stand des vollelektrischen Fahrens im schweren Verteilerverkehr.

E-Lkw mit Performance wie ein Dieselantrieb

Der Mercedes-Benz Elektro-Lkw muss sich mit seiner Gewichtsbilanz vor seinen Kollegen mit Verbrennungsmotor nicht verstecken. Der Dreiachser mit 26 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht fährt lokal abgasfrei und flüsterleise, er ist in Nutzlast und Performance einem Lkw mit Verbrennungsmotor ebenbürtig und dank einer innovativen Stromversorgung wirtschaftlich. Zu seinen herausragenden Merkmalen gehört sein Antrieb mit elektrisch angetriebener Hinterachse und Elektromotoren unmittelbar neben den Radnaben. Die Maximalleistung beläuft sich auf 2 x 125 kW, das Drehmoment beträgt 2 x 500 Nm. Die Achse hat sich in ihrer Basisausführung bereits in Omnibussen bewährt.

Intelligentes Energiemanagement

Die Batteriekapazität des Mercedes-Benz Elektro-Lkw ist modular aufgebaut. Als Basisbestückung dient ein Batteriepaket aus Lithium-Ionen-Akkus und einer Gesamtkapazität von 212 kWh. Daraus resultiert eine Reichweite von bis zu 200 km, üblicherweise ausreichend für eine Tagestour im Verteilerverkehr. Ergänzt um Predictive Charge Management, dem vorausschauenden Tempomat Predictive Powertrain Control und FleetBoard for Urban Distribution wird der Mercedes-Benz Elektro-Lkw alltagstauglich.

Vernetztes Gesamtsystem

Durch die Möglichkeiten der Vernetzung wird der Mercedes-Benz Elektro-Lkw zu einem reibungslos funktionierenden Gesamtsystem, in dem Reichweiten und Ladungsmanagement, Fahrzeuginformationen und Umgebungsdaten konsequent miteinander verknüpft werden. Beim zukunftsweisenden Telematikdienst FleetBoard for Urban Distribution werden die Telematik und die Steuerung des Antriebsstrangs miteinander vernetzt. Das beginnt bereits in der Disposition: An die Stelle fester Touren tritt ein flexibles System. Es stellt sicher, dass alle vorgesehenen Transportaufgaben innerhalb der Reichweite der Lkw einer Flotte erledigt werden können.

Revolutionäre Anzeige- und Bediensystematik

Den Fahrer unterstützt eine revolutionäre Anzeige- und Bediensystematik. An die Stelle herkömmlicher Instrumente treten zwei Displays. Das Zentraldisplay bietet auf innovative und übersichtliche Weise alle wichtigen Informationen. Im Mittelpunkt stehen detaillierte Daten und Fakten zur vorausliegenden Strecke. Der Fahrer erkennt den Kurvenverlauf sowie anstehende Beschleunigungs- und Bremsmanöver.

Ein zusätzliches Tablet übermittelt dem Fahrer weitere Informationen. Sie betreffen sowohl seine Tour als auch fortlaufend aktualisierte präzise Angaben zur Reichweite der Batterien. Sie werden als „Range Potato“ in Form einer Umkreiskarte sowie in Darstellung einer Bandbreite angegeben. Basis der Berechnungen sind Fahrstrategie, dreidimensionale Karten und die Tourenplanung.

Wettbewerbsfähige Gesamtkosten

Wichtig für die Gesamtwirtschaftlichkeit elektrisch angetriebener Lkw sind Stromversorgung, Stromtarife und die richtige Ladestrategie. Auch hierfür hat Daimler eine Lösung entwickelt: Mit smart energy services ermitteln wir für jeden Anwendungsfall die wirtschaftlichste Lösung. Abhängig von den individuellen Rahmenbedingungen können stationäre Batteriespeicher der Tochter Mercedes-Benz Energy GmbH die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern und schnelles Laden ohne Überlastung des Stromanschlusses ermöglichen. Die Speicher bestehen aus Lithium-Ionen-Batterien, ihre Kapazität wird individuell an die Erfordernisse des Fuhrparks angepasst.

Effiziente Energieversorgung

Die simpelste Variante der Energieversorgung für Elektrofahrzeuge ist mit Blick auf die Stromrechnung auch die teuerste. Günstiger wird die Stromrechnung bei geregelter Ladung, im Einzelfall sinnvoll ergänzt mit einem stationären Batteriespeicher. Ob ein Speicher die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert, hängt von den individuellen Randbedingungen, insbesondere Stromtarif und Einsatzprofil der Fahrzeuge ab. Bei Einsatz eines Speichers kann dieser kontinuierlich und ohne Lastspitzen geladen werden, wenn der Strom am günstigsten ist. Die Aufladung der Antriebsbatterien der Lkw-Flotte erfolgt dann ganz nach Bedarf. Damit sinken die Kosten und die Verfügbarkeit steigt. Unabhängig davon, ob im individuellen Fall ein Batteriespeicher sinnvoll ist, können die Kosten eines Elektrofahrzeugs in Verbindung mit smarten Energielösungen deutlich günstiger liegen als bei einem Lkw mit Dieselantrieb.

Innovatives Design mit fließenden Linien

Das Design des Mercedes-Benz Elektro-Lkw ist ebenso innovativ wie sein elektrischer Antrieb. Sein Auftritt verkörpert die Design-Philosophie der Marke Mercedes-Benz. Sie steht unter der Überschrift sinnliche Klarheit. Die Formen seiner Fahrerkabine sind weich und fließend, extrem reduziert und schnörkellos – keine sichtbare Fuge stört das Bild. Über dem Dach verbindet ein formschlüssig gestalteter, dreidimensionaler Spoiler die Kabine mit dem Aufbau. Die Windschutzscheibe des Mercedes-Benz Elektro-Lkw ist optisch nach unten verlängert. Zu den besonderen Merkmalen des Mercedes-Benz Elektro-Lkw zählen Mirrorcams anstelle herkömmlicher Außenspiegel.

Ein klassischer Lufteinlass entfällt beim Mercedes-Benz Elektro-Lkw aufgrund des elektrischen Antriebs. Stattdessen verbindet ein Black-Panel-Grill als kommunikatives Element den Lkw mit seiner Umgebung. Er ist transparent und wird durch hochauflösende LED hinterleuchtet. Hier sind unterschiedliche optische Szenarien denkbar. So können die LED zum Beispiel den bekannten Diamantgrill von Mercedes-Benz nachbilden, den Betriebszustand signalisieren oder den Ladezustand der Batterien.

Insgesamt erzeugt die Polarität zwischen „hot & cool“ die für das Mercedes-Benz-Design charakteristische Spannung: Die sinnliche Modellierung der Flächen ist „hot“ und kontrastiert aufregend mit den sehr technisch und präzise - „cool“ - gestalteten Details der eingeschnittenen Leuchten, Mirrorcams oder eben dem Black-Panel Grill.

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